Beam me up, Scotty! – Star-Trek-Perlenvorhänge


02.07.10

Der wahrgewordene Trekie-Traum. Devorah Sperber fädelte für ihre Ausstellung Mirror Universe, die das Verhältnis von Kunst, Wissenschaft und Technologie analysieren soll, Glasperlen zu einem Bild auf, das TV-Generationen bewegte – die Beam me up, Scotty!-Szene aus der Serie Star Trek. Mittlerweile hängen die als Perlenvorhänge verwewigten Crewmitglieder in Microsofts Studio D in Redmond, Washington.

Diskursdisko

 

Toril Johannessen – ein Herz für Statistik


19.06.10

Wer eine innige Leidenschaft für Statistiken, Tabellen und Vergleiche hat, sollte statistisch gesehen Words and Years von Toril Johannessen lieben. Die Norwegerin vergleicht nämlich fast alles, besonders gerne aber die Verwendung von Wörtern. Identische Begriffe werden ihrem Vorkommen in unterschiedlichen Magazinen und Fachzeitschriften nach gegenübergestellt, konträre Begriffe auf die Verwendung in einem bestimmten Magazin überprüft. Das alles wird auf einen längeren Zeitraum angewendet und man erhält fabelhafte Graphen und Diagramme, aus denen man entweder tiefsinnige Rückschlüsse ziehen oder sie einfach nur glückselig betrachten kann.

 

Black Rain – Sonnenwind auf der Milchstrasse


14.06.10

Letztes Jahr hat die Royal Academy den Film in der Ausstellung „Erde” in London gezeigt. Er heißt Black Rain und ist von Semiconductor (Ruth Jarman und Joe Gerhardt). Black Rain besteht aus Bildern der Solar-Mission STEREO. Hier sieht man visuelle Daten des HI (Heliospheric Imager) wie sie im interplanetaren Raum Sonnenwind und CME’s (koronale Ausbrüche) aufnehmen, die in Richtung Erde unterwegs sind. Das Video verfolgt die Reise der Twin-Satelliten von ihrem ursprünglichen Standpunkt auf der Erdlaufbahn um die Sonne. Wie in der früheren Arbeit von Semiconductor „Brilliant Noise”, wird wieder mit wissenschaftlichen Satelliten-Rohdaten gearbeitet, die weder gereinigt noch für den öffentlichen Gebrauch aufbereitet, verarbeitet werden.
 

1000 mal kopiert – ein Youtube-Experiment


02.06.10

Patrick, Musik- und Videokünstler  aus Chicago, hat mit seinem Experiment „Sitting in a Room“ die Veränderungen eines digitalisierten Objektes demonstriert, die es erfährt wenn man es wieder und wieder kopiert. Dazu hat er ein kurzes Video 1000 mal bei Youtube hochgeladen, gerippt und wieder hochgeladen. Die den digitalen Darstellungsformen Youtube und mp4 inharenten digitalen Schlacken in Form von Video- und Audiorauschen, häufen sich von Kopie zu Kopie, sie überzeichnen und übertönen das Original bis zur Unkenntlichkeit. Bereits nach wenigen Wiederholungen des Kopiervorgangs, setzt der Kopiereffekt ein.

Patrick:

I started this project exactly 1 year ago, almost to the hour. The final version is a lot different than I thought it would be, I was expecting a lot more digital video noise, and a lot less digital audio noise. Let this be a lesson, though, always be careful how you convert your digital media!

An homage to the great Alvin Lucier, this piece explores the ‘photocopy effect’, where upon repeated copies the object begin to accumulate the idiosyncrasies of the medium doing the copying. Full words: I am sitting in a room different from the one you are in now. I am recording the sound of my speaking voice as well as the image of myself, and I am going to upload it to YouTube, rip it from YouTube, and upload it again and again, until the original characteristics of both my voice and my image are destroyed. What you will see and hear, then, are the artifacts inherent in the video codec of both YouTube and the mp4 format I convert it to on my computer. I regard this activity not so much as a demonstration of a digital fact, but more as a way to eliminate all human qualities my speech and image might have.

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Mathematische Funktionen für jeden Geschmack


24.03.10

Die fotografierende Mathematikerin und mathematische Fotografin Nikki Graziano findet hinter jedem Brombeerbüschchen und Stachelbeerstrauch eine mathematische Funktion und zeigt damit den meist unbemerkten, doch stetig wahrgenommenen, Zusammenhang zwischen mathematischen Gesetzmäßigkeiten und der Gestalt der Natur. So geht die New Yorkerin, unter geschicktem Einsatz der linken und rechten Gehirnhälfte, Sinus und Kosinus in mehr oder weniger organischen Gefilden auf die Spur und findet mathematische Funktionen für jeden Geschmack.

Esta também sou eu.

 

Prädikat Zukunft – Die transmediale.10


07.02.10

Den Helm mit rosa Atemflüssigkeit gefüllt, taucht Virgil Brigman hinab in die Meerestiefen des Kaimangrabens, in eine beklemmende Dunkelheit, in der das nukleare Verderben tickt, von Menschenhand erschaffen. Seine Mission ist eine Reise ohne Rückfahrkarte, seine Vision eine Welt in Frieden oder wenigstens, die Rettung seiner Besatzung und der freundlichen Wesen, die ihnen dort unten ständig begegnen. Das fluoreszierende Licht im Dunkel, die immaterielle Anwesenheit von Energie, die friedliche Stille, die ihn nach 139 Minuten Filmdauer, auf leuchtenden Schwingen in eine Zukunft mit Happy End rettet, haben mich damals fasziniert und The Abyss, ein Science Fiction Film, der das sonst genretypische Zukunftsszenario, mit einer fast ebenso unbekannten Tiefseeumgebung ersetzt, hat sich in mein Gedächtnis eingeprägt.

Letzte Woche im Haus der Kulturen der Welt: frei von fiktionalem Pathos und doch ergreifend – hier rosa Flüssigkeit in Rundkolben, dort tiefste Dunkelheit, fluoreszierendes Licht, elektrizitätsschwangere Luft und jede Menge Stille, unterbrochen von einem immer wiederkehrenden Ton. Um die Ecke ein voller Kinosaal, alle paar Minuten ein cineastisch unterschiedlich umgesetztes Leitthema und ein paar Türen weiter, eine Wand in einem großen, dunklen, leeren Raum, über Tage hinweg dieselbe analoge Installation zeigend: horizontal aufgespannte Videobänder, vor weißem Licht ventilierend.

Die Übersichtlichkeit des Foyers entließ die Besucher in Räume, in denen dekorativer Kabelsalat, flimmernde Monitore und eine zwanglose Sitzordnung, die produktive Atmosphäre bestimmten. Computerkunst-Pionier und Ars Electronica Linz Gründer Herbert W. Franke referierte einleitend über alte visuelle und werteabhängige Vorstellungen von Zukunft, während die junge Redakteurin eines Internetfernsehsenders ihr mitgebrachtes Frühstück verzerrt und sich wirklich niemand daran störte.

In diesem Jahr bilanzierte die transmediale ehemalige Vorstellungen vom Jahr 2010, Welches lange als Inbegriff für Zukunft galt. Darüber hinaus, schuf sie ein multidisziplinäres Forum, das sich den tatsächlichen Entwicklungen annahm. Ein Themenschwerpunkt widmete sich Kreativität und Kultur als wirtschaftlich relevanten Faktor. Mit Workshops und Vorträgen wurde vermittelt und erörtert, wie man dieses Potential organisiert und dauerhaft tragfähig macht. Die Sprecherlisten der Konferenz Future Observatory waren lang, der Zeitstrahl für einen einzelnen Programmpunkt ging manchmal über die Horizontale einer ganzen Programmheftseite, man musste Zeit mitbringen und wirkliches Interesse. Künstler, Wissenschaftler, Philosophen, Pioniere, Designer und Medienaktivisten aus aller Welt, trafen in der Futurity Long Conversation aufeinande um vor einem internationalen – und das ist keine Floskel, die Sprache die ich am meisten gehört habe, war gebrochenes Englisch – Publikum ihren heutigen Blick auf die vergangenen und gegenwärtigen Zukünfte zu diskutieren.

Eingetaucht in Stille und Dunkelheit das Herzstück des Festivals – die Ausstellung Future Obscura – zugegeben, mein Staunen stellte sich erst ein, als ich das Konzept hinter den Exponaten ansatzweise begriffen hatte. Anfangs befremdet vom Geruch nach Strom und warmen Metall, musste ich mir auch hier Zeit nehmen um mich auf die Interaktion mit ihnen einzulassen. Wie bizarre Tiefseelebewesen bedurften viele der Ausstellungsstücke der Dunkelheit um ihre visuelle Wirkung zu entfalten und ihre Funktion übernehmen zu können.

Das heutige Verständnis von Arbeit wurde analog als traditionelle Biete-Suche-Tafel veranschaulicht als Teil des Future Exchange,  beherbergt von einem mehrkammerigen Konstrukt, spartanisch in mausgrau gestrichen und realisiert vom Architektenteam Raumlabor. Hier wurde Google zum Trotz, an alternativen Suchmaschinen geschraubt, kleine Robotoren entstanden aus Erdnuss und -Mischgemüsedosen wie nebenbei. Fair Trade innerhalb sozialer Netzwerke betrieben, wurde bei einer  Tasse Tee mit Kardamom, gebrüht auf der Heizfläche eines Bügeleisens, im Feral Trade Cafe erklärt, während man, verborgen hinter den umfunktionierten Türen, einem Tausendjährigen Stück lauschen konnte. Über den gesamten Festivalzeitraum hinweg, fanden hier Workshops statt.

Unsere Zukunft ist eine unvermeidbare Mission ohne Rückfahrkarte. die transmediale hat in diesem Jahr dazu eingeladen, sich ernsthaft und auf hohem Niveau mit vergangenen Visionen und entstandenen Tatsächlichkeiten auseinanderzusetzen, auf deren Grundlage unsere Zukunft entsteht. Mein Fazit: Hingabe und Zeit, sowie ein spezielles Interesse an  Technik, moderner Ethik und neuen Strukturen hinsichtlich kultureller Organisation, sind das Pfand, welches man einzahlt um aus den Vorlesungen, Gesprächen und Workshops Nutzen zu ziehen. Die gesamte visuelle Aufbereitung des Festivalthemas allerdings,  ist  sehr empfehlenswert für Kenner wie Nichtkenner. Definitiv ist man auf der transmediale um zu sehen, nicht um gesehen zu werden, Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.

Bis heute Abend um 23:00 läuft das Festival noch im HKW-Mutterschiff, die Ausstellung Future Obscura wird bis zum 09.02.2010 verlängert, die Einnahmen der beiden Tage, kommen den Erdbebenopfern in Haiiti zugute. Die Satelliten die das Festival begleiten, laufen noch unterschiedlich lange bis Ende Februar.

Mitgestaunt und wieder hervorragend fotografiert hat Julius Höhne. Herzlichen Dank!

Fotos: © Julius Höhne

 

Orientation in Thinking – DLD Session „map your future“


26.01.10

Das letzte Panel „Maps for the 21st Century“ des gestrigen Tages auf dem DLD (Digital, Life, Design Kongress) drehte sich um Orte, Daten und ihre Visualisierung in einem künstlerischen und wissenschaftlichen Kontext. Somit hob sich diese Session etwas von den anderen Panels ab, die sich unter Anderem den Themen Marken und Märkte, Content (im Sinne von journalistischen und informativen Inhalten im Internet),  Daten und Identität in sozialen Netwerken widmeten. Das Panel mit dem Slogan „Map Your Future“ basierte auf einer Projektinitiative des Schweizer Kunstkritikers, Kurators und Galeristen Hans Ulrich Obrist, der international bekannte Künstler dazu aufgerufen hat ihre Vorstellungen von Ort mit den Möglichkeiten der digitalen Techniken in Postern zu verarbeiten. Die Vorstellung Ort wurde dann auch vielfältig interpretiert. Die Videokünstlerin Rosa Barda geht in ihrer Arbeit von Fakten aus, die sie fiktiv weiterentwickelt. Für das Projekt beschäftigte sie sich mit Inseln, die ihre geografische Lage verändern und damit einen Teil ihrer Identität einbüßen. Sie hat zu diesm Fakt Spezialisten interviewt, die nach Maßnahmen gegen diesen Zustand forschen und diese in Videos dokumentiert.

der Mediziner Josef Penninger, erforscht die Ursachen von Krankheiten wie Adipositas, Arthritis und Osteoporose. Er hat eine funktionale Landkarte der genetischen Welt entworfen.

Aaron Koblin nutzt soziale Daten wie Flugverkehr und Kommunikationsverkehr für digitale Visualisierungen, die eine Schnittstelle von Kunst und Information schaffen.

Der Filmemacher Alexander Kluge referierte über die Subjektivität von geografischen Daten anhand eines kurzen geschichtlichen Abrisses der geografischen Kartografie. Seine Herleitung zeigte die starken Veränderungen auf der Weltkarte, die grundsätzlich Folge von Expansion, Kolonisation und der Verschiebung von politischen Machtverhältnissen seien. Für ihn existiert keine objektive Verortung anhand von Landkarten. Er sagte, alles was man brauche um einen Ort zu finden, sei ein funktionierendes GPS-Gerät. Er lenkte das Augenmerk auf uns Menschen, die er metaphorisch als wandelnde Landkarten ihres eigenen Lebens bezeichnete.

Der Designer und Stamen-Gründer Eric Rodenbeck zeigte Karten, die Kriminalität in San Fransisco verorten.

Die diesjährige DLD Konfernz geht heute in die dritte und letzte Runde, man kann sie über einen Live Blog verfolgen. Der Twitter hashtag #dld10, ist für Hintergrundinformationen und Livekommentare der Teilnehmer empfehlenswert. Reuters Livestream überträgt die Keynotes live.

Hintergrundinformationen zum Projekt und die Künstler

 

DLD Panel „Map your Future“ – Aaron Koblin


25.01.10

Hier ein Vorgeschmack auf den morgigen, ausführlicheren Artikel zum heutigen DLD Panel „Map Your Future“. Aaron Koblin, Technischer Leiter des Google Creative Lab, visualisiert Daten, die wir generieren in dem wir telefonieren, SMS versenden oder mit dem Flugzeug fliegen. Das ist nicht Jedermanns Sache, trotzdem hat Koblin auf dem eben beendeten Panel, spontanen Szenenapplaus bekommen. Erstes Video macht aus der Flut an SMS Nachrichten, die an Silvester aus Amsterdam versendet wird, ein regelrechtes Datenfeuerwerk. Zweites Video visualisiert den Flugverkehr über Nordamerika. Das Foto oben ist ein Still aus dem Video zum Radiohead Titel  House of Cards, dazu morgen mehr.

 

Ticket-Gewinnspiel (Teil 2) – transmediale.10


25.01.10

Unter dem Motto FUTURITY NOW! untersucht die transmediale.10 im Haus der Kulturen der Welt die Entwicklung des Internets, globale Netzwerkpraxis, Open-Source-Methoden und mobile Technologie im Hinblick auf neue kulturelle, ideologische und politische Modelle. Vom 2. – 7. Februar 2010, in dem Jahr das der vergangene Inbegriff der Zukunft ist, untersucht das Festival mit Konferenzen, Workshops, Screenings, Performances und Ausstellungen die Identitätskrise, in der die Zukunft heute steckt.

Nun zum zweiten Teil des transmediale.10-Gewinnspiels und damit auch zur zweiten Frage: Conrad Wolfram ist Gründer von Wolfram Research Europe Ltd, wo er seit 1996 „Strategic and International Director“ ist. Wolfram Research wurde von seinem Bruder Stephen Wolfram gegründet, der Wolfram Alpha und die dazugehörige Software entwickelt hat. Conrad Wolfram wird auf der transmediale.10, im Rahmen des Konferenzthemas Ideologien und Zukünfte des Internets, über die „intelligente Wissensmaschine“ Wolfram Alpha sprechen, die im Frühjahr 2009 online gegangen ist, einer  Suchmaschine, die anstatt einer Reihe von Webseiten, Ergebnisse und konkrete Antworten auf Fragen liefert. Der Schwerpunkt dieser Suchmaschine liegt auf den exakten Wissenschaften. Wie heisst die von Stephen Wolfram entwickelte Software, auf der Wolfram Alpha basiert?
Das Gewinnspiel um einen kompletten Festivalpass für die transmediale.10 läuft bis Mittwoch den 27.01. 2010, 18:00 Uhr MEZ und am Donnerstag gebe ich den Gewinner bekannt. Bitte sendet die Antworten unter Nennung des Vor-und Zunamen an redaktion[at]thejunction[dot]de. Viel Glück!

 

Gewonnen! – transmediale.10 Ticket


23.01.10

Guten Morgen, die richtige Antwort auf meine Frage ist: VideoFilmFest.
Nemoflow
alias Thomas Sch. gewinnt den ersten von zwei transmediale.10 Festivalpässen. Herzlichen Glückwunsch, Sie lesen von mir.

Bemerkung: Es gab eine Reihe falscher Antworten, da die meisten der Spielteilnehmer sich vermutlich direkt an Wikipedia gewendet haben, dort wird das VideoFest als Titel der Ur-transmediale angeführt, was leider nicht ganz stimmt. Ich hatte die Frage aus dem Inhalt der Webseite formuliert und die korrekte Antwort steht natürlich dort.

Am Montag  startet die Verlosung der zweiten Karte.

 

Ticket-Gewinnspiel – transmediale.10


20.01.10

Unter dem Motto FUTURITY NOW! untersucht die transmediale.10 im Haus der Kulturen der Welt die Entwicklung des Internets, globale Netzwerkpraxis, Open-Source-Methoden, mobile Technologie im Hinblick auf neue kulturelle, ideologische und politische Modelle. Vom 2. – 7. Februar 2010, in dem Jahr das der vergangene Inbegriff der Zukunft ist, untersucht das Festival mit Konferenzen, Workshops, Screenings, Performances und Ausstellungen die Identitätskrise, in der die Zukunft heute steckt.

Heute startet die Verlosung des ersten von zwei Festivaltickets. Der Pass berechtigt den glücklichen Gewinner zur Teilnahme an allen fünf Festivaltagen. Bis Freitag 18:00 Uhr eingegangene Emails, werden bei der Verlosung berücksichtigt. Eine Frage habe ich mir auch ausgedacht: Unter welchem Namen wurde 1988, das heute unter transmediale bekannte, internationale Festival für zeitgenössische Kunst und digitale Kultur, ins Leben gerufen? Bitte sendet die richtige Antwort an redaktion[at]thejunction[dot]de unter Nennung eures Vor und -Zunamen. Unter den richtigen Antworten werde ich am Samstag den ersten GewinnerIn bekanntgeben. Viel Spaß, viel Glück. Nächste Woche geht es weiter mit der Verlosung von Ticket Nummer zwei. Das Programm zum Download hab ich hier schon mal eingestellt.

tm10_programme-schedule

 

Update: FUTURITY NOW! – transmediale.10


18.01.10

Wie ich gestern schon angekündigt habe, wird TheJunction mit Text und Bild von der transmediale.10 berichten, ausserdem werde ich hier zwei komplette Festivalpässe verlosen, die zum Besuch des fünftägigen Festivals vom 02.Februar bis zum 07.Februar berechtigen, nicht wie ich gestern schrieb zwei Tagestickets. Bald lest ihr hier mehr.

 

FUTURITY NOW! – transmediale.10


17.01.10

Kurze Ankündigung vorab:
TheJunction
wird ab dem 02. Februar nicht nur Eindrücke vom Festival mit euch teilen, sondern in Kürze auch Tagestickets Festivalpässe verlosen, dazu bald mehr an dieser Stelle.

Am 2. Februar eröffnet die transmediale.10, Festival für Kunst und digitale Kultur, ihr Programm aus Konferenzen, Workshops, Screenings, Performances  und Ausstellungen unter demTitel FUTURITY NOW!  Mit den Fragestellungen: Warten wir bis die Zukunft sich einstellt? Oder erfordert die technologische, prozessuale und soziale Qualität unserer gegenwärtigen digitalen Kultur es, die Zukunft als kulturelles Konzept zu denken? reflektiert die transmediale.10 die anhaltende Wirksamkeit, aber auch die Grenzen vergangener Zukunftsutopien, die für das 21. Jahrhundert gedacht wurden, und diskutiert die Frage, ob wir die Zukunft bereits eingeholt haben.

Zusätzlich zum Festivalprogramm im HKW werden Satellitenveranstaltungen angeboten, die thematisch das Festivalthema aufgreifen. Die Ausstellung Reflective Interventions – Multimedia Installationen in der Galerie Art Claims Impulse zeigt ab dem 20. Januar unter Anderem Arbeiten von Julius von Bismarck dessen neueste Arbeit auf der transmediale 2010 uraufgeführt wird.

Foto: Image Fulgurator, Julius von Bismarck

 

Digital Atlas of the Known Universe


27.12.09

Auf der Suche nach adäquaten Bildern um das Video, fand ich hier das Foto einer Schulklasse, die sich gerade den Digital Universe Atlas, projeziert an einen GeoDome, ansieht. Man könnte meinen, eines der Kinder reckt seine ausgestreckte Hand einem Planeten entgegen. Camille Flammarions Holzschnitt von 1888 karikiert im Stil des 15. Jahrhunderts die Sehnsucht des Menschen im ausgehenden Mittelalter, nach der Erforschung unbekannter Welten. Diese Sehnsucht verdeutlicht er mit einer ausgestreckten Hand.

Seit 1998 beschäftigt sich das American Museum of Natural History und das Hayden Planetarium mit der dreidimensionalen Kartierung des Weltalls. Diese kosmische Kartographie birgt eine neue Perspektive unseres eigenen Platzes im Universum. Der Digital Universe Atlas enthält herunterladbare Datenpakete wie die Milchstraße und den extragalaktischen Atlas mit der erforderlichen Software.

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Space Project – Vincent Fournier


06.12.09

Weltraumflüge verbinde ich mit Hektik, Aufbruchstimmung, Jubel, Menschenansammlungen, Kurzlebigkeit und Tod. Vincent Fournier hat mir mit seinem Spaceprojekt andere Assoziationen geliefert die viel beständiger sind. Die Fotografien bilden Sterilität ab, unwirtliche Gegenden, Einsamkeit und Entbehrung. Vielen Dank an Nerdcore-Rene fürs „Schonmalgehabthaben“ und „Trotzdemposten“!

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