Invasion der kosmischen Kieselsteine


24.02.10

Christopher Colville betreibt professionelle Spurensuche. Dabei sucht er niemanden Bestimmtes, eigentlich sucht er nur die Spuren als solche. Er sucht nach dem Einfluss, der Manipulation, die Organismen und Objekte, Substanzen und Stoffe in ihrer Umgebung hinterlassen. Wie Sendung von einem anderen Stern, irgendwo zwischen Mars und Jupiter, wo kleine Autos zwischen Hügellandschaft und Kieselsteinen leben, wirken die Aufnahmen, die offiziell in der ,,Sonoran Desert“ bei Phoenix, Arizona entstanden sind – ich wäre skeptisch.

butdoesitfloat, colt+rane

 

Patriotische Eicheln und andere Wald- und Wiesenfunde


21.02.10

Pünktlich zum langersehnten Ereignis – heute fühlte ich mich zum ersten mal seit Monaten zu warm angezogen  – finde ich diese bezaubernden Fotos. Die von Norm Magnusson bunt bemalten Blätter, Zweige, Samen und Bäume stechen hervor ohne optisch vereinnahmend zu sein, das mag ich besonders an diesen Objekten. Jedes einzelne Stück wirkt wie ein verborgener Schatz, den zu finden, glücklich macht. Genauso stelle ich mir den ersten Schneeglöckchen- oder Krokussfund dieses Jahres vor.

Der Künstler Norm Magnusson, nimmt seine unscheinbaren Fundstücke – ausser den Bäumen, nehme ich an – mit ins Atelier und macht farbenfrohe Hingucker aus ihnen. Fotografiert werden sie in ihrer natürlichen Umgebung. Dazu bringt er sie zurück an ihren Fundort und fixiert sie so das sie wirken als ob sie nie entfernt wurden.

Auf dem Blogspot des Amerikaners kann man zu jedem Foto der Reihe Decorating Nature Kommentare lesen, die die einzelnen Exemplare näher beschreiben. Hier ist die Rede von der patriotischen Eichel, dem mit Insekteneiern befallenen Blatt, den aus Bedürfnis nach Wärme kuschelnden, nackten Baumstämmen. Die zarten, charakteristischen Merkmale der jungen Birke, werden zum markanten Zebramuster stilisiert und das Rhododendronblatt zeigt auf einmal, anstatt dem satten, einheitlichen Grün ein aufgepixeltes Farbschema.

designaside

 

Polar Obsession – Paul Nicklen


28.11.09

Für das Magazin National Geographic fotografierte Paul Nicklen diese wundervollen Impressionen arktischen und antarktischen Lebens und Überlebens.

gefunden bei Fubiz

 

Let’s save nature. Let’s save ourselves


30.05.09

© WWF

© WWF
© WWF

© WWF

Via IBeliebeInAdvertising

“Let’s save nature. Let’s save ourselves.”, heißt die neue Kampagne der Umweltstiftung WWF. Illustrationen, die erst beim näheren Hinschauen ihre eindringliche Wirkung hinterlassen. Die indische Werbeagentur Ogilvy & Mather aus Mumbai realisierte in Zusammenarbeit mit dem Künstler Shailesh Khandeparkar diese außergewöhnlichen Werbeplakate.

 

Crushed Cayenne


30.03.09



Via TodayandTomorrow

Eine zynische Antwort auf das hedonistische Konsumverhalten unserer Zeit. Die Kunstinstallation von Folke Köbberling und Martin Kaltwasser besteht aus gefundenen Materialien und stellt einen Frontalzusammenstoß zweier Porsche Cayenne dar. Der Cayenne zählt zur Gruppe der SUVs (Sport Utility Vehicles), amerikanische Familienkutschen, die als solche getarnt, Unmengen von Sprit verbrauchen, den Durschnitts co2 Wert bei Weitem übersteigen und sowieso im 21. Jahrhundert zu den aussterbenden Autoarten zählen sollten. Erhaben tronen die in sich zusammenfallenden Wagen auf einer Plattform und hinterlassen beim Betrachter ein merkwürdiges Unwohlsein. Ästetisch und erschreckend zugleich!

 

Quick Press: Tree Trunk


12.03.09

treetrunk

treetrunk

Via IBelieveInAdvertising

 

Dog sledding


12.03.09

© Boston

© Boston

Ist es die Kraft, die Verbundenheit, die tiefe Eindringlichkeit des Blicks? Was auch immer es ist, die phänomenale Ausstrahlung eines Huskys hat schon so machen Tierliebhaber zum Träumen verleitet.  Allein deswegen stellen wir euch heute die wunderbaren Fotoimpressionen vom alljährlichen  Yukon Quest Rennen in Alaska vor. Das Iditarod Iditarod Trail Sled DogRace , umfasst 1868 km (1161 Meilen), und dauert 8 bis 12 Tage. Zwar sind wir hierzulande froh, dass sich der Winter endlich verabschiedet, solche Bilder solltet ihr euch dennoch nicht entgehen lassen.

Via Boston

 

Jorge Mayet, creator of trees


23.12.08

© Jorge Mayet

© Jorge Mayet

In düsteren Zukunftsvisionen ist meist kein Platz für Bäume, riesenhafte Städte überziehen den Erdball – wenn die Zukunft wirklich so aussehen wird, dann müssen wir vielleicht bald in Galerien gehen um Bäume zu betrachten.
Jorge Mayet Künstler aus Kuba, baut Bäume aus Drähten, Acryl, Papier und Stoff. Sehr echt wirken die Miniaturen, die ihre zarten Äste ausstrecken, um ihre ungewohnte Umgebung zu ertasten.


Via Design You Trust

 

Tell it to the beaches


08.12.08

© Jim Denevan

© Jim Denevan

Jim Denevans Sandzeichnungen erinnern an Kornkreise. Mystisch, geheimnisvoll, wie eine Nachricht aus fremden Welten wirken seine Werke. Einsame Strände sind die Leinwände des Künstlers, bis zu sieben Stunden arbeitet er an seinen Zeichnungen, die meist nur für wenige Stunden bestehen. Seine Kunst ist den Gezeiten ausgeliefert und vergänglich. Wohl jeder hat schon mal Worte und Symbole in den Sand gezeichnet – wohl wissend, dass das Geschriebene nicht von Dauer ist.


Via: Design You Trust

 

Back To The Roots


18.11.08

Dieser Schuh ist grün.

Dieser Schuh ist wahrscheinlich der grünste Schuh den Adidas je hergestellt hat. Auch wenn er aussieht, wie ein schicker schlichter Forum mit Holzknopf, verbirgt sich hinter dieser anmutenden Fassade ein ganzer Haufen Kork, Jute, Bambus und anderer naturbelassener Materialen. Klassisch in unaufdringlichem Grau/Schwarz/Weiß kommt der Adidas Forum Mid Grün daher und wird sofort zum Hingucker. Anfang des neuen Jahres werden die Birkenstocks unter den Hightops released.

Via IloveSneakers

 

Days of Autumn


28.10.08

© Dan Kitwood/Getty Images

© Dan Kitwood/Getty Images
© TIMOTHY A. CLARY/AFP/Getty Images

© TIMOTHY A. CLARY/AFP/Getty Images
© AP Photo/Pat Wellenbach

© AP Photo/Pat Wellenbach

Es ist Herbst. Eine Zeit der Veränderung. Die Fotoserie “Days of Autumn” fängt 34 verschiedene Herbsteindrücke aus der ganzen Welt in antmosphärischen Aufnahmen ein. Wieder einmal ein toller Fund auf unserer Lieblingsseite Boston.com.

 

Beautiful and sometimes deadly…


27.10.08

Quallen sind seltsame Lebewesen. Sie treiben im Wasser, sie scheinen zu schweben, sie leuchten und ihre langsamen Bewegungen wirken fast hypnotisch auf den Betrachter. Doch Quallen, die schon seit Millionen von Jahren in den Weltmeeren zuhause sind, gehören zu den Meerestieren, denen man lieber nicht im offenen Wasser begegnet. Die Chironex fleckeri, die zur Gattung der Würfelquallen gehört, zählt zu den giftigsten Tieren überhaupt.

Mike Ambs tauchte zwar nicht in die Tiefen des Meeres ab, doch auch das Long Beach Aquarium in Kalifornien bot einen tollen Ausblick auf die faszinierenden Lebewesen.

 

Field of Lights by Bruce Munro


21.10.08


“Wie Wüstenblumen nach einem Regensturm”, denkt der Künstler Bruce Munro, wenn er seine 6000 kleinen Lichtinstallationen sieht. Die acryl-haltigen Fieberglasröhren sollen diesen Winter im Rahmen des Eden Projects die Landschaft im britischen Cornwall verschönern.  Inspirieren ließ sich Munro während einer Reise durch die australische Rote Wüste – eine wundervolle Hommage an die Natur.

Via: Dezeen

 

Die neue Dualität: Natural Body


08.10.08

Seit der Mensch alles an seinem Körper benennen kann, beunruhigt der Körper ihn weniger. Wir wissen auch, dass die Seele nichts anderes ist als die Tätigkeit der grauen Gehirnmasse. Die Dualität von Körper und Seele  wurde in wissen- schaftliche Begriffe gehüllt. Heute ist sie ein überholtes Vorurteil, und wir können fröhlich darüber lachen. Und dann finden wir Fotos wie dieses und die Synapsen feuern erneut. Die neue Dualität: Natural Body

via: FFFFOUND

 

IF YOU GIVE UP, THEY GIVE UP


07.10.08

Die Werbeagentur McCann Erickson, Lissabonn/Portugal produzierte, unter der Leitung von Creative/Art Director Diogo Anahory und Copywriter Jose Bomtempo, einen zugegeben anstrengenden aber wirksamen Werbespot zum bekannten Thema ‘Global Warming’ für den Kunden Quercus. Doch schaut selbst, im Vergleich zu anderen Kampagnen dieser Art, wird hier die Position zwischen Mensch und Tier vertauscht und verweist auf die fehlende gesellschaftliche Verantwortung gegenüber der Umwelt.

via: I Belive in Advertising