Fred Perry holt Raf Simons ins Boot
Kollaborationen sind nichts Neues, die Resultate einer solch fruchtbaren Zusammenarbeit kommen im Herbst in den Handel. Raf Simons, sowohl unter eigenem Namen als auch für Jil Sander tätig, entwirft nun auch für Fred Perry. 13 Modelle umfasst die Kollektion, das Repertoire reicht vom Mohair Sweater bis zur Flanellhose, auch das Poloshirt aus Baumwoll-Piqué wird nicht fehlen. Als Vorlage dienen Entwürfe für Ski-Kleidung aus den Archiven von Fred Perry – schmal und schwarz.
Erst kamen die Mods, dann die Skinheads. Die ursprüngliche Idee Tennisspieler auszustatten entwickelte sich in Richtung Straße, die Subkultur wurde Hauptabnehmer. Mitte der Neuntziger dann der Einbruch, das Image litt unter der Vereinnahmung durch Neonazis. Mittlerweile hat sich die Marke wieder erholt, nicht zuletzt durch die Kollaboration mit anderen Firmen. Sieben Kollektionen entstanden zusammen mit der Übermarke Comme de Garçon. „From a global positioning perspective, the Comme des Garçons collections have done amazing things for our brand“, sagt Richard Martin (Head of Marketing Fred Perry), „but we wanted to broaden our product range a bit rather than just having a few star polo shirts and jackets, which Comme wasn’t on board for, so we looked at other international figures we could work with.“
Raf Simons ist der Mann der Stunde. In der vergangenen Saison gestaltete er unter Eastpak Raf Simons erfolgreich Rucksäcke für den amerikanischen Taschenhersteller, und intergrierte sie in seine Show. Die Zusammenarbeit mit dem englischen Label scheint ebenfalls vielversprechend zu werden. Richard Martin bringt es treffend auf den Punkt: „There’s a lot of synergy in his approach and our brand.“ Simons mischt klassische Schnitte und Streetwear. Seine Entwürfe zeigen eine Haltung, nicht einfach nur Kleidung. Für vorerst zwei Saisons wird sich nun seine eigene mit der von Fred Perry mischen.
Hit Union Co. Ltd., seit 1995 Eigentümer von Fred Perry, macht keine genauen Angaben zum Umsatz der Marke, Schätzungen zu Folge dürfte der sich auf circa 100Mio. Dollar im Jahr belaufen. Die Zusammenarbeit mit Raf Simons ist dem Geschäft sicher alles andere als abträglich.












Kommentare zu diesem Beitrag
Ciekawa strona, trafilem tu przypadkowo, ale od dzis bede wpadal czesciej, pozdro
von gry planszowe am 15.08.08