Behind The Scenes of Facebook


03.09.09

Dass sich hinter der hassgebliebten Social-Network-, Stalking- und Selbstdarstellungsplattform Facebook tatsächlich arbeitende Menschen verbergen, ahnten wir alle schon seit Langem. Nun machen Fotos ihre Runde auf internationalen Blogs, die das Innere der heiligen Bürohallen des Mamut-Imperiums zeigen.

Stylisches Ikea-Interieur, jede Menge dekorative Fixie-Bikes und entspannte Mitarbeiter lassen auf ein von optimales Arbeitsklima schließen. Der gefüllte Kühlschrank und die skatenden Mitarbeiter im Hintergrund einiger Bilder haben uns wohl am meisten beeindruckt.

Bald gibt’s dann auch noch ‘Behind The Scenes of Twitter’, also stay tuned, und so…

Via BlogRebellen

 
  1. patric

    naja … ikea-inventar würde ich jetzt nicht sagen. allein die roten eames alu-chairs kosten locker das 10- bis 20-fache eines vergleichbaren ikea-stuhls. wenn man denn überhaupt vergleichen kann :-)

    immerhin kann man so sehen, dass auch einige kohle für das wohlergehen der mitarbeiter ausgegeben wird.

  2. marielle

    meine rede patric!

    “business club” nennt man diese art von büro-organisation. google beherbergt seine mitarbeiter auch so.

    die atmosphäre wirkt hipstermäßig unkompliziert obwohl sich dahinter ein ausgetüfteltes interior design mit teueren designermöbeln und psychotricks verbirgt:
    es ist sicherlich unglaublich spassig wenn man ein ungebundener mitzwanziger bis mitdreißiger ist und zwischen den 12-16 stunden im büro (das meist abgeschieden im vorort einer stadt liegt) mal skaten gehen, an einer ladestation elektronische geräte aufladen, entspannt was essen gehen, im internet surfen kann oder man von einem stockwerk in das nächste rutscht während man den chef locker duzt und vielleicht überstunden/ mehr arbeit bei gleichbleibender bezahlung (im befristeten arbeitsvertrag) kumpelhaft aufgeschwatzt bekommt.

  3. Carlo

    Mag sein, ich bin aber eher bereit für meinen Chef etwas zu tun, wenn ich sehe, dass von Arbeitgeberseite aus auch etwas für mich getan wird.

  4. Felix

    wowie, danke, so hab ich mir diese flippige Ansammlung von Berufsjugendlichen immer schon vorstellen wollen. Geht mir grade wie Bart Simpson mit dem Mad Magazine.

    Btw.,
    - Wer glaubt, dass fb eine Social-Network-, Stalking- und Selbstdarstellungsplattform ist, statt “yet another” Instrument der medialen Konsumentenverwaltung, oder dass Ikea sylisch ist, der glaubt sicher auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
    - Dass Mitarbeitermotivation billiger ist als anständige Stundenlöhne, ist ja ungefähr seit Cheops bekannt. Nur dass die Hagiographen gleich freiwillig arbeiten, das geht wohl erst seit Web Beta 2.0.
    - apropos Web Beta 2.0, ist das Zufall, dass sowohl fb als auch diese Site auf Opera besser gehen als auf FF?
    - Das schreibt man Mahmut-Imperium.

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