Checks on Canvas

Umgeben von Wald und Wiese, Amsel und Sperling, Frischluft und Wanderpfad kann man ganz ungehemmt verborgener Kreativität und seichter Schwärmerei freien Lauf lassen und voller Inbrunst zu Meisterwerken der hohen Kunst aufsteigen. Wie Hank Schmidt in der Beek in den Zillertaller Alpen – Bob Ross wäre sprachlos. rebel:art

Spiritualisierendes Tannicht Ton in Ton

Jenseits von Zeit und Zivilisation versteckt sich stillschweigend ein überdurchschnittlich phantastischer Ort der amerikanischen Superlative. Der Quinault Rain Forest in Washington State, USA, ist einer der seltenen urzeitlichen Regenwälder aus Nadelholz mit bestechender Ähnlichkeit zu einem verwunschenen Zauberwald. Der japanische Fotograf Yoshihiko Ueda trat während einer Reise in den neunziger Jahren in eine konspirative Verbindung mit dem spiritualisierenden Tannicht und brachte eine Sammlung inspirierender Fotografien fulminanter Farbwelten mit. Ab 1. Mai sind die blau grünen Wunderwerke in der Michael Hoppen Gallery in London zu bewundern. Gosee

Englands haariger Beitrag zur Expo 2010

Wo sonst als in Shanghai, China, der asiatischen Metropole der Superlative, sollte die größte Weltausstellung aller Zeiten stattfinden. Bei voraussichtlich 70 Millionen Besuchern lohnt es sich dann auch schon mal mit visuellem und konzeptionellem Futurismus auf sich aufmerksam zu machen – wie England mit dem von Thomas Heatherwick kreierten Pavillon. Das etwas groß geratende Nadelkissen soll nicht etwa Spießigkeit oder gar eine borstige Art der Britten repräsentieren, sondern vielmehr die einmalige Verbindung von Natur und Urbanität in England verkörpern. In den 60.000 Filamenten in fragiler Fiberglasoptik verbergen sich verschiedenste Pflanzensamen, die also für mehrere Hektar britische Grünfläche stehen sollen. Wenn… [weiterlesen]