Google Map Envelope


14.04.10

Für bewegungsscheue Computerliebhaber, die sich seit geraumer Zeit auf die soziale Kontaktaufnahme via E-Mail spezialisiert haben, wäre die Innovation der Industriedesign Studenten Rahul Mahtani und Yofred Moik eine Möglichkeit ohne den müßigen Gang zur Post, das beschwerliche Aufbringen der Briefmarke oder das anstrengende Eintragen von Empfänger und Absender, vergessene offline Freunde zu reaktivieren. So könnte man Mails zukünftig auch als Envelope online in Auftrag geben und alte Bekannte über den aktuellen Standort und den schnellsten Weg des Wiedersehens informieren. Einziges Problem: Freunde, die westlich wohnen, sind tabu. Sind die Grundbedingungen erfüllt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Dass der Brief verloren geht, ist jedenfalls relativ unwahrscheinlich.

Bei Mapenvelope gibt es bereits die abgewandelte Version für fleißige Selbstausdrucker mit persönlicher Nachricht zum Google Map Standort im Innenleben.

Yanko Design

 

Google Office steht Kopf


06.03.10

Google creative director Ji Lee geht an die Decke, die Gründe sind aber recht plausibel:

“People fill the floor of their homes with furniture and walls with paintings and pictures. So why are the ceilings left empty? Decorating ceilings was a celebrated art form in the past centuries that somehow got lost through the reductionism of modernism. People don’t look at the ceiling anymore. It’s a dead space. So I wanted to bring a small wink to this space. I also liked the idea that somehow there’s a parallel world which coexists with ours.”

Die kopfstehende Kleinkunst versteckt sich derzeit in den kreativen Quadratmetern des heimisch und dienstlichem Hoheitsgebiet Lees – auf der anderen Seite der Schwerkraft versteht sich. Maßgeschneiderte Miniaturreiche gibt es auf Anfrage. Preis für eine persönliche Parallelwelt leider unbekannt.

ignant

 

Google, Kansas, 122 000 Einwohner


04.03.10

„Dort wo die Kartoffeln gut gedeihen“, das heisst Topeka aus einer indianischen Sprache ins Deutsche übersetzt. Prächtig wie die Kartoffeln, sprießen auch die temporären Namensänderungen der Hauptstadt des US-Bundesstaats Kansas. Als  Topeka 1998 die erste us-amerikanische Stadt war, in der Pokemon eingeführt wurde, nannte man sich kurzerhand in ToPikachu um. Mit der vierwöchigen Umbenennung in Google möchte Bürgermeister Bill Bunten (79) die Aufmerksamkeit des Konzerns auf sich ziehen, und sich so einen Platz im begehrten Fiber for Communities-Programm erschmunzeln. Bunten und seine 122.000 Schützlinge erhoffen sich mehr wirtschaftliche Anziehungskraft für Google alias Topeka, denn wenn das Experiment gelingt, würde die auserwählte Stadt mit einem ultra high speed-Netzwerk versorgt,anderen Gegenden in  Sachen Internetgeschwindigkeit um etliche Kartoffelwürfe vorraus sein, ein nicht zu verachtender Faktor bei der Auswahl eines Unternehmensstandorts.

CNN, Create or Die