Candy Congo – Dokumentarfotografien aus dem Krisengebiet
06.06.10
Kriegsszenen fluten täglich unsere Medien, dabei sind es immer die gleichen monotonen Bilder von Gewalt, Macht und Stolz, von Elend und Trauer. All das vermischt sich in unserem Gedächtnis zu einem Sumpf aus drückenden trüben Erinnerungen. Wenn solche bekannten Impressionen in einen neuen Zusammenhang gesetzt werden, wenn Haltung und Autorität auf Sanftheit und Surrealismus treffen, ist das provokativ und polarisierend. Auf diese Weise hat Richard Mosse die bekannten Szenen von Krieg und Konflikt in Ost-Kongo dokumentiert. Per Infrarot Kamera tarnen sich Grüntone mit einer zarten Palette aus träumerischen Seifenblasenfarben. Die gewohnten Schreckensbilder wirken surrealistisch, weich und lieblich, die stolzen Posen, die kämpferischen Haltungen bekommen einen kuriosen fast lächerlichen Beigeschmack. Wie würden Soldaten wohl wirklich in einer rosa Uniform posieren – und wie würden wir Krieg wahrnehmen?












Richard Mosse – Quick : misterhonk.de
6.06.10 - 18:43h
[...] Richard Mosse war vor kurzem im Kongo unterwegs und fotografierte wie nicht anders zu erwarten Land und Leute. Die permenanten Präsenz von Milizen und Militär prägen den Alltag und somit auch die Bilderwelt die dort vorherrschaft. Herrn Mosse ist allerdings das Kunststück dank Infrafrotfilm gelungen, alle bedrohlen Oliv- und Grüntöne in zartes Rosa bis Pink zu tauchen und so dem Terror der Lächerlichkeit preis zu geben. Richard Mosse – Quick via thejunction [...]
bonbonfarben | PAMPIG
13.06.10 - 16:32h
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