Grooveshark ist tot. Es leben die Alternativen!

Ohne Musik geht es nicht. Und bisher dachte ich, das ist in etwa gleichzusetzen mit „Ohne Grooveshark geht es nicht.“ Unmissverständlich also, dass ich heute morgen fast einen Herzinfarkt bekam. Mein Morgenritual besteht aus einigen wenigen Schritten: Schreibtischsessel mit Kuscheljacke satteln; Kaffee – süß, mit Milch – in Massen bereitstellen; Schokivorräte galore zum Tisch schaffen. (Nein, ich bin trotz allem nicht fett. Gute Gene. Danke, Mama.) Und dann, nachdem der Apfelcomputer hochgefahren ist: Browser öffnen und Grooveshark an. Ob nun CocoRosie, Nine Inch Nails oder Gisbert zu Knyphausen – je nach Laune variieren Künstler und vor allem Lautstärke. Aber egal,… [weiterlesen]

Neeeext! Oder: Das Web zu Gast in Berlin

Das St. Oberholz (Lieblingscafé aller Apple-Fetischisten und der Digital Bohème am Rosentaler Platz in Berlin) dürfte am Dienstag und Mittwoch einen spürbaren Besucherrückgang erlebt haben. Denn in der Station Berlin fand die alljährliche Next Conference statt. Alles, was in der Internet-Szene Rang und Namen hat, war zugegen und informierte sich oder die Anwesenden über die neuesten Trends und Entwicklungen rund um Web, Mobile und Apps. Quelle: http://station-berlin.de/ Besonderes Highlight: Der Vortrag von Mark Stinchcomb, European Director von Etsy. Das Erfolgsrezept des Portals für die kreativen Selbermacher ist, dass es nicht nur on- sondern auch offline agiert. So gibt es beispielsweise… [weiterlesen]

Wie Crazy Cat People und ihre fiesen Fellnasen das Web unsicher machen

David Bowie hat es schon gewusst: Die Crazy Cat People dieser Welt sind ein sehr spezielles Völkchen. Das Klischee von der durchgeknallten Cat Lady, die ihr Singledasein mit einem wilden Sammelsurium haariger Kratzbiester fristet, kennt wahrscheinlich jeder. Die unendlichen Weiten des Internets zeigen jedoch, dass es eine bunte Vielfalt von Katzennarren gibt – und darunter auch das eine oder andere männliche Exemplar. Ob man die schnurrigen Vierbeiner hasst oder liebt (oder gar beides?), eines kann niemand leugnen: Innerhalb kürzester Zeit haben sie das Web erobert und tauchen dort in allen denkbaren Farben, Formen und Verrücktheiten auf. Es gibt einfach kein… [weiterlesen]

Auslach-Kultur 2.0 – Das Internet als langersehntes Schadenfreude-Ventil

„Schadenfreude ist die schönste Freude“ – wer auch immer diesen Ausspruch getätigt hat, lügt. Oder ist schon mal jemand ohne Todesblicke und verachtendes Kopfschütteln vorüber gehender Passanten davon gekommen, als er sich öffentlich und ohne Scham über das Missgeschick eines Dritten gefreut hat? Dachte ich mir. Öffentliche Schadenfreude wird gesellschaftlich geächtet, so dass schadenfrohe Individuen (wie ich) gezwungen sind, zum Lachen sprichwörtlich in den Keller oder zumindest die eigenen vier Wände zu verschwinden. Mit einem Blick in die Weiten des Internets muss man allerdings feststellen, dass der unbekannte Zitatgeber vielleicht doch nicht komplett falsch liegt und Schadenfreuer keinesfalls eine Minderheit… [weiterlesen]