Vee Speers – last days of childhood

An Tagen der alltäglichen Sachlichkeit eines gepflegten Erwachsenendaseins, passiert es in einigen Minuten der ungewollten Unachtsamkeit, dass wir uns zwischen verborgenen Sehnsüchten wiederfinden, die unsere Wahrnehmung manipulieren und uns auf trügerisch idealisierte Weise zuflüstern wollen, dass die verlorene Zeit der Kindertage wohl die glücklichsten Momente unseres Lebens gewesen seien müssen. Eine Zeit, in der Topf schlagen und Blinde Kuh gesellschaftlich anerkannt waren, Schokolade nicht dick machte und Verkleiden nie dem furchtbaren Druck des guten Aussehens unterworfen war. Die Geburtstagsfeier, die Vee Speers festgehalten hat, scheint entweder leicht aus dem Ruder gelaufen zu sein, oder es sind unsere Vorstellungen vom unbefangenen Kind sein, die sich unbemerkt der Wirklichkeit entzogen haben. Vielleicht treffen sich auf der dress-up Party ja auch die gefragten Vertreter der viel zitierten ,,verschwundenen Kindheit“, die neben kindlicher Koketterie die verborgene Geheimnisse des reifen Rollenspiels austauschen.

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