Dumm fickt nicht immer gut Oder: Autorin Mia Ming über peinliche Sexkapaden
Mia Ming ist eine deutsche Autorin, die in ihren Büchern über peinliche Sex-Abenteuer von Freunden und Bekannten berichtet – von amüsant über skurril bis völlig blamabel. Wer also schon immer Bestätigung finden wollte, dass es auch bei anderen mal hakt und zwickt, ist bei Mia Mings Geschichten genau richtig. Für TheJunction stand sie Rede und Antwort. Quelle: Schwartzkopf & Schwartzkopf; Foto: Moritz Thau. Was macht den Reiz an peinlichen Sex-Geschichten – für den Leser und für den Autor – aus? Schlechter Sex bietet oft Stoff für amüsante Anekdoten, außerdem erkennt man sich selbst in manchen Geschichten wieder – also Schadenfreude… [weiterlesen]
Katalogisierte Kurzgeschichten by Nina Katchadourian
Was Haiattacken mit Picassos Werken und zwölf Amerikanern zu tun haben? Wenn Nina Katchadourian reißerische Buchtitel gesammelter Weltlektüre zu anregend abschweifenden Kurzgeschichten zusammensetzt, kann es schon mal vorkommen, dass sich Shakespeare neben Hitchcock wiederfindet. Ein beschäftigungsintensives Hobby für alle Bücherfreunde mit dem Hang zum Suchtpotential. Brain Pickings
Kulturrecycling: Schiller und Goethes literarisches Revival
Dass man sich mit Schillers gesammelten Werken oder Julia Softerotikromanen nicht nur in die tiefe Kunst lyrischer Kultur und literarischen Kitsches begeben, sondern auch allerlei Kreatives und Konträres damit anstellen kann, haben Verfolger alphabetischer Zahlenstapel und bebilderter Bücherwände sicherlich schon festgestellt. Um die gelegentlich auftauchende skulpturale Bucheinbindung zu komplettieren, heute Arbeiten der hawaiianischen Bücherfreundin Jacqueline Rush Lee, die sich, entgegen anderer bibliophiler Künstler, mit dem Innenleben ausgedienter Wälzer beschäftigt. Mit Tönung und Tinktur recycelt sie Bände erfahrenen Eigenlebens, geprägt von persönlichen Spuren der Besitzer und Zeichen der Zeit, in neue symbiotische Charakterwerke. Die skulpturalen Kompaktbibliotheken wirken, neben der seltsamen Ähnlichkeit… [weiterlesen]
Jan Banning – Portraits von Bürokraten
Für alle missgestimmten Menschen, die viel zu lange bei Behörden und Ämtern gewartet, in Schlangen gestanden, brav Nummern gezogen und sich bis heute gefragt haben, ob es in anderen Ländern auch so sorgfältig spießbürgerlich zugeht, hier ein kleiner Eindruck von internationalen Drehpunkten des Verwaltungswesens, festgehalten von Jan Banning. Der Niederländer begab sich auf eine lange Reise, um Bürokraten aus China, Jemen, USA, Indien, Liberia, Russland, Frankreich und Bolivien aufzuspüren und die dezenten bis drastischen Differenzen, die sich, hinter dem immer wiederkehrenden Interieur aus einer Platte und vier Beinen, in öffentlichen Zentren der Bürokratie auftun, einzufangen. Zurück kam er mit einem… [weiterlesen]










