It’s the beat…. Oder: Wie Audiolith-DJ’s 500 Chucks zum Elektro-Sound tanzen lassen
Tanzende Schuhe und wummernde Beats: Converse hat mit „The Canvas Experiment“ und der dazugehörigen Event-Reihe einen wahren Leckerbissen für Fashionistas, Hipster und Musikfreunde ins Leben gerufen. Im Mai gaben die Audiolith-DJ’s KRINK & Rampoer den Startschuss für die Tour in Berlin. Sie ließen eine 5X4 Meter große motorisierte „Chuck Wall“ mit fast 500 der Kultschuhen im Sound der donnernden Musik drehen, tanzen und Muster und Wörter bilden. Nachdem der Schuh seit Jahren die Füße der berühmtesten Musiker auf der Bühne schmückt, war es auch längst an der Zeit, dass der Chuck Taylor All Star endlich selbst zum Kunstwerk wird und auch ohne berühmte Träger ins rechte Licht gerückt wird. Unter den staunenden Blicken der Besucher verwandelte sich die nimmer still stehende Installation in ein wogendes Meer aus blau/rot/weißen Sneakers, die den Beat visuell widerspiegelten.
Quelle: Converse
Auch das Berliner Künstlerkollektiv Mentalgassi ließ sich ebenso von der Idee des Canvas-Experiments inspirieren und zeigte seine eigene Interpretation der Converse-Flag, die erstmalig an diesem Abend ausgestellt wurde. Die Installation ist selbst ein Experiment, dessen Grundlage Fotoprints auf Papier, bearbeitet mit Sprühfarben, Kreidespray und anderen Materialien ist. Den Entstehungsprozess und auch das Ergebnis ist beeindruckend:
Quelle: YouTube
Berlin war erst der Startschuss des „Canvas Experiment“: Ende Mai zieht das Event weiter nach Paris. Dort werden die verschiedenen Auslegungen der Idee freier Kreativität von Mentalgassi und weiteren Künstlern im Rahmen eines Events ausgestellt.
Übrigens: Wer die Installation noch nicht gesehen hat, sollte sich unbedingt in die Münzstraße 18 in Berlin Mitte begeben. Denn dort ist noch bis zum Ende des Monats die Chuck Wall im Schaufenster des Converse Stores zu sehen – leider ohne Musik. Aber beim Drehen der Schuhe kommt man auch ohne rockige Untermalung nicht umhin, mit den eigenen Füßen – ob bechuckt oder nicht – im visuellen Beat zu wippen.





Kommentare zu diesem Beitrag
Super, endlich ein guter Artikel, vielen Dank. Muss man erstmal verarbeiten. Generell finde ich den Blog leicht zu verstehen und bequem zu lesen.
von Hartwig am 6.06.11