Gif me the Light! – New York City Lichtorgel
13.03.10
11.03.10
Potholes oder in Deutsch Schlaglöcher oder in Fachdeutsch (Frost)ausbrüche, sind bei Zwei -und Vierradfahrern äußerst unbeliebte Vertreter der Straßenschäden. Für Claudia Ficca und Davide Luciano aus Montreal sind sie Inspirationsquelle für ihre fortlaufende Fotoserie mypotholes die sie in L.A., N.Y.C. und Montreal schießen. Während in New York Spaghetti mit Fleichbällchen direkt aus dem Schlagloch gefuttert werden, rettet eine Baywatch-Nixe in L.A. Ertrinkende. Alice gelangt direkt von der 30. Straße ins Wunderland. Die Kanadier finden für ihre Serie immer auch Motive und Szenarien, welche die Stadt charakterisieren. Die Ironie, die aus überflüssigen Asphaltschäden, plötzlich nützliche Gefässe für Nahrung, Fußbäder oder die Feinwäsche macht, rundet diese, mir bisher unbekannte, Variante der Streetart ab.
25.08.09
Alessandro Zuek Simonetti fotografiert in seiner Serie ‘New York City‘ mehr als nur beeindruckende Straßenzüge und die fröhlichen Gesichter im Central Park. Der gebürtige Italiener lebt und arbeitet seit den 90er Jahren im Big Apple und weiß genau, was er tut. Als Professor der Fotografie unterrichtete er an der Akademie der Künste in Venedig. Nun, in New York angekommen, konzentriert er sich in seinen Arbeiten gerne auf sozial Benachteiligte und hält die sprichwörtliche ‘andere Seite der Medaille’ mit seiner Kamera fest.
Glasklare, ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Fotografien, die so präzise und gewählt geschossen wurde, dass einem der Atem stockt.
Für Liebhaber großartiger Bilder gibt’s in der Galerie noch einen Auszug aus seiner Fotoreihe ‘Fetish Meetings‘.
Via iheartpluto
17.07.09



Os Gêmeos, was soviel bedeutet wie “die Zwillinge”, haben ihre Straßenkunst mal wieder auf eine riesige Hauswand gebracht, dieses mal in Manhattan. Beeinflusst von brasilianischer Kultur sind ihre Werke unverkennbare Einzelstücke in der Streetart-Szene. Bunte Phantasiegestalten auf buntem Hintergrund – genau das, was man sehen möchte, an einem heißen Sommertag in der großen Stadt.
Einen weiteren Ursprung finden die Werke der Südamerikaner – wo auch sonst – in amerikanischer Kultur. Als Teil der HipHop-Community in São Paolo fingen die Brasilianer zunächst an zu breakdancen, entdeckten dann das Grafitti-Sprühen für sich und blieben schließlich bei einer abgewandelten Form der Wandbemalung hängen – der Streetart. Welcher Einfluss sich nun am stärksten in Os Gêmeos Kunst widerspiegelt, ist an dieser Stelle egal – gute Laune machen ihre Bilder, das steht fest.
Das oben gezeigte Bild gehört zur aktuellen Ausstellung “Too Far Too Close” der Deitch Projects. Hier gibt’s einen Flyer zur laufenden Ausstellung, bestückt mit unzähligen beeindruckenden Os Gêmeos Kunstwerken. Wer diesen Sommer in New York sein sollte, weiß, was zu tun ist (Houston Ecke Bowery). Achja, in Berlin haben sich die Jungs übrigens auch verewigt, wie ihr unten sehen könnt. Viel Spaß bei der Suche!
Via animalnewyork
06.07.09
Die Kultur- und Stadtantrophologen Carolyn und Andy London animieren Objekte der Straßen New Yorks und lassen sie zum Interviewpartner werden. Der Kurzfilm ‘The Lost Tribes of New York City‘ erzählt die Geschichten verschiedener Ethnien, ihrem Bezug und ihrer Liebe zur Stadt.
Carolyn und Andy London gründeten 1999 ihre eigene Produktionsfirma ‘London Squared Productions‘ und realisierten unzählige preisgekrönte Projekte. Andy leitet den Fachbereich Animation am Pratt Institute in Brooklyn und Carolyn ist Creative Director einer großen Werbeagentur. Beide leben und arbeiten zusammen in Harlem, New York City.
07.05.09
“STORE FRONT provides an irreplaceable window to the rich cultural experience of New York City as seen through its neighborhood shops. These stores have the city’s history etched in their facades. They tirelessly serve their community, sustaining a neighborhood’s diverse nature and ethnic background, in a city with an unmercifully fast pace and seemingly insatiable need for change.”
Das Gesicht einer Stadt machen nicht nur seine Bewohner aus, sondern gleichermaßen der Anblick der Straßen, der Häuser und ihrer Fassaden. Wallmarts, Malls, Starbucks, Burger Kings und Videotheken nehmen momentan in den USA, wie auch hierzulande, den Platz historischer Einzelhändler ein. Wer ähnlich euphorisch über die Eröffnung des dritten Einkaufszentrum auf dem Alexanderplatz ist, der weiß, was es bedeutet, wenn die persönliche Note einer Stadt verschwindet.
Dieser Bildband von James und Karla Murray dokumentiert die Überreste ‘der Gesichter New Yorks’. Ihr Charm und ihr Charakter, für den die Stadt einst so bekannt war, steht auf der Kippe und wird überrannt von der eigenen Schnelligkeit und vom Wandel der Metropole. Lange Interviews und ergreifende Fotografien findet ihr in ‘Store Front: The Disappearing Face on NY‘, erhältlich auf Amazon.
Via PinkandGreen
16.12.08
Wiedermal eine dieser Ideen bei der wir uns kollektiv an den Kopf fassen und fragen: “Warum ist uns das nicht eingefallen!?”. Das Swinging Underground Project der New Yorkerin Caroline Woolard ist eine Kampfansage an die Tristesse der U-Bahn des Big Apple.
“The now infamous NYC subway dictate ‘if you see something, say something,’ confiscated our eyes and paired perception with suspicion. To look is to help us [ the police] interrogate and convict. In this atmosphere of hostility and numbness, I refuse to surrender my eyes. I swing my way to work, taking the monotonous commute to the playground with an innocent act. The swing encourages collective imagination. Please take a turn.” – Caroline Woolard
Swing it!
02.12.08
Aus dem 31. Stock eines Wohnhauses in Lower Manhattan startet der kleine Papierflieger einen ausgiebigen Flug durch den New Yorker Nachmittag. Man wünscht sich, die Reise würde niemals enden…
Via Eherensenf
22.10.08
Henrietta ist die Freiheitsstatue, Henrietta ist der Turm von Pisa, Henrietta ist eine junge Studentin der bildenden Kunst. Ihr Projekt “Shadow Monuments”, das sie zusammen mit Christopher Smith realisierte, beinhaltet Schattenspiele auf höchstem Niveau. Lediglich ihre Körper nutzen die beiden Engländer als Utensilien, um einige wichtige Bauwerke unsere Zeit nachzustellen und sich dann fotografieren zu lassen.
via:its nice that
09.10.08
Via Trendhunter
Wer kennt das nicht – du hetzt durch die Stadt, Coffee-To-Go in der einen, IPhone in der anderen Hand… und mal wieder keine Zeit für das morgendliche Stoßgebet gehabt? Vorbei mit den Gewissensbissen! Dylan Mortimer, ein Kunststudent aus Kansas-City, erfand die Public Prayer Booths, die er aus ausrangierten öffentlichen Telefonen bastelte. Das schnelle Gebet zwischendurch ist, Gott sei Dank, nun in NYC kein Problem mehr. Einfach Kniestütze ausklappen, tief durchatmen und los geht’s!
“My goal is to spark dialogue about a topic often avoided, and often treated cynically by the contemporary art world. I employ the visual language of signage and public information systems, using them as a contemporary form of older religious communication systems: stained glass, illuminated manuscripts, church furniture, etc. I balance humor and seriousness, sarcasm and sincerity, in a way that bridges a subject matter that is often presented as heavy or difficult.”
Mehr Religiöses und Nicht-Religiöses von Mortimer gibt es hier oder auf seiner grandiosen Website.