Drillcores – Sinta Werners & Markus Wüstes Wandausschnitte
Sinta Werner beschreibt selbst am Besten, was es mit diesen „Ausschnitten“ auf sich hat, die sie in Zusammenarbeit mit Martin Wüste aus Baumaterialien zu Bohrkernen montiert hat:
In meinen malerischen und architektonischen Installationen gibt es fast immer einen festen Betrachterstandpunkt, von dem aus der Raum verflächigt wird und bildhaft erscheint. Verläßt man diesen Punkt, wird die Illusion von Flächigkeit entlarvt. Das Zusammenspiel von Ausstellungsraum und zusätzlich eingebauten Architekturelementen erscheint nun instabil, kubistisch aufgebrochen und fragmentiert. Im Mittelpunkt meiner künstlerischen Auseinandersetzung steht das Interesse für Raumwahrnehmung und ein durch diese ausgelöstes Gefühl von Irritation, Desorientierung und Schwindel. Bei den installativen Arbeiten reagiere ich auf die vorgefundenen Räumlichkeiten, indem ich diese spiegele, verdoppele oder fremde Architekturbestandteile hinzufüge. Dazu verwende ich Mittel, die einer zentralperspektivischen Konstruktion entsprechen, sowie anamorphotische Prinzipien und Camouflage.








Kommentare zu diesem Beitrag
Das kann ich meiner Meinung nach nur schwerlich als ‘Kunst’ bezeichnen. Sorry.
von Selina Supper am 22.02.10