Komm spielen


03.02.09

© Thomas Keeley

© Thomas Keeley
© Thomas Keeley

© Thomas Keeley

Es stellt sich vor, Thomas Keeley, Künstler und großes Kind. Seine Stühle haben Fledermausflügel, Taschenradios Ohren und kleine weiße Männchen nehmen den Platz von Zahnputzborsten ein. Keeley zaubert, zieht Tolles aus dem Zylinder. Er bedient sich aus der Spielzeugkiste. Das ist süß, süße Kunst – tolle Kunst – Kunst die Dingen eine Seele gibt und ihnen Gefühle zuspricht.

Via: PREIK

 

A Bookworms’ Fantasies


11.01.09

Birds, Beasts and Fishes by Su Blackwell

Birds, Beasts and Fishes by Su Blackwell
The 12 Dancing Princesses by Su Blackwell

The 12 Dancing Princesses by Su Blackwell
The Lake and the Boat by Su Blackwell

The Lake and the Boat by Su Blackwell

Ist Su Blackwell nun eine leidenschaftliche Leserin oder nicht? War ihr langweilig beim Lesen, oder wünschte sie sich aufs sehnlichste, dass Figuren aus Romanen und Bildbanden real würden? Die britische Künstlerin erschafft Märchen in Papier. In ihren Dioramen steigen Tiere, Menschen und Dinge aus Büchern hervor. Die Figuren aus Geschichten, Sagen und Erzählungen nehmen Gestalt an, so wie der Leser es sich oft erträumt.

Via WebUrbanist

 

Gregory Crewdson’s Mysteries


07.01.09

© Gregory Crewdson

© Gregory Crewdson
© Gregory Crewdson

© Gregory Crewdson

Gregory Crewdson ist wohl jedem, der sich nur ein wenig mit zeitgenössischer Fotografie beschäftigt, ein Begriff. Seine Fotografien sind Filmstills, perfekte Inszenierungen – die detailverliebten Arbeiten eines cinephilen Kenners der amerikanischen Seele.

Das fotografische Werk Crewdsons’ ist überschaubar, die Produktion seiner Bilder aufwendig. Die Fotografien sind intensiv, sie berühren den Betrachter und ziehen ihn in ihre seltsame Welt. Voller Fragen, voller Vermutungen bleibt er zurück. Es ist immer wieder schön einem Bild von Crewdson zu begegnen- denn Rätsel faszinieren und lassen einen nicht los.

Via Paranaiv

 

Broadcast 2000 und die Parkour Superhelden


05.01.09



Schon seit Tagen schicken wir das Video zu Broadcast 2000’sGet Up And Go‘ im TheJunction Office herum. Der Clip schmeckt nach Sommer, und der scheint noch so fern. Regisseur Jordan Clarkes zentrales Thema heißt “Movement.” Mit seiner Kamera folgte er ein paar Jungs beim Parkour – durch die Stadt mit Saltos, Flicks und auf Brettern, mit Luftballons in der Hand. Clarke spielt mit Farbe, und fährt den Kontrast hoch.

Was beleibt uns anderes übrig, als mit Broadcast 2000 auf den Sommer 09 zu warten?

 

VHS Memories


03.01.09

Beta Stack by Dane Lovett

Beta Stack by Dane Lovett

Schnelllebige Welt – Nostalgie kommt auf wenn wir alte Videokassetten sehen, Computer Urversionen, Riesenhandys. Technikschrott, einst begehrt, schnell vergessen.
Beta Stack, ein Bild des australischen Malers Dane Lovett erinnert an Bändersalat, abgeschnittene Filmenden, verzerrte Lieblingsfilme  – die gute alte Zeit eben.

Via: Design You Trust

 

Sydney Social Crush – Andy Uprock


27.12.08

Andy Uprock gehört zu den coolsten Typen in Sydney. Er hat tolle Tattoos und kann unglaublich gut tanzen. Jedes Mal wenn ich in meinen Stammpub ging, war er da und jeden Donnerstag sah ich ihn beim Ausgehen. Oftmals bildete sich auf der Tanzfläche ein Kreis um ihn – denn die Moves die Andy drauf hat sind unglaublich.
Ich fragte mich immer was er wohl macht, und irgendwann bekam ich dann mit, dass er Künstler ist.

Irgendwo klar. Andy macht urbane Kunst – mit Plastikbechern steckt er Formen und Schriftzüge in Zäune – seine Kunstform nennt er “Cuprocking.” In Sydney begegnet man nicht nur ihm häufig, sondern auch seiner Kunst. Mittlerweile wird Andy von Mooks und Vice gesponsert und geht ab und an auf Tour. Ich bin gespannt, ob ich auch bald in anderen Städten seine Cups erblicken werde. Go Andy!

 

TheJunction Christmas Teil I – Jana


24.12.08

Kommt der erste Dezember hole ich die Weihnachts-CDs raus. Und dann: HEAVY ROTATION! Zu meiner Weihnachts-Playlist kommt nichts hinzu, seit Jahren höre ich die selben Lieder von den gleichen Künstlern.
Tom PettyBryan Adams- Chris Rea- Wham!

Doch der Künstler der sie alle toppt, ist Jon Bon Jovi, my man! ‘Please Come Home For Christmas’ versetzt mich jedes Jahr wieder zurück in die 90er, als ich mich an Weihnachten noch über Barbies und den gefüllten Kaufladen freute.
Das Video ist sexy -  Cindy “abgeschnittene Shorts unterm Weihnachtsbaum” Crawford und Jon “Hundeblick und Nikolausmütze” Bon Jovi lieben sich und verlieren sich. Tragisch – und jedes Jahr hoffe ich wieder auf ein Happy End.

Habt ein very Merry Christmas ihr alle!

 

Jorge Mayet, creator of trees


23.12.08

© Jorge Mayet

© Jorge Mayet

In düsteren Zukunftsvisionen ist meist kein Platz für Bäume, riesenhafte Städte überziehen den Erdball – wenn die Zukunft wirklich so aussehen wird, dann müssen wir vielleicht bald in Galerien gehen um Bäume zu betrachten.
Jorge Mayet Künstler aus Kuba, baut Bäume aus Drähten, Acryl, Papier und Stoff. Sehr echt wirken die Miniaturen, die ihre zarten Äste ausstrecken, um ihre ungewohnte Umgebung zu ertasten.


Via Design You Trust

 

Von den Alten lernen – Pete Molinari


20.12.08

A mixture of the greats from the past. Really sings like no one you’ve ever heard before.

So steht es auf Pete Molinaris Myspace Seite. Und es stimmt, Molinari klingt anders, ganz bestimmt nicht wie einer von heute. Beeinflusst von Woody Guthrie, Bob Dylan, Nina Simone und Jack Kerouac machte sich Molinari, der in Chatham in der Grafschaft Kent aufwuchs, auf den Weg in die USA. Kreuz und quer bereiste er das Land, spielte in 24-Stunden Cafés und auf legendären Musikbühnen und sog den Spirit der alten Zeiten in sich auf. In New York eroberte der Singer/ Songwriter die Szene. Das Schöne an seinem nach Country schmeckenden folky Blues ist, dass er ganz offen den Großen- den “greats from the past” – huldigt.

 

Surfing Is Life


19.12.08

1956 entschied sich Dorian “Doc” Paskowitz, Arzt und leidenschaftlicher Surfer sein geregeltes Leben hinter sich zulassen und zum Nomaden zu werden. Zusammen mit seiner Frau Juliette, und den neun Kindern fuhr er kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten und Teile Lateinamerikas – immer auf der Suche nach der perfekten Welle. Die Familie lebte in einem winzigen Wohnwagen, die Kinder wurden von ihren Eltern unterrichtet und lernten von ihrem Vater zu surfen. Außerdem folgten sie einer strengen fett- und zuckerfreien Diät – all das weit vor den freigeistigen 70ern, den Roadtrips der Kerouac Jünger und dem Health Food Boom.

Der Dokumentarfilmer Doug Pray bat die Paskowitz Familie von ihrem Leben zu berichten. Prays Surfwise von 2007 erzählt die Geschichte einer Familie, die im Amerika der 50er, 60er und 70er Jahre ein Leben fernab von gesellschaftlichen Konventionen und Normen führte und deren unangepasster Lebensstil sie prägte und sie vieles mit anderen Augen sehen ließ.

Es ist nicht klar, ob Surfwise es hier bei uns in die Kinos schaffen wird. Auf DVD gibt’s den Film bei amazon.com

 

Chew your lips, love


18.12.08

Für britische Bands scheint das mit dem Berühmtwerden irgendwie immer schneller zu gehen. Nichts da jahrelanges Proben in vergammelten, teppichverkleideten Räumen, hier werden Bands oft vom Fleck weg gesigned. Ein bisschen Talent sollten sie natürlich schon haben, aber oftmals hört der NME wohl auch nicht so genau hin, wenn es darum geht zu proklamieren, wer musiktechnisch gerade den heißesten Scheiß liefert.

Auch bei Chew Lips ging es schnell, Anfang 2008 gründeten sie die Band, schrieben in der ersten Probe 10 Songs und fingen bald darauf an live zu spielen. Doch die Jungs und das Mädchen aus London haben Talent, sie sind ein Neuzugang auf dem französischen Electro Label Kitsuné – und die signen nicht einfach irgendwen. Chew Lips machen elektronisch eingefärbten Pop. Sängerin Twigs Stimme ist angenehm, sie hält einen fest, zum Hören und sich überzeugen lassen – bitte hier lang:

Chew Lips – CLVRI

Via: Pinglewood

 

Home Video from that damn borough


17.12.08



Bei mir geht das so, ich sehe ein schönes Video einer mir bis dato unbekannten Band, checke ihre Myspace Seite, sehe dass sie aus Brooklyn sind, zucke ein wenig zusammen, höre weitere Songs und überlege mir, ob ich wirklich schon wieder über eine Band aus Brooklyn schreiben kann.
Home Video – die ein wenig sehr nach Radiohead klingen, gefallen mir ziemlich gut. Das Video ist erfrischend, artsy und natürlich ziemlich cool- die Band ist ja auch nicht irgendwo her, sondern aus…Brooklyn.

Via Trash Menagerie

 

Grasso and the big bang


16.12.08

Ascending House, 2006, © Ben Grasso

Ascending House, 2006, © Ben Grasso
Untitled (House), 2006, © Ben Grasso

Untitled (House), 2006, © Ben Grasso

Ben Grasso, Jahrgang 79′ hat wohl den Beginn des Zauberers von Oz zu oft gesehen, vielleicht liebt er es, wenn Karatekünstler Bretter durchschlagen, womöglich hat er aber auch schon mal im Auge eines Hurrikans gestanden. Denn seine Bilder sind von einer ungeheuren Wucht, sie zeigen nach allen Seiten fliegende Bretter, Flammen, Explosionen und Druckwellen, die Gebäude einfach hinweg reißen. So viel Bewegung steckt in seinen Bildern, so viel Kraft, dass der Betrachter fast meint, von der Druckwelle zurückgeworfen zu werden.

 

Justify My Love 2008


12.12.08

© Warwick Saint

© Warwick Saint
© Warwick Saint

© Warwick Saint

Warwick Saint fotografierte Tony Ward und das russische Model Sveta Utkina bereits im Januar 2008 fürs Inked Magazine. Das Raubein und die Schöne – es knistert zwischen dem selbsternannten Antimodel und der zarten Blonden. Die Bilder gefallen, Ward und Utkina wirken wie ein Paar das sich noch entdecken muss – all in and all new.


Via: Preik

 

Jimmy Adja all over again!


11.12.08

Erkennt ihr die Melodie? Möchtet ihr aufspringen und tanzen? Möchtet ihr der Welt dafür danken, dass es Bollywood gibt? Ja, so ähnlich geht ’s mir auch immer wieder wenn ich diesen Clip aus dem 1983er Bollywood Film Disco Dancer sehe.
Natürlich ist es ein alter Hut, dass M.I.A. die Dance Nummer für ihr 2007er Album Kala neu interpretierte. So gerne ich Jimmy von Miss Maya höre, ab und an muss es einfach das Original sein. It’s the power of Bollywood.