Abgründe der modernen Kunst in New York und London
Zwischen nüchternen Neonröhren und blassem Beton maskieren sich Tiefen der modernen Kunst. Die bunten Bilder, die interaktiven Installationen wurden nicht vergessen anzubringen und es hat sich auch niemand verlaufen. Freigelassen durch die Autonomie moderner Kunst kreieren ein Schweizer und eine Kolumbianerin Installationen aus Dreck, Erde, Beton, Zerstörung. Urs Fischer buddelt ein 3 Meter tiefes Loch im Wert von 250.000 $ in die New Yorker Galerie von Gavin Brown und Doris Salcedo entwirft einen 176 Meter langen Riss für die ehemalige Turbinenhalle Tate Modern in London. Zugegeben hier ist Abstraktionssinn gefragt, denn wer hätte das gedacht, die kontemporäre Kunst hat wahrhaftig Tiefgang. Während Fischer an die Wertschätzung von Ausstellungsraum appelliert, versinnbildlicht Salcedo die gesellschaftliche Kluft durch Ausgrenzung und Rassismus.








Kommentare zu diesem Beitrag
[...] Salcedo. Für die internationale Biennale 2003 in Istanbul stapelte die Kolumbianerin, die auch ansonsten ein Fable für alltägliche Materialien und ihre Gebrauchsspuren zu haben scheint, rund 1600 [...]
von Doris Salcedo – Nischenkunst in Istanbul – TheJunction am 22.04.10