Kloppe und Brüsseler Spitzen — Sandrine Pelletier
Die Schweizerin Sandrine Pelletier versteht es aufs Allerbeste mit Spitzen, feinem Garn, unterschiedlichen Stoffen und menschlichen Abgründen, ein lebendiges, erschreckendes und zugleich versöhnliches Portfolio bemerkenswerter Arbeiten zu knüpfen, dem es nicht an einer ordentlichen Portion Sarkasmus fehlt. Sicherlich gewöhnungsbedürftig ist ihr Anspruch dem Ordinären, mit einem passenden Rahmen aus zarter Spitze, die Krone aufzusetzen.
Ihr Spektrum reicht von Gobelins, Installationen, über Ausstattungen für blutrünstige Metalband-Videos, bis hin zur Entfremdung von Alltagsgegenständen, die sie mit dem richtigen Inhalt und ein paar Seidenfäden bestickt, als apokalyptische Reiter durch die heimelige Stube preschen lässt.
Wer mehr sehen möchte geht hier hin. Für Hartgesottene gibt es das vollständige Video zum Still (Bild 2) hier . Paris bereisenden Freunden der gegenwärtigen Spitzenkunst sei die Ausstellung Fils croisés empfohlen. Ab 15.10.2009 in der Galerie L.J.
gefunden bei It’s Nice That










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