‘7×14′ EDITORIAL: Kalin Lindena

© Galerie In Situ / Fabienne Leclerc, Paris
© Galerie In Situ / Fabienne Leclerc, Paris

Kalin Lindena (*1977 in Hannover) studierte von 1997 bis 2004 an der HBK Braunschweig bei Prof. Walter Dahn. In ihrer frühen Karriere als Graffitisprayerin prägten – angeregt durch die Schnelllebigkeit dieses Mediums – die Themen Zeit, Dauer und Vergänglichkeit ihr Werk. Heute geht die Künstlerin frei mit den Möglichkeiten der Kunst um und arbeitet mit Gemälden, großformatigen Wandzeichnungen, Installationen, Fotografien und Videos. Lindenas Handschrift ist dabei in jedem Medium zu erkennen. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind oft Textfragmente aus Musikstücken, die sie in ihre Arbeiten integriert. Neugierig und konsequent sucht Lindena nach unterschiedlichen Wegen, um persönliche Gefühle, Stimmungen und Erinnerungen auszudrücken. Ihre Werke sind durch Offenheit und Prozesshaftigkeit geprägt und erreichen nie einen Zustand der Endgültigkeit. Stattdessen werden Motive und Einzelfragmente aus ihren Arbeiten patchworkartig in immer neue Ausstellungs- und Werkzusammenhänge übernommen und bilden so Elemente eines prozesshaften und lebendigen Ganzen. Die Künstlerin nutzt verschiedene Malmittel wie Sprüh- und Ölfarbe, Aquarell, Buntstift, Edding, Beize und Bleiche, die sie auf unterschiedliche Bildträger wie Nesselstoff, Pergamin, Holz, las, Leinwand oder direkt auf die Wand aufbringt.

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Kommentare zu diesem Beitrag


Interessant, nur liegt Baden Baden gerade nicht auf meiner Ecke. Zeigt die Künstlerin auch mal in Berlin?

von Nina am 5.03.09