1000 mal kopiert – ein Youtube-Experiment


02.06.10

Patrick, Musik- und Videokünstler  aus Chicago, hat mit seinem Experiment „Sitting in a Room“ die Veränderungen eines digitalisierten Objektes demonstriert, die es erfährt wenn man es wieder und wieder kopiert. Dazu hat er ein kurzes Video 1000 mal bei Youtube hochgeladen, gerippt und wieder hochgeladen. Die den digitalen Darstellungsformen Youtube und mp4 inharenten digitalen Schlacken in Form von Video- und Audiorauschen, häufen sich von Kopie zu Kopie, sie überzeichnen und übertönen das Original bis zur Unkenntlichkeit. Bereits nach wenigen Wiederholungen des Kopiervorgangs, setzt der Kopiereffekt ein.

Patrick:

I started this project exactly 1 year ago, almost to the hour. The final version is a lot different than I thought it would be, I was expecting a lot more digital video noise, and a lot less digital audio noise. Let this be a lesson, though, always be careful how you convert your digital media!

An homage to the great Alvin Lucier, this piece explores the ‘photocopy effect’, where upon repeated copies the object begin to accumulate the idiosyncrasies of the medium doing the copying. Full words: I am sitting in a room different from the one you are in now. I am recording the sound of my speaking voice as well as the image of myself, and I am going to upload it to YouTube, rip it from YouTube, and upload it again and again, until the original characteristics of both my voice and my image are destroyed. What you will see and hear, then, are the artifacts inherent in the video codec of both YouTube and the mp4 format I convert it to on my computer. I regard this activity not so much as a demonstration of a digital fact, but more as a way to eliminate all human qualities my speech and image might have.

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We Love You So! — The Wild Things Forts


31.10.09

Extra für den heutigen Tag, habe ich mir meine persönlichen Favoriten der The Wild Things Forts-Competition von BOOOOOOOM aufgehoben. Die allerliebsten Bauwerke, aus Decken, Licht, Büchern, Blättern und Liebe angefertigt. Eine ganz und gar horrorfreie Festung inmitten des blutleeren und geistlosen Festes von heute Abend. Ja, ja z.B. hier und hier gehts zu Halloween.

gefunden bei BOOOOOOOM

 

Type auf Rädern


15.09.09

Bleibe heute mit Halzschmerzen, Emser Pastillen und Mac im Bett und verfolge von hier aus was sich so in meinen Reader verirrt. Fashion Week NYC, Patrick „farewell youth“ Swayze und jede Menge Attention Whores. Hab in meinem bemitleidenswerten Zustand aber mehr Lust auf Kuriositäten als auf „ganz doll schön“ oder „ganz doll traurig“ oder„ ganz doll toll“.

Los gehts mit dem Trailer für das BFF’09 (Bicycle Filmfestival), Regie Marco Mucig

via hypebeast

 

Ein ♥ für Blogs – Unsere Liebsten


21.04.09

Der deutschsprachige Blog steckt in einer Krise, oh ja! Kai vom Stylespion hat aufgerufen sich dieser Misere einmal anzunehmen und die Wertarbeiten, made in Germany (or Austria, or Switzerland), miteinander zu vernetzen. Die Aktion ‘Ein Herz für Blogs‘ haben wir euch ja bereits am Wochenende vorgestellt. Heute ist es soweit, wir zeigen euch unsere Liebsten.

Isa: meine Wahl fiel nicht schwer. Der erste deutschsprachige Blog, den ich jeden Morgen öffne, ist eindeutig Ignats Blog. Clemens bloggt täglich über Design-Neuheiten, Kunst, Fotografie, funky Gadgets und Skurriles. Grad gab’s einen Relaunch seiner Seite, die nicht nur Minimal-Ästhetiker sondern auch jeden Leser mit Geschmack ansprechen wird. Dem Ignant sein Blog, ein Blog, den ich mag.

Norman: Wie schön, meine Wahl, das fällt leicht: Einfach-Übel. Kai Sowka, Satiriker aus Österreich, bloggt über Themen wie:

  • Dinge, die wie Elefanten aussehen (Teil 4632)
  • Sätze, die man nicht gerne von seinem Nachbarn hört
  • Gute Eselsbrücken zu irgendwelchen Zahlen. (Beispiel:  978745432343 – wenn man die 1 weggibt, lautet die Zahl  ansonsten wie 9787454323431)

Gerade im Kontrast zu den ganzen Kunst, Design- und Modeblogs sind seine illustren Gedanken der perfekte Pausenfüller. I LOVE IT.

 

Ein Herz für BLOGS – Wir sind dabei!


18.04.09

Am kommenden Dienstag, den 21.04, veröffentlichen alle, die darauf Lust haben, einen Beitrag mit dem Titel “Ein ♥ für Blogs” in dem sie ihre lesenswerten deutschsprachige Blogs vorstellen – das darf dann auch mal über den eigenen Blogtellerrand hinausgehen.

Danke an Kai von Stylespion. Schöne Aktion – Wir machen mit!

 

OSM 2008: A Year of Edits


12.01.09

Was ist OpenStreetMap? OpenStreetMap ist ein Projekt mit dem Ziel, eine freie Weltkarte zu erschaffen. Wir sammeln weltweit Daten über Strassen, Eisenbahnen, Flüsse, Wälder, Häuser und alles andere, was gemeinhin auf Karten zu sehen ist. Die Daten werden selbst erhoben und nicht aus existierenden Karten kopiert, daher liegt das © bei den Nutzern selbst. Die OpenStreetMap-Daten darf jeder lizenzkostenfrei einsetzen und beliebig weiterverarbeiten.

Warum gibt es dieses Projekt? Geoinformationen sind heutzutage selten frei erhältlich. Wer eine Anfahrtskizze auf seine Homepage stellen oder in ein Druckwerk einbinden möchte, kann dies oft nur durch das Einkaufen einer (unter Umständen sehr teuren) Lizenz für proprietäres Kartenmaterial tun. Ähnliches gilt für Forschung und Lehre. Wer für den Unterricht eine Wahlkreiskarte oder dergleichen benötigt, muss oft auf proprietäre Daten zurückgreifen – oder begibt sich auf juristisches Glatteis. Wer ein Navigationsgerät erwirbt, zahlt einen nicht unerheblichen Preis für das beiliegende digitale Kartenmaterial. Oftmals stellt sich erst nach dem Kauf heraus, dass das Material unvollständig und veraltet ist. OpenStreetMap beendet die Abhängigkeit von den Anbietern proprietärer Daten und setzt dem reinen Konsumieren kreative Aktivität entgegen. Durch die Zusammenarbeit der Projektmitglieder entsteht eine freie Geodatenbank, die weltweit allen Menschen zur Verfügung steht.

Hat nicht Google kostenlose Karten? Die Benutzung von Google-Karten (wie auch der vieler anderen Anbieter) ist zwar kostenlos, aber nicht frei. Auch Google knüpft Bedingungen an die Benutzung seiner Karten. In der Regel sind die Karten, die man im Internet findet, an die Benutzung der Webseiten oder der API des Anbieters gebunden. Schon eine solche Karte auszudrucken und weiterzugeben ist vielfach nicht erlaubt. Außerdem stellt Google zwar Karten zur Verfügung, aber nicht die zugrundeliegenden Geodaten. Man kann die Karten also nur so nutzen, wie sie angeboten werden. Will man die Karten in einem anderen Stil oder will man einen eigenen Routing-Algorithmus ausprobieren, so kommt man nicht weiter. OpenStreetMap bietet auch die “rohen” Geodaten an, damit jeder sie so nutzen kann, wie er möchte.

Im Video OSM 2008 A YEAR OF EDITS wird eindrucksvoll gezeigt, wie das Projekt im letzten Jahr gewachsen ist. Ich gehe davon aus, dass 2009 ein weiterer Rekord zu verzeichnen ist. Eine super Idee.

 

A Girl’s Guide to Dating a Geek


16.10.08

A Girl's Guide To Dating A Geek

A Girl’s Guide To Dating A Geek

Du bist mit einem Lan-Party Veranstalter zusammen und weißt einfach nicht mehr weiter? Du weißt: “Computerfreaks sind auch nur Menschen!”, doch ihr Dasein in ihrer Cyber-Parallelwelt raubt dir den Verstand und den Rest deiner verkümmerten Libido? Dann versuch’s mit “A Girl’s Guide to Dating a Geek”, von Omi M. Inouye. Finde heraus wie geeky dein Freund ist, wie du ihn sportlich aktiv hälst oder wie du von deinem Geek, das bekommst was du willst.

Verlag: Lulu Pr, Taschenbuch

Via: ThinkGeek

 

Imperial March Played on a Floppy Disk


19.06.08

Aha… T.Raumschmiere’s heimlicher Produzent ist also eine Floppy Disk! Jetzt ist es raus. Geht natürlich auch mit anderen lärmenden Peripheriegeräten, z.B. mit Scannern: Für Elise, Ode an die Freude.

via: Geekology