Ordinär ist anders – Tara Donovan bringt Pappteller zum Leben
Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit, Individualität und Einmaligkeit: Das sind die neuen Tendenzen. Tara Donovan weiß das schon seit einem Jahrzehnt und recycelt Alltagsgegenstände zu Kunst, verwandelt ordinäre Massenprodukte zu Unikaten. Pappteller, Plastikbecher, Knöpfe und Klebeband: Dinge, die wir als einzelne Gegenstände täglich wahrnehmen. Durch Akkumulation wachsen sie zu futuristisch, lebendigen Landschaften – eine Metamorphose aus industrieller Produktion und organischer Formgebung aus New York. Wolke aus schätzungsweise 735620 Plastikbechern und 289 Tuben Kleber. Strohhalme gestapelt. Knöpfe und Kleber. Pappteller und Kleber. Bleistifte und Kleber. Gerissen und gestapelte Dachpappe. butdoesitfloat Acegallery
Challenge the Ordinary – Installationskunst von Lina Jaros
Das sind nicht einfach nur schöne Fotos. Lina Jaros will uns herausfordern, stellt unsere Phantasie auf die Probe – oder vielmehr unser Schubladendenken. Mit einer klaren Vorstellung von Realität begegnen wir unserer alltäglichen Umgebung, bewerten alles nach dem Parameter Logik. Doch was passiert, wenn Gegenstände ihrer alltäglichen Umgebung entlaufen, wenn unsere visuellen Sinneseindrücke nicht mehr in Schubladen zu verstauen sind. Die schwedische Künstlerin will kategorisches Denken aufbrechen und lädt zur Neuinterpretation unserer Wahrnehmung ein, denn wer hat überhaupt gesagt, dass pinke Socken nicht an Bäumen wachsen? Lina Jaros Arbeiten sind von Juni bis September 2010 in der Odenplan Subway Station… [weiterlesen]
Prädikat Zukunft – Die transmediale.10
Den Helm mit rosa Atemflüssigkeit gefüllt, taucht Virgil Brigman hinab in die Meerestiefen des Kaimangrabens, in eine beklemmende Dunkelheit, in der das nukleare Verderben tickt, von Menschenhand erschaffen. Seine Mission ist eine Reise ohne Rückfahrkarte, seine Vision eine Welt in Frieden oder wenigstens, die Rettung seiner Besatzung und der freundlichen Wesen, die ihnen dort unten ständig begegnen. Das fluoreszierende Licht im Dunkel, die immaterielle Anwesenheit von Energie, die friedliche Stille, die ihn nach 139 Minuten Filmdauer, auf leuchtenden Schwingen in eine Zukunft mit Happy End rettet, haben mich damals fasziniert und The Abyss, ein Science Fiction Film, der das sonst… [weiterlesen]



