Renovierte Visagen an urbanen Fassaden
Das italienische Street Art Duo Sten & Lex hat eine kluge wie komplexe Technik entwickelt, um veralteten Postern ein neuen Anstrich zu verleihen. Durch gekonntes Hinzufügen und Zerstören entfremden sie großflächige Portraits anachronistischer Persönlichkeiten zu urbaner kontemporärer Plakatkultur. Das Video gibt Aufschluss über den fummeligen und vielschichtigen Schaffensprozess. bumbumbum
Vee Speers – last days of childhood
An Tagen der alltäglichen Sachlichkeit eines gepflegten Erwachsenendaseins, passiert es in einigen Minuten der ungewollten Unachtsamkeit, dass wir uns zwischen verborgenen Sehnsüchten wiederfinden, die unsere Wahrnehmung manipulieren und uns auf trügerisch idealisierte Weise zuflüstern wollen, dass die verlorene Zeit der Kindertage wohl die glücklichsten Momente unseres Lebens gewesen seien müssen. Eine Zeit, in der Topf schlagen und Blinde Kuh gesellschaftlich anerkannt waren, Schokolade nicht dick machte und Verkleiden nie dem furchtbaren Druck des guten Aussehens unterworfen war. Die Geburtstagsfeier, die Vee Speers festgehalten hat, scheint entweder leicht aus dem Ruder gelaufen zu sein, oder es sind unsere Vorstellungen vom unbefangenen… [weiterlesen]
Maarten Wetsema – Meilensteine der Hundeportraitfotografie
Große Hunde, kleine Hunde, wuschelige Hunde, Kurzhaarhunde. Die niederländische Fotografin Maarten Wetsema hat offensichtlich eine Vorliebe für Hunde – und Möbel. Wer sonst würde 4 ganze Fotoserien (Daan and Jacob, Dogs in their Domestic Environments, Portraits of Dog, Dogshoots) der Hundportraitfotografie widmen. Die Theorie, dass Herrchen und Hund sich oftmals erstaunlich ähnlich sehen, ist unter Hundekennern weit verbreitet. Ob das Gleiche jedoch auch für Hund und Heimchen gilt, wurde bisher noch nicht tiefgehend thematisiert. Wie dem auch sei, bei Wetsema stimmen Hintergrund und Hund wie Hund zu Herrchen. lenscratch, if it´s hip it´s here
Jan Banning – Portraits von Bürokraten
Für alle missgestimmten Menschen, die viel zu lange bei Behörden und Ämtern gewartet, in Schlangen gestanden, brav Nummern gezogen und sich bis heute gefragt haben, ob es in anderen Ländern auch so sorgfältig spießbürgerlich zugeht, hier ein kleiner Eindruck von internationalen Drehpunkten des Verwaltungswesens, festgehalten von Jan Banning. Der Niederländer begab sich auf eine lange Reise, um Bürokraten aus China, Jemen, USA, Indien, Liberia, Russland, Frankreich und Bolivien aufzuspüren und die dezenten bis drastischen Differenzen, die sich, hinter dem immer wiederkehrenden Interieur aus einer Platte und vier Beinen, in öffentlichen Zentren der Bürokratie auftun, einzufangen. Zurück kam er mit einem… [weiterlesen]










