Google, Kansas, 122 000 Einwohner

„Dort wo die Kartoffeln gut gedeihen“, das heisst Topeka aus einer indianischen Sprache ins Deutsche übersetzt. Prächtig wie die Kartoffeln, sprießen auch die temporären Namensänderungen der Hauptstadt des US-Bundesstaats Kansas. Als  Topeka 1998 die erste us-amerikanische Stadt war, in der Pokemon eingeführt wurde, nannte man sich kurzerhand in ToPikachu um. Mit der vierwöchigen Umbenennung in Google möchte Bürgermeister Bill Bunten (79) die Aufmerksamkeit des Konzerns auf sich ziehen, und sich so einen Platz im begehrten Fiber for Communities-Programm erschmunzeln. Bunten und seine 122.000 Schützlinge erhoffen sich mehr wirtschaftliche Anziehungskraft für Google alias Topeka, denn wenn das Experiment gelingt, würde die auserwählte Stadt mit einem ultra high speed-Netzwerk versorgt,anderen Gegenden in  Sachen Internetgeschwindigkeit um etliche Kartoffelwürfe vorraus sein, ein nicht zu verachtender Faktor bei der Auswahl eines Unternehmensstandorts.

CNN, Create or Die

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Kommentare zu diesem Beitrag


Erstaunlich, dass man das einfach so machen kann – 120.000 Einwohner sind ja nun nicht gerade wenig. In Deutschland wäre das nicht möglich. Aber letztendlich ist es ja auch schlichtweg Blödsinn.

von Thorsten am 5.03.10

Noch schöner wär’s, wenn google schmoonzle hieße. Dann könnte man viel mehr erschmoonzeln.

von Blaumann am 5.03.10