Zettelwirtschaft extrem: Kreative Battles dank Post-its

Es ist mal wieder Montag – das süße Wochenende ist vorbei und es drohen wieder allerlei dröge Aufgaben. Kein Wunder, dass einen der ein oder andere Song über den Montagsblues als hartnäckiger Ohrwurm quält. Ein bisschen Kreativität schafft meist Abhilfe: Palmen kritzeln während eines Meetings oder Kästchen auf dem Schreibblock ausmalen während einer Telko. Das sind die Büroklassiker schlechthin. Die Franzosen zeigen seit diesem Sommer jedoch, dass man sich auch ganz anders kreativ austoben kann. Und zwar mit den kleinen bunten Haftnotizen aus Minnesota, dem Land der 10.000 Seen – kurz: den berühmt-berüchtigten Post-its von 3M. Seit einigen Monaten tauchen in den Fenstern verschiedener Unternehmen auf der ganzen Welt kleine und große Kunstwerke auf, die sich nur aus Post-its zusammensetzen. Ob Comicfiguren, Games-Helden oder Popart-Bilder – für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Quelle: Post-it-War

Angefangen haben soll alles in Montreuil, einem Vorort von Paris. Dort verzierten im Juni Mitarbeiter des Computerspiele-Herstellers Ubisoft die Fenster ihrer Büros mit kleinen Aliens. Es dauerte nicht lange, bis das Unternehmen gegenüber – die Bank BNP Paribas – mit einer bildlichen Antwort reagierte und ebenfalls ihr Büromaterial zweckentfremdete: Entstanden ist ein Raumsschiff, das durch den Ubisoft-Klassiker Space Invaders inspiriert war. Der Post-it-War hatte begonnen. Seitdem lassen Unternehmen in ganz Frankreich ihrer Kreativität freien Lauf und schaffen bunte Kunstwerke, die zum Teil über mehrere Stockwerke reichen. Auch in Deutschland tauchen inzwischen immer mehr Post-it-Kreationen in der Fenstern verschiedenster Büros auf. Wir von TheJunction konnten jetzt nicht mehr widerstehen: Das Experiment Post-it ist gestartet! Und wir können diese Art der Zettelwirtschaft nur empfehlen – seltener war das Abschalten vom Arbeitsstress und das Neuaufladen der eigenen Batterien spaßiger!

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