Eine Zeitreise – Popples, Monchichis und Knuffelbunts

Popples, Monchichis und Knuffelbunts – Namen, die selbst dreißigjährigen Männern und Frauen ein Glitzern in die Augen zaubern und es ihnen warm ums Herz werden lassen. Schließlich handelt es sich dabei nicht nur um Bezeichnungen für typische Spielzeuge aus den 80er Jahren, sondern sie stehen symbolisch für wunderschöne Kindheitserinnerungen. Erinnerungen an eine Zeit, als der Wecker nicht um 7.30 Uhr klingelte, um mahnend darauf hinzuweisen, dass man bald zur Arbeit muss, als der Briefkasten nicht mit Rechnungen überlief und die Hausverwaltung nicht am 10. des Monats nervös anrief, um darauf hinzuweisen, dass die Miete fällig ist. Damals hat man sich den ganzen Tag gedankenverloren mit den possierlichen Spielzeugen beschäftigt. Dass sie weder aus Holz waren, noch den Nachwuchs dabei unterstützten zum next Albert Einstein oder Goethe zu werden, hat damals niemanden gestört.

Für all diejenigen, die später geboren worden sind und diese einmalige Ära verpasst haben oder für diejenigen, die in den nächsten Minuten einfach ein bisschen vor sich hin schwelgen möchten, folgen Kurzerklärungen:

Popples: Sie wurden von “American Greeting & Mattel” entworfen und in den 80ern  hergestellt. Von 1985 bis 1987 gab es im Fernsehen auch eine gleichnamige Comicserie, die zeigte, dass die Popples aus ihrem Beutel die verschiedensten Dinge hervorzaubern konnten – unabhängig von der eigentlichen Größe des gewünschten Gegenstandes. Neben der Zauberfunktion des Beutels konnten sich die Popples darin nach Herzenslust drehen und wenden oder als Ball herumhüpfen. „Popp“ hat es gemacht, wenn sie den Beutel abgestülpt haben und wieder in voller Größe erschienen. Da war es nur logisch, den Namen für die kleinen felligen Begleiter davon abzuleiten. Die Popples waren sehr schüchtern, daher zeigten sie sich niemandem außer den zwei Kindern Bonnie und Billy, in deren Dachstube sie wohnten.

Quelle: http://www.flickr.com/photos/leaven/

Monchichi: Die niedlichen Äffchen wurden 1974 von Mr. Sekiguchi auf den Markt gebracht, mit dem Ziel, Kindern die Botschaft „die Schönheit der Liebe“ zu vermitteln.  Schnell wuchs die Anhängerschaft der anfangs noch nackigen Monchichis. Parallel zu der immer größer werdenden Fangemeinde gab es auch zunehmend mehr Kleidungsstücke, damit die kleinen Äffchen individuell gestylt werden konnten. Um die Monchichi-Welt so komplett wie möglich einzurichten, schwämmte Sekiguchi Möbel und Fahrzeuge auf den Markt. Tierliebhaber können heute sogar mit dem entsprechenden Kostüm aus dem Äffchen eine Katze, einen Hund oder auch einen Delphin zaubern. Die Faszination für Monchichis ist immer noch ungebrochen, so dass sie bei Sammlern, Liebhabern und Kindern höchstes Ansehen genießen.

Quelle: http://www.flickr.com/photos/lucaohman/

Knuffelbunts: Die Figuren (engl. Snugglebums) sind eine lustige Familie bestehend aus 18 Familienmitgliedern. Während Mamchen und Papchen leuchten können, quietschen die Kinder lustig, wenn man sie schüttelt. Knuffelbunts wurden von Playskool in den Jahren 1984 und 1985 produziert.

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