The Art of Chess – Schachspielvariationen


13.03.10

„The Art of Chess” ist eine Ausstellung die am 14. April 2010 auf der Mailänder Möbelmesse als Teil des  fuori salone, Schachspielinterpretationen bekannter zeitgenössischer Künstler zeigt. Künstler wie  Tracy Emin und Damien Hirst deklinieren das Thema Schach von provokativ-vulgär bis klinisch-minimalistisch in sieben Variationen durch.


‘modern chess set’, rachel whiteread 2005


‘mental escapology, damien hirst 2003


‘untitled’, barbara kruger 2006


‘chess set’, jack and dinos chapman 2003


‘amorphous organic’, alastair mackie 2008


‘untitled’, tom friedman 2005

Mehr Fotos hier

Neatorama

 

Metastadium – das Musée René Magritte


12.02.10

Normalerweise stelle ich hier die Ausstellung in einem Museum vor, nicht aber seine renovierungsbedingte äussere Verkleidung. Wenn diese Verkleidung allerdings so spektakulär war, wie die des Brüsseler Musée Magritte muss ich eine Ausnahme machen. Gleich vorweg, das Künstlermuseum feierte im letzten Jahr Eröffnung und damit wurde auch der Sichtschutz entfernt. Er ist nur noch auf Fotos zu sehen. Die Plane stellt nichts Anderes dar, als den klassizistischen Dreigeschosser den sie verbirgt, nur öffnet sich die Fassade wie ein Theatervorhang, einem der bekanntesten Gemälde des belgischen Surrealsiten René Magritte: L’empire des lumières. Nach einem Jahr Renovierungsdauer, im Juni 2009, eröffnete das ehemalige Hôtel Altenloh als Museum. Der Fokus liegt nun auf der inneren Schönheit, nach Wegnahme der in Magritte Manier gestalteten Plane, entpuppt sich das Gebäude rein äusserlich als etwas blass. Das Museum beherbergt 200 Werke des Künstlers und stellt somit weltweit die größte René-Magritte-Sammlung dar.

Wonderland, NZZ Online

 

Gewonnen! – transmediale.10 Ticket


23.01.10

Guten Morgen, die richtige Antwort auf meine Frage ist: VideoFilmFest.
Nemoflow
alias Thomas Sch. gewinnt den ersten von zwei transmediale.10 Festivalpässen. Herzlichen Glückwunsch, Sie lesen von mir.

Bemerkung: Es gab eine Reihe falscher Antworten, da die meisten der Spielteilnehmer sich vermutlich direkt an Wikipedia gewendet haben, dort wird das VideoFest als Titel der Ur-transmediale angeführt, was leider nicht ganz stimmt. Ich hatte die Frage aus dem Inhalt der Webseite formuliert und die korrekte Antwort steht natürlich dort.

Am Montag  startet die Verlosung der zweiten Karte.

 

DLD Conference präsentiert Maps for the 21st Century


22.01.10

Hans Ulrich Obrist von der Serpentine Gallery London hat für die DLD Conference ein ebenso hochkarätiges wie ungewöhnliches Panel zusammengestellt. Der Schweizer Kurator bringt insgesamt elf internationale Künstler, Designer und Wissenschaftler gleichzeitig in eine Diskussionsrunde.

Am 25. Januar um 18.30 Uhr eröffnet Obrist den multidimensionalen Diskurs unter dem Titel “Maps for the 21st Century”. Die interdisziplinäre Konversation ist ein Aufruf an die elf Teilnehmer des Panels, ihre Erwartungen an die nahe Zukunft zu visualisieren und zu kartographieren. Diese “Maps”, entstehend aus wissenschaftlicher Herangehensweise, in Form von Datenvisualisierung und als bildende Kunst – sie dienen als Grundlage für eine durch Google Maps und Google Earth neu entstandene Auseinandersetzung mit dem Phänomen Ort (“Location”). Obrists eingeladene Gäste präsentieren sowohl künstlerische und empirisch belegbare Perspektiven als auch die Ermittlung gemeinsamer Schnittstellen einer von der Idee des “Mapping” ausgehenden Umgangsweise mit Realität.

Das Panel Tag 1 kann man unter diesem Link verfolgen.

Hubert Burda Media

 

Torture Basement – UV Installation


22.12.09

Trapped in Suburbia aus Den Haag, heimliche (Design)-Hauptstadt der Niederlande, haben in Zusammenarbeit mit der Illustratorin Jos Verwer ein für den Anlass passendes Ausstellungskonzept kreiert. Für das Museum GoudA haben sie den Folterkeller neu gestaltet. Um das Ergebnis zu sehen, braucht es Dunkelheit und UV-Licht.

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The Art of Bart – Walter Van Beirendonck


11.12.09

Immer häufiger richten Designdisziplinen ihren Focus auf die künstlerischen Aspekte der verschiedenen Genre. Die Ausstellung The Art of Fashion in Rotterdam ist nur ein Beispiel dafür.
Aus dem ausführlichen Feature der Ausstellung bei we make money not art habe ich lediglich die Beiträge des Antwerpener Modedesigners Walter Van Beirendonck herausgefischt. Die Arbeiten des belgischen enfant terrible sind ziemlich lustig, zweideutig und sicherlich mit etwas Sinn für Humor zu betrachten.

We make Money not Art

 

The Picasso of Inkasso — NOMAD Solo Exhibition


30.10.09

Meine erste Begegnung mit NOMAD, dem durch seine Karriere als Sperrmüll-und Hauswandveredler  ein gewisser Ruf vorauseilte, der auch mich erreichte, die sich mit Street Art nur im Vorbeigehen befasst, fand 2008 in dem Showroom statt, für den ich damals Ausstellungen organisierte. Kurz vorher rief er an, um mitzuteilen, das er mal vorbeischaut, „die Location zu checken und so“, um dann seinen Beitrag zur geplanten Ausstellung anzufertigen, das war ein Tag vor der Vernissage. Nomad sah besser aus als ich dachte und war leichter zu händeln als vermutet. Am Tag darauf kam er mit seinem Bild, Kohle auf Packpapier, quasi Lebensgröße, nackter Mann in hockender Pose, die Hände verzweifelt vor dem Gesicht verschränkt, den Pimmel empfindlich entblößt im Zentrum des Bildes, eingerahmt von sorgfältig gezeichneten Füßen. Ein anderes Beinpaar streckte sich über seinem Kopf wie ein Geweih. Das Bild, direkt nach der Eröffnungsrede verkauft, war zum Heulen schön, nicht alles richtig gemalt, ein Rumprobieren noch, aber mit einer emotionalen Ansprache, deren Intensität auf mehr hoffen ließ. Beim Kaffee, vor dem Bild hockend eingenommen, fanden wir heraus das wir einige Allergien gemeinsam haben und ich erklärte schüchtern meine Sympathie mit dem Typen der I LOVE YOU an die Hauswand malte, die ich sehe wenn ich gemeinsam mit zu vielen leeren Gesichtern und ihren Tageszeitungen, mit der U1 fahre. Meistens fühle ich mich von der Aussage des Schriftzugs nicht angesprochen aber berrührt. Er musste dann noch mal weg. Von der Baustelle nebenan besorgte er sich schmale Reste von Rigipsplatten um das Bild aufzuspannen, griff zu Bohrmaschine und Dübel, jeder Handgriff saß, Perfektion im Umgang mit dem Unvollkommenen sprach aus dem was er tat und wie er es tat.

Der Schritt von der Straße in die Galerie, schon vorher vollzogen, sollte von Dauer sein. Nicht alles was NOMAD künstlerisch ausdrücken kann, passt in korrekte Outlines, passt an eine Häuserwand, auf einen Fernseher oder ein ausrangiertes Möbelstück. Die schnelle Arbeitsweise, die Leidenschaft, die pointierten Aussagen hat er mitgenommen, seine grafischen und  typografischen Gewohnheiten mit  Malerei gepaart, die den Menschen und seine Eigenarten zum Anlass nimmt, überhaupt erst zum Pinsel zu greifen.

Heute öffnet NOMADS erste Solo-Ausstellung in der Circle Culture Galerie. Geht hin, es wird voll, es wird ein Rausch, es wird lustig und ihr werdet einen Künstler erleben von dem wir noch hören werden.

NOMAD:                            „ Rainbow Coloured Tears of a Clown“

VERNISSAGE:                 30. OKTOBER 2009, 19:00 UHR
AUSSTELLUNG:             31. OKTOBER BIS 9. JANUAR 2010
ÖFFNUNGSZEITEN:     DIENSTAGS BIS SAMSTAGS, 14 BIS 18 UHR
LOCATION:                      CIRCLECULTURE Gallery, Gipsstraße 11, 10119 Berlin

 

Hello Kitty — eine Konsumlegende wird 35


14.10.09

Hello Kitty, die Religion meiner post-postpubertären Phase, fanatisch zelebrierte Sammelleidenschaft, mit Comic-Pflastern auf völlig unversehrter Haut festgeklebtes Kindchenschema, meine Erleuchtung aus Plastiklampen in Kätzchensillouette, wird 35 und viele ihrer AnhängerInnen mit ihr. Die Phase ist längst Geschichte und im Laufe der Zeit ist mein, durch Anfälle von Kaufsucht und Geschenke wohlwollender Freunde, stetig gewachsener Bestand an Nippes, Stück für Stück in den Spielzeugkisten meiner Tochter und anderen schwarzen Löchern verschwunden.

Royal/T in L.A. widmet der Sanrio-Ikone anlässlich ihres Geburtstags eine Ausstellung, an der sich 80 Künstler beteiligt haben, die zweierlei verbindet, die Liebe zu Hello Kitty und die heimlich gehüteten Kollektionen aus Puppen, Handtüchern, Toastern und multifunktionalen Schultermassagegeräten.

Royal/T, Three Apples
Exhibition, Pop-up-shop, Kitty’d fake apartement
23 October-15 November 2009

gesehen bei Cool Hunting

 

Kloppe und Brüsseler Spitzen — Sandrine Pelletier


12.10.09

Die Schweizerin Sandrine Pelletier versteht es aufs Allerbeste mit Spitzen, feinem Garn, unterschiedlichen Stoffen und menschlichen Abgründen, ein lebendiges, erschreckendes und zugleich versöhnliches Portfolio bemerkenswerter Arbeiten zu knüpfen, dem es nicht an einer ordentlichen Portion Sarkasmus fehlt. Sicherlich gewöhnungsbedürftig ist ihr Anspruch dem Ordinären, mit einem passenden Rahmen aus zarter Spitze, die Krone aufzusetzen.

Ihr Spektrum reicht von Gobelins, Installationen, über Ausstattungen für blutrünstige Metalband-Videos, bis hin zur Entfremdung von Alltagsgegenständen, die sie mit dem richtigen Inhalt und ein paar Seidenfäden bestickt, als apokalyptische Reiter durch die heimelige Stube preschen lässt.

Wer mehr sehen möchte geht hier hin. Für Hartgesottene gibt es das vollständige Video zum Still (Bild 2) hier . Paris bereisenden Freunden der gegenwärtigen Spitzenkunst sei die Ausstellung Fils croisés empfohlen. Ab 15.10.2009 in der Galerie L.J.

gefunden bei It’s Nice That

 

I Heart Glass — Decorum im Kunstgewerbemuseum


29.09.09

Glas ist viel mehr als ein amorphes Mineralgebilde aus dem sich nach einigem handwerklichen Aufwand bequem und stilvoll trinken lässt, unter dem sich mit günstigen Bedingungen Mikrowelten erschließen und durch ungünstige Umstände Flächenbrände entfachen lassen, es ist ein Stück Kulturgeschichte! Zum ersten Mal deutlich bewusst geworden ist mir das auf einer Reise durch den Nahen Osten, Mitte der 90iger Jahre, auf der mir in etlichen verlassenen Ausgrabungsstätten alter Philistersiedlungen, nach ein wenig Graben, opake, ölig schillernde Glasscherben in die Hände fielen, deren Herkunft und Alter ich mir nur schwer erklären konnte. Einige Tage später bei einem Abstecher in die Kunsthandwerksgasse von Jerusalem fand ich mein altes, bestauntes Glas wieder, gefasst in bizarr geschmiedetes Silber, mondän und leicht zugleich, ein Bindeglied zwischen Antike und Moderne. Seit dem ist Glas neben Papier mein Lieblingsgeheimnis, etliche Möglichkeiten bewahrend, die Handwerk, Kunst und Design bereichern.

Andreas Brandolini

Andreas Brandolini

Ab morgen kann man im Berliner Kunstgewerbemuseum am Potsdammer Platz eine gläserne Rezeption auf  traditionelle Glasdekortechniken erleben. 600 Prototypen von 80 Designern sind das Ergebnis eines 3-jährigen Forschungsprojekts des Centre International d`Art Verrier (CIAV) im lothringischen Meisenthal und der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar) in Saarbrücken. Im Rahmen einer Wanderausstellung werden die Arbeiten nun in Berlin gezeigt. Zu den Entwürfen zählen sowohl solche von namhaften Gestaltern, wie James Irvine oder Werner Aisslinger als auch studentische Arbeiten. Die Tradition der saarländischen und lothringischen Glasverarbeitung reicht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wurde in der Glashütte in Meisenthal (Lothringen) eine Vielzahl der Jugendstilgläser von Emile Gallé (1846-1904) produziert.

Werner Aisslinger

Werner Aisslinger
Carsten Feil

Carsten Feil
Jerszy Seymour

Jerszy Seymour
Hyun Ju Do

Hyun Ju Do
Sarah Krieger

Sarah Krieger

Fotogalerie der Decorum-Ausstellung in der Glashütte Meisenthal.

 

Tapetenwechsel


26.09.09

Sanierungsbedürftige Häuser kann man aufhübschen, ohne etwas an ihrem tatsächlichen Zustand zu ändern. Mit neuer Wandgestaltung, obendrein in jedem Raum einer anderen, lenkt man schon mal eine Zeit lang von der bröckelnden Substanz ab. In Rotterdamm wird ein leerstehendes Haus, gegenüber der Kunsthalle am Westzeedijk, für ein derartiges Gemeinschaftsprojekt genutzt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Apropos Tapetenwechsel, morgen das Wählen nicht vergessen!

gesehen bei trendbeheer

 

TheJunction vor Ort: art forum berlin 2009


23.09.09

Heute bin ich unterwegs und sehe mir gemeinsam mit Julius Höhne, der mich als Fotograf begleitet, die art forum berlin an. Aus dem hoffentlich nicht so überfüllten Pressezentrum werde ich unsere ersten Eindrücke posten. Zum Warmlaufen ein paar Fotos aus den Vorjahren.

„Monopol“ Restaurant Lounge (afb 2007) gestaltet von COORDINATION Berlin

Lichtinstallation von Anselm Reyle (afb 2006)

Marnie Weber, “The Sheep”, 2007 (afb 2007)

 

Eine vorläufige Bilanz des Wandels in der Berlinischen Galerie


17.09.09

„Berlin 89/09 Kunst zwischen Spurensuche und Utopie“
Berlinische Galerie Alte Jakobstr.124-128, 10969 Berlin
Vernissage: 17.09.2009, 19:00 Uhr, Ausstellung: 18.09.2009-31.01.2010

Fred Rubin, WMF

Fred Rubin, WMF

Fred Rubin hat Ender der 90iger Jahre den legendären WMF-Club , dessen Line-up und Publikum, das heutige Image der Hauptstadt entscheidend geprägt hat, mit abgedanktem Möbiliar aus dem DDR-Außenministerium und dem Palast der Republik ausgestattet. Mit seiner Installation Palast Transfer, die den PdR  — transferiert in eine neue Verschalung — an der Côte d’Azur auferstehen ließ, richtete er mit künstlerischen Mitteln den internationalen Fokus auf die vorschnelle und oft gedankenlose Abrisspolitik in der neuen Bundeshauptstadt. Eine Auswahl seiner Werke ist ab heute  Teil der Ausstellung in der Berlinischen Galerie.

Olaf Metzel, Fuenfjahrplan 1985

Olaf Metzel, Fuenfjahrplan 1985

Die Ausstellung umfasst zahlreiche Werke international bedeutender KünstlerInnen, die sich mit den teils dramatischen, teils nur unmerklichen Veränderungen in der architektonischen und urbanen Struktur der Hauptstadt befasst haben. Mit dem Mauerfall stand Berlin über Nacht im Zentrum einer neuen Aufmerksamkeit: Vom Repräsentant zweier gegensätzlicher Gesellschaftssysteme wurde die Stadt international zum Gradmesser der Wiedervereinigung und zur Projektionsfläche gesellschaftlicher, kultureller und architektonischer Neuentwürfe. Bis heute zieht der tiefgreifende Wandlungsprozess KünstlerInnen aus aller Welt an. Für diese waren von Beginn an die dramatischen Veränderungen in der neuen Hauptstadt Gegenstand intensiver künstlerischer Recherche und Intervention. Sie wurden Auslöser kommentierender, alternativer wie utopischer Entwürfe.

Doug Hall,  Remnants of the GDR

Doug Hall, Remnants of the GDR
Arwed Messmer Potsdamer Platz Anno Zero

Arwed Messmer Potsdamer Platz Anno Zero

BETEILIGTE KÜNSTLER
Ulf Aminde, John M. Armleder, Max Baumann, Stefanie, Bürkle, Sophie Calle, Tacita Dean,
Dellbrügge & de Moll, Johanna Domke, Rainer Fetting, Nina Fischer und Maroan el Sani,
Doug Hall, Tobias, Hauser, Hans Hemmert, Heike Klussmann, Karsten Konrad,
Norbert Kottmann, Susanne Kriemann, Alicja Kwade, David Lamelas, Gerda Leopold,
Ute Mahling, Michel Majerus, Arwed Messmer, Olaf Metzel, Anne Misselwitz, Susi Pop,
Reynold Reynolds, Fred Rubin, Salomé, Sarah Schönfeld, Frank Thiel, Wolfgang Tillmans,
Tim Trantenroth, Bernd Trasberger, Vincent Trasov, Lois Weinberger, Michael Wesely

 

‘7 x 14′ – TheJunction Coop. Staatliche Kunsthalle Baden-Baden


26.02.09

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Anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums veranstaltet die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden die Ausstellungsreihe 7 x 14. Als Auftakt zu dieser Ausstellungsreihe läuft bis zum 29. März eine von Klaus Gallwitz und Karola Kraus kuratierte Ausstellung, die an die legendäre Ausstellungsreihe 14 mal 14 von 1968 bis 1973 anknüpft. Dieses Ausstellungskonzept bot damals jungen Künstlern die Möglichkeit, 14 Tage lang in einer Art „work in progress“ Ausstellungsräume der Kunsthalle zu bespielen. Einige der Beteiligten zählen heute zu den bedeutenden Künstlern unserer Zeit. Mit Werken von Georg Baselitz, Almut Heise, Imi Knoebel, KRIWET, Markus Lüpertz, Palermo, Gerhard Richter, Ulrich Rückriem und Reiner Ruthenbeck werden in den neun Oberlichtsälen der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden die damaligen Räume rekonstruiert oder ausgewählte Werke aus diesen gezeigt.

Ab Anfang April werden dann 7 junge Künstlerinnen und Künstler eingeladen, für jeweils 14 Tage die Räume der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden zu bespielen. Die Ausstellung wird kuratiert von Karola Kraus, Cora von Pape und Julia Wirxel.

TheJunction.de wird die Teilnehmer in einer wöchentlichen Reihe präsentieren, beginnend heute mit dem Installationskünstler Michael Beutler, der – wie ein Großteil der Ausstellenden – als verheißungsvoller Nachwuchs der Berliner Kunstszene gilt.