The Hidden Cameras – kurios, kreativ, kanadisch

Dass Kanadier nicht nur passionierte Curling und Eishockey Fanatiker, sondern auch skurrile verschrobene Köpfe sind, mag vielleicht noch nicht zur internationalen Gerüchteküche durchgedrungen sein, The Hidden Cameras wären auf jeden Fall das beste Beispiel dafür. Frontmann Joel Gibb bewegt sich mit seiner stetig wechselnden Besatzung aus sieben bis zwanzig Gesangskünstlern, Violinenakrobaten oder theatralischen Tänzern auf einem schmalen Pfad zwischen wirr und witzig. Die charakteristischen Kanadier paaren frohlustige Volksmusik mit konzentrierten Kirchen- bis Hochzeitsgesängen und einem finalen homoerotischen Hauch. Wem das noch nicht skurril genug klingt, kann sich auch die visuelle Dröhnung kurioser Klangkultur geben, oder am 18.04. ins Lido starten.

Mit Noblesse Oblige haben sich die Kanadier für den 18.04. deutsche Freunde dazu geholt.

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