Checks on Canvas

Umgeben von Wald und Wiese, Amsel und Sperling, Frischluft und Wanderpfad kann man ganz ungehemmt verborgener Kreativität und seichter Schwärmerei freien Lauf lassen und voller Inbrunst zu Meisterwerken der hohen Kunst aufsteigen. Wie Hank Schmidt in der Beek in den Zillertaller Alpen – Bob Ross wäre sprachlos. rebel:art

Phil Ashcroft – post-industrial strength

© Phil Ashcroft, Solar System Parameters © Phil Ashcroft, Detroit (study) Phil Ashcroft- als ich seine Bilder das erste Mal sah, schossen mir zahlreiche Assoziationen, Stilrichtungen und mögliche Einflüsse durch den Kopf. Die Arbeiten des Briten sind äußerst kraftvoll und grafisch. Die Stalaktiten die seine Leinwände einnehmen, wirken wie Überbleibsel des industriellen Zeitalters. Gefährlich spitz, kühl und kubistisch anmutend. Seine Formen und Farben durchbrechen die Flachheit der Leinwand, sie scheinen in eine andere Ebene überspringen zu wollen. Ashcroft nennt Abstrakten Expressionismus, britische Landschaftsmalerei, 80er Jahre Graffiti, den Film Bladerunner und japanische Holzschnitzereien als Inspiration. Mitte der 90er Jahre machte Ashcroft… [weiterlesen]

Pfundig. Die Bilder von Jenny Saville.

© Johnie Shand Kydd Was macht Kunst aus? Ist sie schön? Liegt sie im Auge des Betrachters? Ist sie politisch oder gesellschaftskritisch? Oder doch nur ein Handwerk, das jener beherrscht und ein anderer nicht? Jenny Saville ist kunstfertig. Und sie nimmt Stellung zu einem Thema, das aus allgemeinem Überdruss gerade mal wieder nicht en vogue ist. Übergewichtige Frauen, ihr weißes, üppiges Fleisch sind ihre Inspiration. Unsere Gesellschaft, die trotz Dove-Werbekampagne und Cat-Walk-Streik in Spanien weiterhin das Bild einer allzeit bereiten, überschlanken Frau propagiert (neuester Auswuchs: Größe 0!) findet dicke Frauen nicht schön. Sie findet sie faul, unbeherrscht, manchmal sogar abstoßend…. [weiterlesen]

Der junge James Trimmer

Tote Tiere, Tiere mit Verletzungen und vermenschlichte Tiere, das Werk von James Trimmer ist befremdlich und seltsam. Kräftig sind seine Pinselstriche und allgegenwärtig ist die Traurigkeit die wie eine Schicht unsichtbare Farbe über seinen Bildern liegt. Die Grausamkeiten und Verletzungen die den Tieren zugefügt wurden scheinen von Menschenhand zu stammen, und es scheinen auch Menschen zu sein, welche die Tiere in Kostüme und Szenerien zwangen. Trimmer, Jahrgang ’86, ist ein Künstler aus Wellington, Neuseeland, gerade erst beendete er seinen Bachelor of Fine Art Painting an der University of Brighton. Er steht erst am Anfang, doch der junge Trimmer ist einer… [weiterlesen]