Leidenschaft lohnt sich! – TYPO Berlin „Passion“


18.02.10

Seit 1995 findet die Designkonferenz TYPO Berlin jährlich unter einer anderen Thematik statt, Kommunikationsdesign immer wieder unter neuen Gesichtspunkten betrachtend. Dieses Jahr wird das internationale Branchentreffen unter dem herzblutigen Motto Passion stehen. Das liegt auf der Hand, so ist doch gerade in kreativberuflicher Hinsicht die Leidenschaft das Salz in der Suppe, welches den Beruf erst zur Berufung macht, Weiterentwicklung und Erfolg ermöglichend.

Unter Gestaltern und denen die es werden wollen, hat es sich schon lange herumgesprochen: Die TYPO Berlin liebt es herzhaft und wartet jedes Jahr mit einem  line up auf, das es in sich hat. Seit 15 Jahren, regelmäßig Ende Mai, wird das Berliner Haus der Kulturen der Welt, für drei Frühlingstage zum Wallfahrtsort für Kommunikationsdesigner, Auszubildende und Studenten entsprechender Studiengänge, die sich aus Vorträgen, Workshops und Foren an Haupt- und Nebenschauplätzen, kostbares Know-how, Inspiration und Bestätigung holen, die unentbehrlich sind um der eigenen Passion zu folgen.

Bis es am 20.05. 2010 ernst wird, können passionierte Gestalter wöchentlich eins der begehrten Konferenztickets beim jährlichen TYPO Berlin-Gewinnpiel gewinnen, wenn sie ihre eigenen Leidenschaften mit dem Passion-Herz versehen, und die Begrifflichkeit so auf persönliche Weise gestalterisch definieren. Hier hab ich schon mal mein Best-off der stetig wachsenden Galerie zusammengestellt, darunter auch die eine oder andere meiner eigenen Leidenschaften entdeckt.

Ausgeschlafene TheJunction-Leser können es sich bestimmt schon denken: Ja, ich möchte mit meinem heutigen Artikel wiedermal Erfreuliches einläuten. Mehr erfahrt ihr bald an dieser Stelle.

 

Papertecture – Oktavillas Magazinwand


17.02.10

Was liegt näher als die Innenarchitektur des Büros eines auf Layout spezialisierten Designstudios auf sein meistbespieltestes Medium abzustimmen. Das Architektenteam Elding Oscarson bündelte unzählige Magazine und rammte sie anstatt massiven Materials als Innenwand in das Büro der schwedischen Kommunikationsdesigner von Oktavilla. Eine durchaus kreative und ansehnliche Art der Entsorgung ausgelesener Hochglanzpresse.

Fubiz

 

Per U-Bahn durch die Galaxis


12.02.10

Endstation Andromeda-Nebel – Dem modernen Londoner U-Bahn Plan von Harry Beck, hat der Harvard Absolvent  Samuel Arbesman diese Karte unserer Heimatgalaxie nachempfunden und sie zu einem extraterrestrischen Transitsystem umgestaltet. Für Kartensammler hier auch nochmal als PDF zum Download.

MWTA

Ektopia

 

De-Bunny and get Foxy! – Playboy Magazine Redesign


04.01.10

Die Semesteraufgabe war zusammengefasst, folgende: „Flößen sie einer toten, sterbenden oder funktionslos gewordenen Marke neues Leben ein!“ Alex Cornell hat sich für den Playboy entschieden, obwohl das Magazin, mit einer weltweiten Auflage von 7,5 Millionen Exemplaren in 20 Ländern, wahrscheinlich noch quicklebendig ist und vorerst keiner Wiederbelebung bedarf. Alex Cornell bezieht sich in seiner Erklärung, auf die Anfänge des Playboy als „kultiviertes Magazin für den modernen Gentleman“, dessen Image immer mehr zu einer „American Trashiness“ verkommen wäre. Sein konzeptionelles Redesign fußt auf der ehemals anspruchsvollen Ausrichtung des Magazins. Der running gag: „I read it for the Articles“ wird zur Basis für das neue/alte Magazin und hier und da auch als Blindtext verwendet. Mit dem Verzicht auf abgebildete Nacktheit, ja, auf Fotos generell, würde dem geneigten Leser auch nichts anderes übrigbleiben als zu lesen, wenn er ihn denn annimmt, den neuen foxy Playboy. Die Entwicklung des  selbsterklärenden Logos war, laut Alex Cornell, der schwierigste Part des gesamten Studienprojekts. Die Semesterarbeit sollte in Form eines Buches, welches die Geschichte der Marke, ihren gegenwärtigen Status, ihr Potential und die Herleitung des neuen Konzepts darstellt, präsentiert werden. Wegen dem historischen Bezug, haben es auch ein paar Nackige in die Präsentation geschafft. Meinungen darüber, wie das Konzept ankommt, gibt es unter den Referenzlinks.

FFF,ISO50

 

Picturing the Last 10 Years


28.12.09

Ha! Endlich ein Rückblick auf die Dekade, wie ich ihn liebe – als Übersicht!
Die Infografik wurde von Phillip Niemeyer gestaltet.

Für die Großansicht bitte die Grafik anklicken.

NY Times

 

Das Ende der Nullen


14.12.09

Die nächsten mittigen 00’er erleben unsere Nachfahren in 991 Jahren, zur Jahrtausendwende. Das New York Magazine widmet den sogenannten Nuller-Jahren eine Ausgabe, die die seltene Zahlenkombination im Datum zum Covermodel macht. An diesen gewichtigen Auftrag wurden, wie man sich denken kann, keine Nullen rangelassen, sondern nur berühmte Imagebastler. Zu sehen sind, ausser den beiden finalen Entwürfen von Todd St. John/HunterGatherer für die Abonennten-Ausgabe und von Fellow Design für die am Zeitungskiosk erhältliche, Beiträge von Marian Bantjes, die vorausschauend mit fossil wirkenden Abdrücken arbeitet, wenig feierlich David Carson, historisch einprägsam Jonathan Gray, gut vernetzt stellt Studio 8 Design die Nuller dar und Alex Trochut bindet einen bunten Strauss Vergänglichkeit.

CR

 

Digital Mosaic – Charis Tevis


13.12.09

Der grieschiche Grafikdesigner und Illustrator Charis Tevis arbeitet assoziativ. Ein großer Teil seines Portfolios, sind Pixel-Art ähnliche Mosaiken deren Bestandteile, sich eng an die abgebildeten Personen oder den Inhalt einer Kampagne binden. Seine Clientenliste bildet eine illustre Runde aus bekannten Magazinen und Unternehmen. Sein Stil ist für Werbung und die informative Illustration journalistischer Artikel sehr wirksam. Seine freien Arbeiten finde ich allerdings ziemlich cheesy.

Twitter

 

Paper in Motion


09.09.09

Allein die Idee ein Printwerk, in animierter Form vorzustellen, macht den Book Teaser für Papercraft: Art and Design with Paper — jüngster Streich des Gestalten Verlags and yet to be published —  zu etwas Besonderem. Das Medium Papier ist mittlerweile eine gut besuchte Spielwiese, auf der sich Designer, Künstler und zunehmend auch Multimedialisten austoben. Mir fallen da spontan ADC-Young-Gun Julien Vallée ein und natürlich Ebon Heath, der mit seinem Projekt Stereo.type Bemerkenswertes leistet, um Buchstaben vor allzu eindimensionaler Nutzung zu bewahren. Mir soll es recht sein und die hinreißende Umsetzung des Trailers lässt es erahnen: Origami war gestern!

 

The Wallpaper Project by Kitsune Noir


19.05.09

Ihr habt seit Wochen das gleiche Desktop-Bild von irgendeinem kitschigen Sandstrand oder der letzten Urlaubsreise vor eurer Nase? Ihr habt euch vollkommen daran satt gesehen und findet bei Google nie, aber nun wirklich nie eine geeignete Alternative? Ja, kennen wir.

Endlich kommen wir nun dazu, euch mit einem kleinen Projekt vertraut zu machen, das euch auf der nicht enden wollenden Suche nach einem schicken Hintergrundbild für euren Bildschirm helfen könnte. Wer sich im Dickicht der Blogosphere ein wenig auskennt, müsste dieses Projekt bereits kennen, ‘The Desktop Wallpaper Project‘. Der Blog Kitsune Noir stellt jede Woche ein Desktop-Wallpaper zum Download zur Verfügung. Befreundete Künstler des Blogs entwerfen exklusive Designs, die ihr ausschließlich bei +KN findet. Illustrationen und Grafiken in Hülle und Fülle, die euch mindestens bis zum Jahre 2018 die Tage vor dem Computer versüßen können.

by Jeff Bowman

by Jeff Bowman
by Florencio Zavala

by Florencio Zavala
by Will Bryant

by Will Bryant
by Ana Benaroya

by Ana Benaroya