
Voller Charakter sind sie Portraits von Mitch Blunt. Wegschauen geht nicht, der Blick bleibt hängen. Die Augen der Portraitierten liegen tief und ihre Haare wuchern. Die Bilder von Blunt sind sehr haarig, lange Mähnen, Brusthaare, Bärte. In einigen Zeichnungen umrahmen Gegenstände und Formen die Köpfe der Abgebildeten, die Formen sind die Vorstellungskraft der Portraitierten oder vielleicht auch die Außenwelt die auf sie eindringt, während sie den Betrachter geradeheraus anblicken. Der junge Künstler aus Hastings benutzt bevorzugt Tinte für seine Zeichnungen, die merkwürdig berühren. Inspiriert wird er von Horror Filmen, religiösen Motiven, alten Medizinbüchern und Alltagssituationen. Blunt ist noch auf der Uni, seine Zeichnungen erschienen gerade in einem Buch von Café Royal, einem kleinen britischen Verlag, der sich auf Zines und Kunstbücher spezialisiert hat.
Via: Ruby Mag