Adams Welt

Hope there is someone, Passwort: junction2

Eine Schatzkiste öffnet sich, wenn man sie gefunden hat, The world of Adam. Adam, das ist Adam Shecter, ein Video- und Animationskünstler aus New York. The World of Adam beschreibt er als sein Experimentierfeld. Aber auch Freunde und/oder Helden (genauso steht es da) können ihren  Output in Adams Welt abliefern. Und so versammelt sich hier ein großer Schatz voll grandioser Ideen und bunter Bilder. Doch stecken hinter den bunten Bildern Welten, die wir noch nicht gesehen haben. Welten, in denen fabelhafte Wesen ihren Weg durchs Leben zu finden versuchen. Die Fabel, so wie wir sie als Kinder kannten, wird hier auf den Kopf gestellt. Shecters Welt ist melancholisch wie zynisch, leise und laut, verrückt und Happy-End-frei. Und so passen die musikalischen Kollaborationen ziemlich gut, die er mit verschiedenen Bands eingegangen ist.

Für Antony and the Johnsons hat er 2005 „Hope there’s someone” neu interpretiert. Den Fragen was uns nach dem Tod erwartet, welche Zwischenstationen es gibt und ob etwas von uns übrig bleibt, antwortet Adam Shecter auf zärtlichste Weise. In wunderschönen Bildern erzählt er die leise Geschichte von einem Astronauten-Hund, der sich mit einer Rakete ins All schießt. Nach langer Schwerelosigkeit findet er sich dort oben, zwischen Milchstraße und Orion im Sternenbild.

Fable in 3 colors, Passwort: junction1

In Adam Shecters neuester Arbeit Untitled – „Fable in 3 colors” 2006-2007 geht es kämpferischer zu. Wölfe fletschen die Zähne, Pfeile schießen durch die Luft. Große Symbolik: ein Tropfen Blut aus Hand und Fuß, eine Armada von Wolkensoldaten – dazu die sich langsam steigernde Musik der Lucky Dragons. In starken Bildern erzählt er die Geschichte eines Kampfes zwischen Fabelwesen und Menschen. Oder ist es Realität gegen Traum? Oder Traum gegen Realität?
Voller Gold und Perlen ist sie, die Schatzkiste von Adam Shecter. Klappt sie auf!

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