Stratis Vogiatzis´ Erinnerungen an vergessene Existenzen
Vor der ionischen Küste Kleinasiens, in südlichen zurückgezogenen Landschaften der griechischen Insel Chios, befinden sich vergessene Dörfer. In traditionellen Gebieten, wie Mastichochoria, lebten einst Generationen von Familien in vertrauter Verbundenheit allein von der Landwirtschaft mit wertvollem Naturharz. Heute sind viele Wohnhäuser verlassen, doch die Geschichten der ehemaligen Bewohner leben in den Gebäuden weiter. Jeder Stuhl, jedes Bild scheint die Menschen, ihre Charaktere widerzuspiegeln, ist geprägt von Zeichen der Zeit, Geschichten von Generationen, Erinnerungen und Existenzen. Auch Stratis Vogiatzis lebte einst in Chios. Die Bilder zeigen seine Retrospektive, vermitteln sein Gefühl von Heimat, das Behagen von Häuslichkeit, die Ruhe und doch gleichzeitig die Lebendigkeit der Räume. Die mediterranen Wandfarben sind wie verblasste Spuren der Zeit. Sie erzählen eine Geschichte – jedes Haus, jedes Zimmer seine eigene. Die Bilder hängen noch an den staubigen Wänden, die Möbel, die Gegenstände befinden sich noch immer an ihren ureigenen Plätzen, die Türen und Fenster stehen offen, wie sie es immer taten.









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