Papertecture – Oktavillas Magazinwand


17.02.10

Was liegt näher als die Innenarchitektur des Büros eines auf Layout spezialisierten Designstudios auf sein meistbespieltestes Medium abzustimmen. Das Architektenteam Elding Oscarson bündelte unzählige Magazine und rammte sie anstatt massiven Materials als Innenwand in das Büro der schwedischen Kommunikationsdesigner von Oktavilla. Eine durchaus kreative und ansehnliche Art der Entsorgung ausgelesener Hochglanzpresse.

Fubiz

 

Cars, Bees and Banality – Hoefner & Sachs


10.01.10

Hoefner & Sachs temporäre Architektur, innovative Performances und konstruktive Störungen im urbanen Raum verlaufen an der Schnittstelle von Kunst und Architektur. Ihr Ansatz ist subversiv und humorvoll. Hoefner und Sachs haben im Laufe der letzten Jahre nicht nur große Aufmerksamkeit erregt und eine breite Öffentlichkeit gefunden, sondern gleichzeitig das Vokabular urbaner Intervention und ironischer Kommentierung moderner Großstadtplanung mitsamt ihrer verborgenen und offensichtlichen Absurditäten neu buchstabiert. Dazu zählen Miniaturbienenstädte in der Form von Hochhäusern, die neben realen Plattenbauten platziert werden, Implementierungen von Spontanvegetation in öffentlichen Parks, temporäre Wohnwagensiedlungen, Treppenhäuser und Balkone aus mythisch aufgeladenen Holzpaletten sowie die augenzwinkernde Überführung von Laminat, Paneelen und Raufaser als stadtplanerische Aufwertungsrhetorik. Das bei gestalten erschienene Buch Piccolo Mondo dokumentiert und bebildert erstmals ausführlich die spektakulären Projekte des Berliner Künstlerduos, dem es in einmaliger und zeitgemäßer Weise gelingt, räumliche und architektonische Bedeutungsebenen ironisch zu verschieben.

gestalten.tv

 

Wer hat den Höchsten?


04.01.10

Aus Wikipedia:

Der Burj Dubai ist mit 828 Metern und 189 Stockwerken sowohl das höchste bis heute errichtete Gebäude als auch das höchste Bauwerk der Welt. Der Burj Dubai ist das Gebäude mit der höchsten genutzten Etage, hat das höchste Dach und die dritthöchste Aussichtsplattform. Außerdem überragt der Burj Dubai den Taipei 101 (509 m) als bisher höchstes Gebäude (Höhe der Gebäudestruktur), den Willis Tower (527 m) (ehemals: Sears Tower) als bisher absolut höchstes Gebäude (Höhe bis Antennenspitze) und den CN Tower (553 m) in Toronto als bisher höchstes nicht abgespanntes Bauwerk. Damit gehen die genannten Rekorde des höchsten Bauwerks zum ersten Mal seit Errichtung des Empire State Buildings 1931 wieder an ein einzelnes Gebäude. Der Burj Dubai ist zudem das erste welthöchste Gebäude der Menschheitsgeschichte, das auch zu Wohnzwecken genutzt wird.

Ich hab mal nachgezählt, in dem kurzen Absatz wird 12 mal das Wort hoch verwendet, meistens als Superlativ. Die Fotos sind von Semâ Bekirovic und ich finde sie passend.

Booooooom!

 

Psychatrische Klinik in Helsingor – JDS Architects


10.12.09

Das Kopenhagener Architektenteam JDS realisierte dieses Hospital in Helsingor/Dänemark auf 6000 qm. Als größte Herausforderung bei der Konzeption, erwies sich die architektonische Verbindung aus notwendiger Kontrolle und Schutz und dezentralisierter Struktur des Gebäudes. Ein wichtiger Ansatz stellte das Gespräch der Architekten mit Patienten, Ärzten und Hospitalleitung dar, um die Bedürfnisse derer zu erfassen und umzusetzen, die das Gebäude nutzen.

Daily Tonic

 

Garbage City und andere Wirklichkeiten – Bas Princen


26.11.09

Bas Princen zieht es zu Baustellen, Abrisshalden und Müllstädten in aller Welt. Heraus kommt ein Portfolio voll mit Metarmophosen und wirklichen Unwirklichkeiten. Seine Motive gewinnen erst durch ihren Zustand der Unvollständigkeit an fotografischer Vollkommenheit.

Bas Princen - Mokattam ridge (garbage city) Cairo 2009

Bas Princen – Mokattam ridge (garbage city) Cairo 2009

Interessant: Hier sieht man auf Garbage City, die Einwohner dieses Vororts von Kairo haben sich darauf spezialisiert Müll zu sammeln, ihn zu sortieren und in irgendeiner Form wiederzuverwerten, z.B werden Nahrungsreste an die Schweine verfüttert, die in Garbage City gehalten werden. Mit der praktizierten Art dieser Müllentsorgung, können 80-90% des, in meist wohlhabenden Kairoer Stadteilen, gesammelten Mülls recycelt oder wiederverwendet werden.  Mehr über diesen außergewöhnlichen Touristenanziehungspunkt hier und da.

Bas Princen - Ringroad Tirana 2004

Bas Princen – Ringroad Tirana 2004
 Bas Princen - Whilshire blvrd 2006

Bas Princen – Whilshire blvrd 2006
Bas Princen - Future Highway (Ping Yao) 2004

Bas Princen – Future Highway (Ping Yao) 2004
 Bas Princen - Superiour court 2005

Bas Princen – Superiour court 2005
Bas Princen - Ringroad (Findeq/Ceuta) 2007

Bas Princen – Ringroad (Findeq/Ceuta) 2007
Bas Princen - Future olympic park 2007

Bas Princen – Future olympic park 2007
Bas Princen - Valley (China) 2008

Bas Princen – Valley (China) 2008
 Bas Princen - Future highway II (Xiamen) 2007

Bas Princen – Future highway II (Xiamen) 2007

ausgegraben bei We make money not art!

 

Audio Cloud — How to Get Rid of City Noise


04.11.09

Das Projekt Audiochmura (Audiowolke) ist durch das audioarchitektonische Konzept des Künstlers Piotr Adamski und der polnischen Architektur und Designinitiative mode:lina inspiriert. Die Geräuschinstallation nutzt flexible Röhren als Amplifier  die Töne rund um ihre jeweilige Position erfassen. Mit der Form der Wolke wird etwas flüchtiges, vergängliches, verbunden, nahezu nicht existierend und leicht zu bewegen.

Die Installation ist eine utopische Vision einer Stadt die unhörbar wird. Ein innovatives System der Sound Emission, welches Menschen von der oft unerträglichen Audiosphäre in vollen Straßen, Verkehr und all dem unnatürlichen Lärm isolieren soll, der unvermeidbarer Teil unseres Lebens geworden ist.  Unsichtbare Tongebilde, sprießen entlang des Bürgersteigs, in Parks und Einkaufsstraßen, angenehme Geräusche abgebend die den Stadtlärm verschlucken. Heute noch Utopie, soll das Projekt als Diskussionsgrundlage um akkustische Ökologie, die hörbare städtische Landschaft und deren Einfluß auf ihre Einwohner dienen.

Die Soundwolke ist in Poznań zu finden. Die Fotos sind von Małgorzata Opala
Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Kultur und nationales Erbe Polen.

gefunden bei SpaceInvadingS

 

An Assembled City — Dionisio González


27.10.09

Favelas heissen die besonders in Randlagen der großen Städte Brasiliens liegenden Armenviertel. Sie werden oft als „Stadt in der Stadt“ bezeichnet; sie sind weitgehend unabhängig von der offiziellen Stadtverwaltung organisiert, oft unter der Leitung des Anführers des dortigen Drogenkartells. Vergleichbare informelle Siedlungen findet man auch in den meisten anderen Entwicklungsländern. Es ist begrifflich nicht ganz richtig, Favelas als Slums zu bezeichnen, da sie nicht durch den Verfall städtischer Zonen, sondern durch unregulierte Besiedlung entstehen. Für Rio de Janeiro gibt es Schätzungen, die aussagen das ca. 30 Prozent der Bevölkerung in Favelas leben. Folgende gemeinnützige Projekte und Initiativen setzten sich bisher für die Legalisierung und Integration der Viertel in die urbanen Infrastrukturen der brasilianischen Städte ein: Favela-Bairro, Celula Urbana, Viva Favela um nur einige zu nennen. An Assembled City von Dionisio González setzt sich intensiv mit der Architektur und Sozialkultur der Favelas von São Paulo auseinander.

In seinen Fotoarbeiten beschäftigt sich Dionisio González mit den Favelas der Brasilianischen Metropole São Paulo. Die eigene Raumidentität dieser Gebiete ist vor allem dadurch gekennzeichnet, dass die Bewohner der Behausungen gleichzeitig die Erbauer sind. Es gibt keine Baupläne von unabhängigen Architekten, es geht in erster Linie darum, mit vorhandenen Materialien eine Abschirmung von der Außenwelt zu schaffen. Die labyrinthartigen und improvisierten Strukturen der Favelas sind ständig in Bewegung; sie wachsen und verwandeln sich immer weiter. Diese Bewegung greift Dionisio González in seinen Arbeiten auf. Am Computer fügt er in seine Fotografien neue Gebäudestrukturen ein, die er in einem aufwendigen Prozess eigens für das jeweilige Motiv kreiert. Dionisio González versucht mit konstruktiven Alternativen die bereits vorhandenen Strukturen nach den Bedürfnissen der Bewohner weiterzuführen und zu verbessern. Der Künstler befindet sich im Austausch mit den Bürgermeistereien der Favelas rings um São Paulo, um Wege zu finden, die eine oder andere von ihm entworfene Gebäudestruktur tatsächlich in die Tat um zu setzen. Diese Gebäude sind als soziale Zentren gedacht.

 

Alles auf dem Kopf – Upside Down Houses


25.09.09

Beim Zähne putzen mit den Füßen gen Himmelszelt die eigenen vier Wände durchwandern, das funktioniert einfach nicht. Auch dann nicht, wenn man ein Haus verkehrt herum baut. Es ist eine Illusion oder Mary Poppins vorbehalten. Den Versuch dieser Illusion Form zu verleihen, haben polnische, österreichische und us-amerikanische Architekten bereits erfolgreich unternommen. Zwar ist daraus mitunter eine Zumutung für’s Auge geworden, wenigstens  wenn man  sich die Wuchtbrummen im klassizistischen Gipsverband anschaut, aber die Begründung: „Mal etwas anders machen zu wollen“, mit der die Architekten das Motiv ihres Experiments erklärt haben, ist eigentlich eine tolle Idee, in vielerlei Hinsicht.

 Trassenheide

Trassenheide
 Museum für Moderne Kunst Wien

Museum für Moderne Kunst Wien
Szymbark, Polen

Szymbark, Polen
Wisconsin

Wisconsin
Florida

Florida

gefunden bei Wired

 

The Apartment at Humlegarden by Tham & Videgard


07.08.09

© Carl Larsson und Josef Frank

© Carl Larsson und Josef Frank

Abweichend von den traditionellen schwedischen Interieursfarben und Mustern, wird für viele Designverliebte das Apartment am Humlegarden in Stockholm eine Überraschung sein. Die Architekten Carl Larsson und Josef Frank ließen sich beim Entwurf des einzigartigen Apartments vom direkten Umland und deren natürlicher Einflüsse inspirieren. So dominieren die saisonalen Farben der Jahreszeiten, wie Grau und Schwarz für den Winter, helles und tiefes grün für den Sommer, sowie orange, rot und gelb als gegenwärtige Farben des Herbstes an Decken, Fußböden und Wänden der besonderen Wohneinheit.

Weitere Informationen zu den Architekten findet ihr hier.

Via Designboom

 

Pyramide in Saijo – Hiroshima


10.07.09

Das Suppose Design Office realisierte dieses monumentale Wohnhaus in Saijo, Hiroshima.

So futuristisch das Gebäude erscheint, ist es doch inspiriert von den ersten japanischen Wohnhäusern, den ‘Grubenhäusern’, aus der Yayoi Ära (200 v. Chr. bis 250 n. Chr.).

Einen Meter unter der Erdoberfläche ist das Pyramindenhaus eine Mischung aus geschützter Verschlossenheit und Zugänglichkeit. Chef Architekt Makoto Tanijiri setzt auf natürliches Licht, Beton, Holz und minimalistischem Luxus.

Das Architektur- und Designbüro baute in den letzten 9 Jahren seiner Existenz über 50 herausragende Bauwerke. Die meisten davon Einfamilienhäuser für Menschen mit besonderen Wünschen, so wie die 5-köpfige Familie, die dieses Haus in Auftrag gab.

Mehr Infos zum Inneren des Hauses, seiner Beschaffenheit und den Architekten findet ihr hier.

Makoto Tanijiri demonstrates that only a mind free of restraints and rules can create a non conventional way of living. Where spatial arrangements and the concept of interpenetrating exterior and interior space is long achieved by Japanese architecture and living. Japanese modern architecture has accomplished designs where austerity thrives; what the westerners call minimal. Japan teaches the western world how to take risks when designing, and break the rules! After all, rules are made to be broken!” – yatzer

Via todayandtomorrow

 

For Sale


04.06.09

The Ben Rose Home

The Ben Rose Home

1986 machte der High-School-Film Ferris Bueller’s Day Off (Ferris macht blau) dieses knapp 5000 qm große Haus als Garage für einen Ferrari 250 GT California bekannt. Nun steht „The Ben Rose Home“ zum Verkauf. Designed wurden die zwei Designtempel aus Stahl und Glas von den Architekten James Speyer und David Haid. Für “läppische” 2,3 Millonen Dollar lässt es sich mit einem atemberaubenden Panoramablick über den Highland Park, Illinois sicher schick leben.

Via A Cup of Jo

 

The Cave House


01.06.09

© Los Angeles Times

© Los Angeles Times

Unweit des Mississippi wohnt Familie Sleeper in einer gut 185 qm großen Felsspalte, die nach der Stilllegung einer Sandsteinmine im Jahr 1930 übrig blieb. Die Sleepers – Curtis, Deborah und ihre Kinder Kian, Perry und das Baby Theodore Wesley – haben sich im Land des Huckleberry Finn ihr ganz persönliches Abenteuer aufgebaut und knapp 14 Meter unter einem Wald ihre „Luxushöle“ mit 3 Schlafzimmern errichtet. Die Front des Hauses besteht aus diversen Glastüren und gebrauchten Materialen aus einem benachbarten Baumarkt. Wärmedämmender Dichtstoff hält die Raumtemperatur der „Höhle“ das ganze Jahr über bei angenehmen 20 Grad Celsius.

Wir haben uns für diesen Ort auf Grund seiner Ruhe und Abgelegenheit entschieden, so Curtis Sleeper über die Wahl seines außergewöhnlichen Wohnortes.

Via LATimes

 

Back to Nature


17.05.09

Was kann es Schöneres geben? Jeden Morgen, auf dem Weg zur Arbeit, raus aus der Großstadt und rein in die Natur. Frische Luft, freie Straßen, kein Lärm der vom Arbeiten ablenkt und dann noch dieser traumhafte Blick ins Grüne. Der perfekte Ort für kreative Köpfe und solche, die es noch werden wollen. Das von Iwan Baan entworfene Architekturbüro für Selgas Cano ist zukunftsweisend. Abgelegen vom Stadtzentrum Madrids bietet es den Angestellten völlig neue Perspektiven.

Weitere Bilder und Infos über das Projekt und Iwan Baan gibt es hier.

Via ArchDaily

 

New Tamayo Museum by Rojkind Arquitectos and BIG


29.04.09

Via Deezen wieder einmal ein architektonisches Meisterwerk: das neue Tamayo Museum mit Blick auf Mexiko-Stadt. Michel Rojkind und BIG gewannen mit dem eindrucksvollen Gebäude sogar den Wettbewerb für ‚kulturelle Museen in Mexiko‘. Das Gebäude dient als Kern für Bildung und Kultur – lokal, regional und international – und impliziert weiterhin den Namen des in Oaxaca geborenen Künstlers Rufino Tamayo (1899-1991). Die starke und symbolische Form des Kreuzes ist eine direkte Interpretation des Architekten und verweist zusätzlich auf den starken kulturellen Wert. Beeindruckend auch die Gestaltung der Außen- und Innenräume, welche einander überlappen und sich optimal in die klimatische Umgebung des Landes einreihen.

 

Compact Kitchen


22.04.09

© Compact Kitchen

© Compact Kitchen

Die Neuintepretation des guten alten Küchenbuffets, genannt ‘Omas Rache’. Ein Multitalent auf allen Ebenen, genau wie Großmutter selbst. Die Macher von Compact Kitchen sehen es als die Schnittstelle zwischen Küche und Esszimmer, die in einem Schrank zusammen gefasst wird. Was frontal aussieht wie ein Bild bestehend aus Umrissen oder eine zweidimensionale Wand, ist in Wirklichkeit 0,67 m tief und 2,48 m hoch. Ausgezogen kann sich ein simpler Schrank in eine Esszimmerszene mit Lampe oder eine Kochzeile verwandeln. Induktionsherd, Spülmaschine, Ofen oder Kühlschrank – hier findet ihr alles, was ihr zum Kochen braucht.

Via LikeCool.com