Maarten Wetsema – Meilensteine der Hundeportraitfotografie


10.03.10

Große Hunde, kleine Hunde, wuschelige Hunde, Kurzhaarhunde. Die niederländische Fotografin Maarten Wetsema hat offensichtlich eine Vorliebe für Hunde – und Möbel. Wer sonst würde 4 ganze Fotoserien (Daan and Jacob, Dogs in their Domestic Environments, Portraits of Dog, Dogshoots) der Hundportraitfotografie widmen. Die Theorie, dass Herrchen und Hund sich oftmals erstaunlich ähnlich sehen, ist unter Hundekennern weit verbreitet. Ob das Gleiche jedoch auch für Hund und Heimchen gilt, wurde bisher noch nicht tiefgehend thematisiert. Wie dem auch sei, bei Wetsema stimmen Hintergrund und Hund wie Hund zu Herrchen.

lenscratch, if it´s hip it´s here

 

Vögel – Andrew Zuckerman


09.12.09

Kurz vor Weihnachten bekommt man ja einige Vogelarten, in solcher Nähe, nur noch nackt und verzehrbereit zu Gesicht. Deshalb, natürlich ganz ohne Hintergedanken, nutze ich mal die Gelegenheit einige Fotos zu bringen, in denen das Federkleid noch in voller Pracht zu sehen ist. Mein Lieblingsweihnachtsessen ist zum Glück nicht dabei.

A Photography Blog

 

Tote Fliegen Länger — Dead Flies Art by Flychelangelo


11.10.09

Den Turner Prize gibt es dafür sicherlich nicht, doch gesehen haben, sollte man die menschelnden Fliegenleichen schon. Wer dieser Flychelangelo ist, haben mir die Referenzen zu seinen Arbeiten leider nicht erschlossen. Vielleicht findet ihr mehr heraus.

gefunden bei cakeheadlovesevil

 

Hopping cuteness


31.05.09

Gestatten: Pygmy Jerboa. Nein, kein Küken, sondern die weltkleinste Springmaus!

Die Zwergnager hüpfen bevorzugt durch asiatische und nordafrikanische Wüsten, wobei die asiatischen mit ihren fünf Zehen den afrikanischen 3-Zehern fies überlegen sind. In unseren Gefilden gab es die Tierchen auch schonmal, immerhin reicht ihr Stammbaum acht Millionen Jahre zurück. War aber nur von kurzer Dauer.

Schade schade, niedlicher geht’s kaum, oder?!

 

Souvenir de Chine


09.12.08



Musikvideos in denen der Künstler nicht auftaucht, sind keine Seltenheit. Als Vertretung für die Schweizer Elektrotüftler Larytta schickte das Kreativteam von Körner Union aus Lausanne kurzerhand weiße Mäuse, Enten, Tauben, Hühner und Wellensittiche vor die Kamera. Die Idee hinter dem tierischen Kaleidoskop Effekt ist ziemlich simpel, die Wirkung überraschend – nur gut, dass keine Katzen im Spiel waren…

Via: today and tomorrow

 

Freunde des Pudels


29.11.08

Sandy Paw mit Leonarddoodle als Ninja Turtle

Sandy Paw mit Leonarddoodle als Ninja Turtle

Normalerweise hasse ich Wettbewerbe aller Art. Dann fand ich Sandy Paws Creative Dog Groming Webseite und wollte einen Pudel kaufen und mit ihm Wettbewerbe gewinnen. Wie es scheint ist ein Pudel zu allerlei Spaß bereit. Fast wie eine dieser retro Schminkpuppen kann man ihn bemalen, sein Fell färben und in Form schneiden. Meine Kollegen meinten das sei krank und Tierquälerei. Und ich weiß, sie haben Recht. Doch irgendwie bin ich ein wenig fasziniert, vielleicht weil ich als Kind nie eine dieser Schminkpuppen bekommen habe…


Via: yewknee

 

Robin Schwartz – In Amelia’s world


21.11.08

© Robin Schwartz

© Robin Schwartz
© Robin Schwartz

© Robin Schwartz

Robin Schwartzs Fotografien hängen in zahlreichen Museen, ihre Bilder erschienen in Publikationen wie der New York Times, Interview und der L.A. Times, außerdem ist sie seit fast 20 Jahren Professorin für Fotografie an der William Paterson University in New Jersey.
Ihre Tochter Amelia und verschiedenste Tiere sind Schwartz bevorzugte Motive. Bereits 1993 veröffentlichte sie ‘Like Us: Primate Portraits‘, einen Bildband mit Affenportraits. Bei Tiny Vices erschien vor etwa einem Monat ihr neuer Bildband ‘Amelia’s World.’ Schwartz selbst sagt, dass der persönliche Aspekt  ihrer Projekte ihr sehr wichtig ist. Ihre Szenarien entwickelt sie gemeinsam mit Tochter Amelia. Reale Interaktion mit Tieren gehört zur Arbeit der Fotografin. Der Übergang zwischen Tier und Mensch soll fließend erscheinen, die Grenzen zwischen menschlich und animalisch verbleichen.


Auf Robin Schwartzs Webseite gibt es weitere schöne Photos.

Via: Pedestrian

 

One for the birds


17.11.08

bird turf by designband

bird turf by designband

Schuhe die von Stromleitungen baumeln, sieht man gerade in den USA häufig. Doch was für eine Bedeutung hat “shoe tossing“?

Es heißt Gangs stecken mit Hilfe der Schuhe ihr Revier ab. Schuhe markieren Plätze an denen Gang Mitglieder gestorben sind, oder einen Ort wo man Crack / Heroin kaufen kann. Wikipedia sagt, junge Männer in Schottland werfen ihre Schuhe über Stromleitungen, wenn sie ihre Jungfräulichkeit verloren haben. Die Designer von Designband ließen sich vom “shoe tossing” inspirieren, und realisierten bird turf, kleine, runde Vogelhäuschen, die über Stromleitungen gehängt, Vögeln ein Zuhause bieten.

Via: Ektopia

 

‘Where my Bees at?’


05.11.08

Via Datenvandalen

ALARM – Honigbienen sterben aus, zumindest in Teilen der USA. Ein Drittel der Nahrung, die wir zu uns nehmen, ist abhängig von den Gelb-Schwarzen Sumsen. Der Eiscreme Hersteller Häagen Dazs weist netterweise mit diesem Breakdance Battle Get-Together charmant auf das Massensterben hin.

“DJ Honey, drop it!”

www.helpthehoneybees.com – zuckersüße Website!

 

Animal is King, Baby!


01.11.08

Ryan McLennan ist ein Tierfreund. Nein, bei McLennan handelt es sich nicht um einen perversen Sodomisten, sondern um einen naturverbundenen Nerd der seine Kindheit und Teenagerjahre damit verbracht hat gefiedertes, pelziges, sabberndes oder anderweitig animalisches zu beobachten. Bis zur Pubertät, in der er, wie wir alle, seine Vorliebe für Bier oder Masturbation entdeckte und seine Leidenschaft zu Gold machte.

„Growing up I would spend all my time looking for animals and setting up environments in aquariums for lizards and turtles or whatever I could catch. This lasted until I got interested in more grownup things like skateboards and girls and drinking beer with my friends.”

Heute ist McLennan ein gefeierter Künstler und verdient einen Haufen Asche mit seinem Kompott aus realistischen Tierdarstellungen, bei der sich Fuchs und Bär die Klinke in die Hand geben. Wer bei besagter Tierdokumentation gleich an Burschenschaftsdekor oder Opas Jagdtrophäen denkt, ist auf dem Holzweg!  

 

Road Kill Carpet by oooms


29.10.08

Road Kill, Design by oooms

Road Kill, Design by oooms

Wer sich den Road Kill Teppich der niederländischen Designer oooms ins Zimmer legt, beweist Hang zum Makaberen. Ein überfahrener Fuchs ziert den flauschig weichen Wollteppich, die Designer versuchen das dann so zu verkaufen:

Do you know the feeling that you do not want to take a look at something, but you still do? The Road Kill carpet is a continues struggle between attraction and repulsion. It’s a warm, soft, cuddly carpet that attracts you to take a nap on it. But at the same time its a repulsive image of a car-flattened, bloody fox.

Der Kauf des Teppichs kann entsetzte Ausrufe von Gästen, weinende Kinder und demonstratives Wegsehen zur Folge haben- sollte man sich das wirklich antun?!

Via: Neatorama

 

What a lovely chap!


11.10.08

Dieses -ich bitte die Wortwahl zu entschuldigen- putzige Tierchen schmückt das Albumcover der britischen Band The Chap. Ihr Mini Album Builders Brew wurde gestern in Deutschland veröffentlicht.

Ihre Plattenfirma Ghostly International vermeldet: “Builder’s Brew continues the search for a heart of gold in a world gone cold. It deals with nice faces, bad conversations, wild joy, severe pain, moral panic and some truly bad cycling.”
Ich hätte das Album auch einfach so gekauft. Ein klarer Fall von “das Auge hört mit.” Tolles Cover….!

Via: Slutty Fringe

 

Der junge James Trimmer


30.09.08

Tote Tiere, Tiere mit Verletzungen und vermenschlichte Tiere, das Werk von James Trimmer ist befremdlich und seltsam. Kräftig sind seine Pinselstriche und allgegenwärtig ist die Traurigkeit die wie eine Schicht unsichtbare Farbe über seinen Bildern liegt. Die Grausamkeiten und Verletzungen die den Tieren zugefügt wurden scheinen von Menschenhand zu stammen, und es scheinen auch Menschen zu sein, welche die Tiere in Kostüme und Szenerien zwangen.

Trimmer, Jahrgang ‘86, ist ein Künstler aus Wellington, Neuseeland, gerade erst beendete er seinen Bachelor of Fine Art Painting an der University of Brighton. Er steht erst am Anfang, doch der junge Trimmer ist einer von dem man hören wird.

Via: Flanell Apparel

© James Trimmer