FINAL – Sweden
„HEJ“ …. nicht „Hey“ oder „Hi“, eben „Hej“, so begrüßen die Ortsansässigen ihre Mitmenschen auf der skandinavischen Halbinsel. Und jeder, der bereits in den Genuss kam, ein wenig mehr von dieser wunderbaren Kultur zu erleben, wird bestätigen, dass die Begrüßung nur der Anfang eines nimmer enden wollenden Zaubers ist. Ein Zauber, den ich erneut für ein paar Tage erleben durfte und nachhaltig tief in meinem Herzen tragen werde.
Warum? Was ist anders? Was ist neu? Ich könnte die Mentalität und Freundlichkeit der Einwohner, ihr sicheres und ausgeprägtes Gespür für Ästhetik und Design, ihre Liebe zum Detail, zur Natur oder gar diese endlosen unberührten Küsten und Landstriche benennen und bin mir dennoch sicher, begrifflich nur einen Teil der gesamten Faszination erfasst zu haben.
Doch blende ich all das aus, schließe meine Augen und höre einzig auf das, was mein Herz mir sagt, gilt es ein weiteres Wort der Aufzählung folgen zu lassen: Leichtigkeit. Ein Wort, das im Zuge der hektischen Privilegien unserer Zeit zu großen Teilen nur noch als Konstrukt besteht, bekommt im Land der tausend Inseln wieder jene Qualität zurück, die, wie ich finde, für uns alle wichtig sein sollte.
So traf ich bei meiner Rundreise durch West-Schweden auf die Geschichten dreier Familien, die exemplarisch für ihre Mitmenschen beschreiben, was es bedeutet, der Kultur und den natürlichen Ressourcen ihres Landes so nah wie möglich zu sein und dennoch ihr Geld damit zu verdienen. Eine Kunst, die nur selten gelingt. Die folgenden Beispiele zeigen, dass es möglich ist.
Lars Stålnacke, Besitzer von Björholmens Marina, schuf weit draußen auf Tjörn, dem Festland im Nordwesten, dort wo die Straße endet und das Meer beginnt, eine traumhafte Unterkunft mit ungestörtem Blick auf das Meer am Rande einer Mole, den weder die Gäste noch ich so schnell vergessen werden. Weitere Infos hier: www.bjorholmensmarina.se
Zu guter Letzt, und mein persönliches Highlight: die Insel Väderöarna. Wer den Trip im Schnellboot überstanden hat, ist nicht nur dem Puls der Seelöwen, sondern auch dem unserer Erde erschreckend nah. Schnell wird klar, dass Erlebnisse wie diese zu jenen Momenten zählen, welche wir im Alltag nur ganz selten erleben, nämlich nicht nur Besucher, sondern ein Teil der Natur, der Erde zu sein. Ein Ort der natürlichen Schönheit. Ein Ort der Einsamkeit und Melancholie. Ein Ort, der zum Nachdenken anregt, zum Durchatmen, und zum Entspannen. Aber vor allem ein Ort, der uns auch nachhaltig dazu bewegt, der Natur das zurück zu geben, was sie verdient hat: Ruhe.
Weiter Infos hier: www.vaderoarna.nu




Kommentare zu diesem Beitrag
vielen dank für den tip … das schreit förmlich danach endlich wieder die koffer zu packen …:)
von tonia am 21.08.09komm grade aus stockholm .. und ihr sprecht mir absolut aus der seele.
von mishouv am 21.08.09@ Petra: RIGHT ;) … Das Foto zeigt ebenfalls Väderöarna.
von norman-TheJunction am 20.08.09Ist das obere nicht auch Väderöarna? Ich war auch schon mal da! Ich erinnere mich, … :) Schöner Beitrag, tolle Fotos. Grüße aus Bayern.
von Petra am 20.08.09Wunderschöne Bilder … Möchte sofort zum Flughafen fahren und den nächsten Flieger nach Schweden nehmen.
von Andrew am 19.08.09Aaah, du erinnerst mich gerade daran, dass ich auch mal wieder nach Schweden fahren sollte. Ist einfach wunderschön da. Schöne Impressionen hast du mitgebracht!
Liebe Grüße
von Hannes am 19.08.09Hannes