Zeig mir die Kunst Oder: Auf Museums-Jagd mit EYEOUT

Das Wochenende steht vor der Tür und damit die wie immer quälende Frage, was man Schönes unternehmen könnte. Bei schlechtem Wetter fallen Flohmärkte und Parkbesuche flach. Da es abends ohnehin wieder auf eine Party geht, müssen auch anstrengende sportliche Aktivitäten nicht unbedingt sein. Quelle: http://www.flickr.com/photos/seeingthings/534445717/sizes/m/in/photostream/ Wie wäre es also mal wieder mit ein wenig musealer Kunst? Die kommt ja oftmals auf Grund diverser TV-Casting-Shows, Kater und Frühjahrsmüdigkeit viel zu kurz. Bleibt nur die Frage: Wohin und was anschauen? Elendig lange Internetrecherchen auf den einschlägigen Museums-Seiten nerven und nach kleinen unbekannten Galerien zu suchen ist müßig oder schlichtweg sinnlos. Wie gut,… [weiterlesen]

Badespaß im MoMA by Leandro Erlich

Ein Plantschbecken im Museum sieht man nicht alle Tage, menschliche Unterwasseratmung auch nicht. Aber bekanntlich soll man ja auch nicht alles glauben, was man sieht – vor allem nicht solchen fiesen Trugschlüssen, die unsere leicht manipulierbare Wahrnehmung stets auf unerbittlich intrigante Weise in die Irre treiben. Leandro Erlich jubelt die optische Illusion gekonnt unserem Schubladendenken unter, indem er mit gewohnten Schwimmbadeindrücken: Türkis, Wasser, Einstiegleiter, von der Konstruktion aus zwei Acrylglasplatten, einem mit Wasser gefüllten Zwischenraum und einer weiteren 10cm tiefen Wasserschicht, ablenkt. Das ultimative Aquariumerlebnis kommt vom: P.S.1 Contemporary Art des MoMA in New York und 21st Century Museum of… [weiterlesen]

Metastadium – das Musée René Magritte

Normalerweise stelle ich hier die Ausstellung in einem Museum vor, nicht aber seine renovierungsbedingte äussere Verkleidung. Wenn diese Verkleidung allerdings so spektakulär war, wie die des Brüsseler Musée Magritte muss ich eine Ausnahme machen. Gleich vorweg, das Künstlermuseum feierte im letzten Jahr Eröffnung und damit wurde auch der Sichtschutz entfernt. Er ist nur noch auf Fotos zu sehen. Die Plane stellt nichts Anderes dar, als den klassizistischen Dreigeschosser den sie verbirgt, nur öffnet sich die Fassade wie ein Theatervorhang, einem der bekanntesten Gemälde des belgischen Surrealsiten René Magritte: L’empire des lumières. Nach einem Jahr Renovierungsdauer, im Juni 2009, eröffnete das… [weiterlesen]