The Oatmeal: Comics gegen den Alltagswahnsinn

Wer kennt sie nicht – Comicstrips, die Klassiker in Tageszeitungen. Kurze, amüsante Zeichnungen über Alltägliches, die zwischendurch für Schmunzeln sorgen. Mehr aber auch nicht, oder? Sind das nicht langweilige Relikte der Vergangenheit, die eh keinen mehr interessieren? Falsch gedacht! Der US-Amerikaner Matthew Inman zeigt mit „The Oatmeal“ (http://theoatmeal.com/), dass es auch anders geht und Comics in den Weiten des www nicht nur funktionieren, sondern sogar eine viel passendere Plattform gefunden haben.

Oatmeal
Oatmeal

Quelle: http://www.flickr.com/photos/squaremo/3062404174/sizes/m/in/photostream/

Auf „The Oatmeal“ finden Comicfreunde und solche, die es werden wollen, allerlei Buntes und Skurriles, das mit einem Augenzwinkern Situationen beschreibt, die fast jeder von uns kennt. Gerne auch mal nicht ganz so politisch korrekt. Seien es die Drucker im Büro, die einen mit ihren Sperenzien immer wieder an den Rand des Wahnsinns treiben, oder die unsinnigsten Fragen aus Bewerbungsgesprächen, die einen schnell mal am Verstand des einen oder anderen Personalers zweifeln lassen: Für jeden Geschmack sind auf der Homepage Comics oder Quizes dabei. Auch Facebook, Twitter und Co. kriegen auf äußerst pointierte Weise ihr Fett weg.

Der Erfolg gibt „The Oatmeal“ recht. Erst seit Juli 2009 ist die Seite online und konnte seitdem mehr als 82 Millionen Page Views für sich verbuchen. Inzwischen hat Inman sogar mit „5 Very Good Reasons to Punch a Dolphin in the Mouth (and other useful guides)“ ein Buch mit seinen Comics veröffentlicht und bietet Fans amüsante Poster auf seiner Webseite an. Also, macht euch einfach selbst ein Bild: Lehnt euch zurück und genießt die Comicstrip von „The Oatmeal“. Aber seid gewarnt: Der Suchtfaktor ist hoch und lautes Lachen vorprogrammiert.

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