Rube-Goldberg-Maschine deluxe


08.03.10

Domino Day war gestern. Ok Go zeigen mit Hilfe einer vom Effekt her ähnlichen Installation namens Rube-Goldberg-Maschine eines der viralsten Musikvideos der letzten Zeit und das muss gewürdigt werden:

65 Mitarbeitern und 60 Anläufe, von denen 3 tatsächlich bis zum Ende durchliefen, davon zwei aus ästhetischen Gründen kombiniert, führten zu dem offiziellen Video “This Too Shall Pass”.

xoomix

 

Ok Go and Tim Nakashi – WTF?


07.12.09

WTF, was für ein Datamoshingballett!

Everyone Is An Art Director

 

The Ugly and the Beast…


11.11.09

…are so beautiful!!

Schönheit ist eben doch vor Allem ein Gefühl. Knetemonster, Wald und ein in sehnsuchtsvolle Klänge, verwandeltes Märchen, mehr braucht es heute nicht um mich, mit Grizzly Bear’s „Ready, Able“ auf Endlosschleife, dahinschmelzen zu lassen. Danke Allison Schulnik!

gesehen bei BOOOOOOOM!

 

Sucking on my Piggy like you wanted me…


27.10.08

Miss Piggy, die alte Sau, performt in diesem audiovisuellen Leckerbissen zu Peaches “Fuck The Pain Away”. Ziemlich authentisch, wie wir finden. Aber wo zur Hölle ist eigentlich Peaches hin?

“Uuh! …. What!”

Via: NerdCore

 

The Old Sexy – Neues von den Eagles of Death Metal


25.10.08

Meine Freundin H. hat etliche Fotos von Eagles of Death Metal Frontmann Jesse “The Devil” Hughes an ihrer Wand hängen. Für sie ist er Sex auf zwei Beinen. Der Sound der Eagles of Death Metal ist tatsächlich ziemlich sexy, auch der neue Song Wannabe in L.A. ist wieder ein toller Track. Nichts neues, aber sollen sich die The Eagles of Death Metal weiter entwickeln? Nein, sie sollen bleiben wie sie sind. Laut Jesse klingt das neue Album als ob er “die Rolling Stones erneut vergewaltigen würde, diesmal allerdings zusammen mit Devo“. Jesse und seine Jungs machen Musik, die brave Mädchen zu bösen Mädchen werden lässt. Ein bisschen Devil steckt in jedem.
Das neue Album ‘Heart On‘  wird voraussichtlich Ende Oktober in Deutschland erscheinen.

 

Lone-Star-Beer and Panic-Attacks with White Denim


20.10.08

White Denim bieten den richtigen Soundtrack, um bei sturmfreier Bude das Haus eurer Eltern auseinander zu nehmen, auf der Tanzfläche mit euren neuen Plateau-Schuhen umzuknicken oder grundsätzlich in jeglicher Art und Weise unangenehm aufzufallen. Sie bieten also die perfekte Hintergrundmelodie für schlechte, versaute Witze oder eine peinliche Tanzeinlage.

Wäre mein Hintern nicht auf einem unkomfortablen Stuhl vor meinem Computer festgewachsen, würde ich bis zur Gehirnerschütterung abmoschen und wüsste ich, dass mich irgend jemand auffängt, würde ich zu dieser Musikeinlage sogar stage-diven.

White Denim, nicht zu verwechseln mit dem hiesigen JeansTeam, verstecken sich aufs erste Hinhören hinter dem üblichen dreckigen Schrammelrocksound einer soliden Garagenrockband. Beim zweiten Hinhören ist aber der Einfluss der glorreichen Musikstadt Austin unverkennbar. In dem Lone-Star State Texas, den man vor allem mit Bush und der Todesstrafe verbindet, vermutet man selten diese florierende Studentenstadt, die die Heimat des alljährlichen Rock und Country Festivals South by Southwest bildet.  

 

Clemens Koglers Körperwelten


12.10.08

Clemens Koglers Musikvideo zu Chris Clarks Track “Herr Bar”, ist bereits ein wenig älter. Zweifellos ist das Video von 2007 eine der besten Arbeiten des Grafikdesigners und Filmemachers. Zu Clarks experimentell-elektronischer Musik wird der Zuschauer auf eine Reise durch wundersame Körperlandschaften geschickt. Für “Herr Bar” baute Kogler Collagen aus Lippen, Händen, Fingern und Beinen.
In anderen Filmen wie CUTCUTECUTE oder SUV-Prinzip schlägt Kogler gerne mal kritische Töne an, verpackt in wunderbar glatten Bildern. Hier seine Arbeiten.

Via: Rojo Magazine

 

Wild Thang!


17.09.08

Das Video der britischen Wild Beasts ist neu und heiß! Brave Bulging Buoyant Clairvoyants ist ein Titel den man wahrscheinlich schnell wieder vergisst, doch diese Stimme, oh diese Stimme bleibt im Gedächtnis. Sänger Hayden Thorpe klingt als wäre er Absolvent der Clap Your Hands Say Yeah Schule für Stimmkunst der anderen Art. Gedreht wurde das Video, welches den Zuschauer durch den so genannten Droste-Effekt schwindlig werden lässt von den Londoner St. Martins Absolventen OneInThree. Übersetzt heißt der Songtitel so etwas wie unerschrockene, wulstige, aufnahmefähige Hellseher. Das ist doch mal was.

 

Alles nur auf Pump – The Streets und der Gerichtsvollzieher


06.09.08

Der Albtraum eines wohl jeden Menschen wird wahr im neuen The Streets Video “Everything is borrowed.” Nein, es geht nicht um menschenfressende Monster oder psychotische Killer, sondern um ein Kommando von Gerichtsvollziehern, welches das Haus einer kleinen Familie stürmt. The Streets Mann Mike Skinner mimt den Familienvater der zusehen muss, wie sein Besitz zwangsgepfändet wird.

Eine Geschichte, die aus dem Alltag gegriffen ist und berührt, besonders da sie so weit entfernt vom Bling Bling, Money, Babes und Tough Guy Thema zahlreicher Hip Hop Videos angesiedelt ist.
Mike Skinner kündigte auf seiner Myspace Seite an, dass er ans aufhören denkt. “Everything is borrowed” soll der vorletzte The Streets Release sein. In einem Interview mit Pitchfork Media sagte er, dass er gerne einen Film machen würde, der Musik will er aber auf keinen Fall den Rücken drehen. Es bleibt also zu erwarten, wie sich Skinner nach dem Ende von The Streets verwirklichen wird.

Das neue Album der Streets “Everything is borrowed” wird in Deutschland voraussichtlich am 26. September veröffentlicht.

 

Alles ist erleuchtet


27.08.08

Björk

Björk

Man meint Björk habe vergessen, dass sie vor Tausenden von Menschen im legendären Hammersmith in London steht. Seelenrein wiegt sie sich im Takt zu “The Dull Flame of Desire”, versinkt immer tiefer und tiefer im Zweisang mit dem gegenüber ihr riesig und schwerfällig wirkenden Mann mit dem glasklaren immer wieder ins vibrante Sopran fallenden Stimmfluss. Um die beiden herum bildet sich ein sonares Vakuum, immer weiter fallen zwei Menschen in den tranceähnlichen Zustand, das Wiegen im Takt im Gleichklang. Nach knapp sieben Minuten bleiben Gänsehaut, eine mit 42 Jahren kindlicher denn je wirkende Björk, die dem großen Mann, es ist Antony von Antony & The Johnsons um den Hals fällt zurück. Man spürt fast seine Zufriedenheit, man spürt das was hier passiert ist etwas ganz Großes. Björk veröffentlich am 29.09. mit „Dull Flame of Desire“ einen weiteren Epos ihres Volta Albums, eines der beiden Duette mit dem New Yorker Antony Hegarty. Doch nicht dass sie wieder einmal (nach u.a. Thom Yorke, PJ Harvey oder Catherine Deneuve), einen würdigen Partner gefunden hat, macht das Lied speziell, es ist wieder mal eine eine Hyperballade, um eine Wortkreation zu einem ihrer grössten Hits zu bemühen.

 

 

Sydney 80s Synthpop


25.07.08

Van She sind cool. Nein wirklich, das sind sie. In der australischen Metropole Sydney passiert musiktechnisch ziemlich viel. Es gibt Bands über Bands, man kann leicht den Überblick verlieren, Van She aber kennt jeder. Szenekinder verehren die vier Jungs und internationale Künstler wie Feist oder Klaxons lassen ihre Songs von Van She remixen. Seit einiger Zeit spuken sie schon durch die Köpfe von Musikliebhabern und sind mehrmals kreuz und quer durch Australien getourt. Nach einigen Hits und EPs kommt jetzt endlich ihr Debütalbum “V” auf Modular heraus.

 

Epische Tiefen- Sigur Rós Video zu Sæglópur


23.07.08

Musik ist nicht das Einzige, wodurch Bands ihre Fangemeinde beglücken können. Die Vorfreude auf ein neues Musikvideo kann genauso erschauern lassen. Radiohead, Fatboy Slim, Bonnie “Prince” Billy oder wie in diesem Fall Sigur Rós. Herrliche Videos haben sie ihren  Fans geschenkt. Auch Sæglópur ist wieder ein Beispiel dafür, dass Musikvideos wundervolle Kleinkunstwerke sein können, die man gerne immer und immer wieder ansehen möchte.

 

Radiohead Video “Nude” (unofficial)


17.07.08

Radiohead und Offenbach in einem Satz zu lesen passt irgendwie nicht? Falsch. Denn Stefan Ringelschwandtner, Student an der Akademie für Design in Offenbach hat die Radiohead-Single „Nude“ videokünstlerisch verpackt. „Unoffiziell“. Von nun an besteht eine Verbindung zwischen der englischen Über-Band Radiohead und der Stadt am Main. So komisch das auch klingen mag.

„Nude“ (unofficial) ist eine von insgesamt 8 filmischen Arbeiten im Portfolio Stefan Ringelschwandtners.
Vor dem verschwommenen Hintergrund einer Dusche …