Stephanie Ledoux – Reiseskizzen
Reiseimpressionen malerisch festzuhalten, ist aus der Mode gekommen und der Fotografie zum Opfer gefallen. Stephanie Le Doux jedenfalls hält an der schönen Tradition fest die Caspar David Friedrich und Paul Gaugin zu Bekantheit verhalfen und malt ihre Reisen. Spezialisiert hat sie sich auf Porträts von Einheimischen, die sie, so erkläre ich mir die zahlreichen Fotos, auf der Strasse anspricht und skizziert. Im finalen Bild erreichen die Modelle – im starken Kontrast zum oft rauh wirkenden, zweckentfremdeten Papier – eine faszinierende und dennoch romantisierende, fast schon unwirkliche Reinheit und Makellosigkeit. Möglicherweise ein Indiz dafür, was sich die Künstlerin mitzunehmen wünscht von… [weiterlesen]
Monobrauen und Hurrikane – die Monifaktur auf iGnant
Für die schöne Kategorie Monifaktur auf iGnant, zaubert Monja Gentschow – sie hat unter anderem den Internetauftritt des Labels keinemusik verschönert – wöchentlich aus ihrem Skizzenbuch und verrät Fakten zu den Abbildungen. So erhält man nicht nur Einblicke in den Entstehungsprozess künstlerischer Arbeiten sondern erfährt gleichzeitig Wissenswertes über Molaren (Weisheitszähne), Nachthemden, Wundertüten und Hurrikane. Die Monobraue ist Mittelpunkt der 10. Ausgabe der Monifaktur. Der markante Haarbalken über den Augen heisst fachlich korrekt Synophris und ziert(e) die Antlitze von Madonnas Tochter Lourdes, Frida Kahlo und Bert aus der Sesamstrasse. Monifaktur gibt es immer Donnerstags hier. Mehr Monobrauen auf monobrow.com
Papergirl 2010 – 250 Künstler stellen aus
Seit 2006 findet das Plakatkunstfestival Papergirl jährlich in Berlin statt, mittlerweile gibt es die Papergirls in mehreren Städten weltweit. New York geht dieses Jahr erstmalig mit an den Start. Für die Berliner Aktion, werden vom 04.07. – 23.07. 2010 250 Beiträge in der Galerie Neurotitan in Berlin zu sehen sein, bevor sie am letzten Tag des Festivals per Fahrrad unter die Leute gebracht werden.
Beam me up, Scotty! – Star-Trek-Perlenvorhänge
Der wahrgewordene Trekie-Traum. Devorah Sperber fädelte für ihre Ausstellung Mirror Universe, die das Verhältnis von Kunst, Wissenschaft und Technologie analysieren soll, Glasperlen zu einem Bild auf, das TV-Generationen bewegte – die Beam me up, Scotty!-Szene aus der Serie Star Trek. Mittlerweile hängen die als Perlenvorhänge verwewigten Crewmitglieder in Microsofts Studio D in Redmond, Washington. Diskursdisko










