Fingerpuppenfilmrätsel – Cheap Pop Song


27.02.10

Ein bischen arm, überhaupt nicht sexy und sehr entzückend. Was kann das sein? Einfach mal anschaun.

Ein von Rhett Deshwood produzierter Rätselfingerpuppenfilm für die frankojapanische bzw. japösiche Sängerin Kumisolo.

LIKECOOL

 

Feingefühl für Fisch – Paramodels Sushimobile


26.02.10

Nein, mit Essen spielt man nicht. Zum Glück sind die japanischen Leckerlies auf dem Rücken der Spielzeugtrucks nur aus Plastik. Zum Aufessen wären die kleinen Kunstwerke aber erstens sowieso zu schade und mit ca. 270 $ pro Auto auch recht kostspielig. Die Mini LKWs, übrigens eine bekannte japanische Spielzeugautoserie namens ,,Tomica“, wurden vom japanischen Design Duo Paramodel aus Osaka, Tokio mit Aal und Kugelfisch beladen. Yasuhiko Hayashi und Yusuke Nakano zeigen bei ihren Teller-Truck Installationen schmackhaftes Feingefühl – ein Einklang aus Form, Farbe und Fisch.

Das spielzeugfanatische Designduo hat nicht nur Autos, sondern auch Eisenbahnschienen ausgekramt. Was von weitem aussieht wie quirlige Farbadern sind tatsächlich tausende, kleine, blau kolorierte Schienenteilchen, die sich über Dielen und Decken, Wald und Wiesen schlängeln. Wer genauer hinsieht, entdeckt vielleicht auch Bahnhöfe oder Weichen zwischen Blattwerk und Heizungsrohr – good luck!

meterdown, pingmag

 

Used Schoolgirl Panties


03.07.09

Immer wieder haben wir davon gehört, dass es in Japan Automaten mit getragenen Mädchenslips gibt. Businessmänner und andere befriedigen darüber angeblich ihren Fetisch. Für japanische Schülerinnen und Studentinnen soll dies eine gute Möglichkeit sein, ihr Taschengeld aufzubessern. Diesem Grücht mussten wir etwas näher nachgehen…

In den 1990ern haben Unternehmer Slips in Zigarettenautomaten gepackt, die angeblich von Schülerinnen getragen wurden. Sie hatten allerdings nicht das Recht “gebrauchte Ware” zu verkaufen und verloren dadurch ihre Lizenz.

Mittlerweile soll es diese Automaten aber wieder geben. Zwar nicht an jeder Straßenecke, aber Fakt ist: es gibt sie.

Hier ein paar “Beweisfotos”:

Foto via www.duo-brilliant.com

Foto via www.duo-brilliant.com
Foto via www.duo-brilliant.com

Foto via www.duo-brilliant.com

Via Oddee

 

Lighting Up Japan


27.11.08

 Winter Light Show at Nabana no Sato Theme Park

Winter Light Show at Nabana no Sato Theme Park
 Winter Light Show at Nabana no Sato Theme Park

Winter Light Show at Nabana no Sato Theme Park

Vor kurzem fiel hier in Berlin der erste Schnee. Bei vielen hängen schon die Adventskalender an der Wand und die Weihnachtsdeko wird langsam aber sicher hervorgeholt.
Jetzt beginnt die Saison der Lichter. Bunte Lichter gehören genauso zu Weihnachten wie Christbaum und Geschenke. Im Nabana no Sato Theme Park bei Kuwana in Japan begann jetzt die jährliche ‘Winter Light Show’. Der Park wurde von 4.5 Millionen LEDs illuminiert, die in  64 Billionen Farben leuchteten. Was ein romantisches Spektakel!

Via: Momeld

 

Foldable Rooms by Kenchikukagu


29.10.08

Diese innovative Idee aus Fernost erinnert stark an futuristische Visionen der 50er Jahre. Kenchikukagu’s Architectural Furniture macht nicht nur Spaß, sondern ist hoch funktional, wie heutzutage ja fast alles. Die faltbaren Räume weisen den Weg in die Zukunft eines überbevölkerten Asiens mit Platzproblemen. Ab $7500 sind die Räume bei Amazon Japan zu kaufen.

Via: ISO50

 

Es lebe das Wassereis


07.08.08

Sommer, Sonne, Klimaanlage bitte. Wer nicht im Besitz eines solch praktischen Geräts ist, der muss auf Altbewährtes zurückgreifen. Kalter Waschlappen auf die Stirn, Füße in eine Schüssel Eiswasser, ein Wasserzerstäuber immer griffbereit. Und ein Eis. Und zwar Wassereis. Denn sahnige Eiscreme ist zwar kalt aber nicht sehr erfrischend. Einfaches Eis am Stiel muss her!

In Japan pflegt man die Popsicle – Kultur, aus etlichen verschiedenen Geschmacksrichtungen und Marken kann man wählen. Ananas,  Mango, Melone, Birne…zwar ist nicht klar, ob ein Eis mit süßen Adzuki Bohnen für den europäischen Gaumen das Richtige ist, aber das Auge isst ja auch mit, und zumindest die Verpackungen des japanischen Eis am Stiel sind sehr schön.

Appell an Langnese: statt jedes Jahr mehr dicke Schokoladevanilleeisbrocken auf die Karte zu setzen, wie wäre es mit mehr erfrischendem Wassereis à la Japan?!

Via: Pingmag

 

‘Bad, But Good’ – Impressionen von Misaki Kawai


02.07.08

Wenige Künstler schaffen nach dem Stuium den Durchbruch im Ausland, Misaki Kawai schon. Viele ihrer Bilder oder Pappmachés besitzen einen besonderes kindliches Flair, doch Kawai lässt sich auf keine Kategorien reduzieren.

Everything has a balance of good and bad to it: for example, Hetauma (a graphic design style or trend that can be translated as “clumsy skill”) for me is ‘bad, but good’. I think most of Japan’s “kawaii” culture is just cute; it’s very easy for people to like what comes out of it. I don’t find anything particularly shocking in it. But when something looks cute but has a funny or weird aspect to it, I think it’s really special. That kind of cuteness has a very strong character.

Via: FFFFOUND!, Tokyo Art Beat

 

Japanese Rooms


21.06.08

Japanese Rooms by Thies Design

Japanese Rooms by Thies Design

Wie leben die Japaner in Japan? Wie leben sie im Ausland? Kreieren sie ihre eigene Kultur in ausländischen Städten? Was nehmen sie aus ihrer Heimat mit? Eindrücke, Dinge – sinnliche oder ergreifende Erinnerungen?
Der Künstler und Grafik Designer Sven Ingmar Thies erhielt innerhalb von 9 Jahren einen Einblick in das Leben von 82 Japanern der 5 Städte: Tokyo, Berlin, New York, Shanghai und Wien.

Die Preview gibt es hier. Das Buch zu kaufen gibt es dort. Und wenn wir schon die Themen Lebens- und Wohnverhältnisse und Räumlichkeiten behandeln, sollte man zwei Links nicht außer Acht lassen: Dj’s and their livingrooms und Pingmag’s Desk Project (zzz… Beide etwas alt – doch immer noch einen Besuch wert).

 

Attachment by Kazuyuki Kumagai


16.06.08

Kazuyuki Kumagai, Fashion-Designer aus Japan, arbeitete fünf Jahre für Issey Miyake bevor er 1998 mit seinem eigenen Label ‘Attachment’ startete. Es ist unverkennbar, mit welcher Detailverliebtheit er arbeitet und was das Handwerk ‘Mode und Kreation’ für ihn tatsächlich bedeutet.

“I was thinking that I needed to have close contact with factories and textile makers to understand their works and manufacturing circumstances, then I started making clothing with verification of the technical proof for them. I wanted to create clothing based on craftsmanship.” Kazuyuki K.