Webtipp: Old Jews Telling Jokes


06.08.09

Ein guter Witz kann imponieren. Wie Klavierspielen erfordert die hohe Kunst des Witzeerzählens Kreativität, Timing und Stil. Sam Hoffman lässt auf seiner Seite ‘Old Jews Telling Jokes‘ das alte jüdische Eisen ran. Vielleicht liegt es daran, dass er Freunde und Familie groß raus bringen wollte, oder daran dass, der älteren jüdischen Generation, besonders in den USA, der Ruf wortgewannter Alleinunterhalter voraus eilt.

Sam nimmt seine Aufgabe jedenfalls ernst und brachte sogar schon eine komplette Staffel seiner ‘Old Jews Telling Jokes‘ auf DVD heraus. Kurzbiographien und eine übersichtliche Website mit Videostream jeder Stand-Up-Performance werden 2mal die Woche erweitert und sind eine Ode an den guten alten jüdischen Humor.

A mekhaye!

Richard Levine was born in Brooklyn, NY (a hotbed of talent for joke tellers of this generation.) He is semi-retired from his business of printing forms and labels for clinical drug studies for the pharmaceutical industry. He has permanently relocated from New Jersey to West Palm Beach, Florida. He is also a member of the New York Friars Club.

 

Cool Waters


04.08.09

© Boston

© Boston

Nun denn, das mit dem Sommer klappt ja in diesem Jahr nicht so wie es soll! Jüngstes Beispiel, der gestrige Wochenstart: Hatten wir doch am Sonntag noch in der Sonne geschwitzt, sah’s 24 h später schon ganz anders aus. Gefühlte 15-20 Grad Unterschied verweisen auf einen Sommer, der so manchen von uns die Tränen in die Augen treibt, angesichts dessen, dass in zwei Monaten schon wieder alles vorbei ist. Und eben gesichtet, die nicht weniger schmerzhaften Moods von Boston.com. Dort wird zusammengefasst, was uns hierzulande schon die ganze Zeit fehlt: der Sprung ins kalte Nass.

 

How To Be An Explorer of The World


30.07.09

…an interactive guide for exploring and documenting the art and science of everyday life.

Hier mal wieder etwas von Keri Smith. Mit ihrem Buch ‘Wreck This Journal‘, einer Aufforderung an die Leser ihr Buch mitzugestalten und aktiv zu verändern, katapultierte sie sich bereits in mein Herz. Nun stellen wir euch eines ihrer anderen Werke vor: ‘How to be an explorer of the world‘, – ‘Encouraging readers to explore the world around in the roles of artists and scientists, an interactive handbook explains how to observe and document the science and art of everyday life.‘ Erschien bereits im Oktober 2008 und ein Muss für alle Keri Smith Liebhaber.

Sie schreibt Bücher, die vielleicht keine sind (‘This is not a book‘, erscheint im September diesen Jahres und wird bald selbstverständlich auch von uns unter die Lupe genommen). Ihre Literatur ist ein einziger Imparativ, eine Mischung aus Illustrationen, Bildern und Lebensweisheiten – ‘a portable life museum‘, wie sie sagt. Ihre Bücher sind Kunst. Wer nach einem Roman sucht, wird hier sicherlich nicht fündig. Wer hingegen nach ein bisschen Träumerei und Inspiration sucht, der bestellt sich das Teil bitte umgehend.

 

Muddy world


23.07.09

© Boston

© Boston

Was den einen am Schuh klebt, schmiert sich der andere ins Gesicht. Wieder andere glauben an seine heilende Wirkung und behaupten, es hätte medizinische Gründe. Und die ganz naturbelassenen Freaks nutzen ihn sogar im sportlichen Sinne. Die Rede ist vom Schlamm. Was haben die Menschen nur mit dieser Pampe? Ganze Festivals werden mittlerweile ins Leben gerufen, die einzig dazu dienen, sich ordentlich im Dreck zu wälzen. Die besten Momente in visueller Qualität hat Boston großartig zusammengefasst.

 

Quick Press: Internationaler Tag des Kusses


06.07.09

Via Tagesschau.de

 

Road Safety: Bleeding Billboard


04.07.09


Papakura ist eine Kleinstadt auf der neuseeländischen Nordinsel. Der in der Region Auckland gelegene Ort ist Verwaltungssitz des nur 123 km² großen Papakura-Distrikts und wird inzwischen oft als Vorort von Auckland gesehen. Auf Grund der starken Regenfälle kam es in den letzten Wochen zu einer Anhäufung von Verkehrsunfällen, welche das ganze Land in tiefste Trauer stürzte. Allein am vergangenen Wochenende kamen in der kleinen Region über 15 Menschen durch Verkehrsunfälle ums leben.

Papakuras Bezirksrat reagierte sofort und beauftragte die Werbeagentur Colenso BBDO, Auckland, zur Konzeption einer bisher einzigartigen Kampagne. WHEN IT RAINS, IT BLEEDS … zeigen Werbeplakate, welche bei beginnendem Regen anfangen zu bluten und damit auf mehr Sicherheit im Verkehr abzielen.

Erschreckend aber wirkungsvoll.

Via I believe in Advertising, Nerdcore

 

HOME


28.06.09



Ob uns wohl bewusst ist, in welcher außergewöhnlichen und doch traurigen Zeit wir leben? Die Wissenschaftler sind sich einig, dass sich in weniger als 10 Jahren, die Kunst des Lebens, die wir jetzt genießen, drastisch verändern wird. Die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen und die katastrophale Entwicklung des Klimas verweisen auf ein Ende eines nunmehr aber millionen Jahre alten Lebens. HOME ist ein Non-Profit-Film, und versteht sich als Botschafter für all diejenigen, denen die Nachhaltigkeit dieser traurigen Tatsache nicht bewusst ist. Er soll im zweiten Schritt zur Mobilisierung beitragen unsere Welt gemeinschaftlich so zu erhalten, damit auch unsere Kinder und deren Kinder all das erleben können, was uns doch als so selbstverständlich gegönnt wurde: Leben.

Hier der Trailer zum einmaligen Projekt. Für all jene, welche mehr Zeit übrig haben, bitte hier klicken. (1.5 Stunden – Doch es lohnt sich!)

 

Dance around the World


24.06.09

© Boston

© Boston

Wir alle können es, der eine mehr, der andere weniger. Aber mitgemacht haben wir alle schon einmal – die Rede ist vom Tanzen. Tanz (von italienisch danza, ursprünglicher althochdeutscher Begriff laikan/laikin) nennt man auf Musik ausgeführte Körperbewegungen. Tanzen ist ein Ritual, ein Brauchtum, eine darstellende Kunstgattung, eine Berufstätigkeit, eine Sportart, eine Therapieform oder schlicht ein Gefühlsausdruck. In der aktuellen Fotoserie „Dance around the world“ via Boston.com wird, ungeachtet körperlicher Betätigung, zusätzlich der visuelle Beweis erbracht, dass neben all dem Spaß, Tanzen maßgeblich zur Erhaltung der kulturellen Identität und zur Stärkung innerer sozialer Bindungen beiträgt.

Weitere Infos hier.

 

Ohne Worte…


27.05.09

“Zahl des Tages: Fast 10 Liter Bier oder vier Flaschen Wein trinken Medienmacher pro Woche, ermittelt das britische Gesundheitsministerium. Das ist doppelt so viel wie ihnen gut täte, sagt die Behörde.”

Via Pressetext.de

Prost!


Isa & Norman

 

Quick Press: Day of Light


10.05.09

Via Vimeo

 

Film Tipp: The Garden


08.05.09

The Garden – Ein Film über den größten öffentlichen Gemeinschaftsgarten in den USA. 5 Hektar groß, mitten in Downtown LA kreierten Anwohner zusammen mit den South Central Farmers ein Paradies umgeben von Smog, Beton und Großstadtlärm. Seit 1992 bauten sie Obst und Gemüse an, schufen sich eine Existenz und unterhielten eine grüne Oase, in der sie sich verwirklichen konnten.

“The Garden follows the plight of the farmers, from the tilled soil of this urban farm to the polished marble of City Hall. Mostly immigrants from Latin America, from countries where they feared for their lives if they were to speak out, we watch them organize, fight back, and demand answers:

Why was the land sold to a wealthy developer for millions less than fair-market value? Why was the transaction done in a closed-door session of the LA City Council? Why has it never been made public?

And the powers-that-be have the same response: ‘The garden is wonderful, but there is nothing more we can do.’”

Seht selbst, wie diese tragische Geschichte zu Ende geht…

Via KitsuneNoir

 

Store Front: The Disappearing Face of NY


07.05.09

“STORE FRONT provides an irreplaceable window to the rich cultural experience of New York City as seen through its neighborhood shops. These stores have the city’s history etched in their facades. They tirelessly serve their community, sustaining a neighborhood’s diverse nature and ethnic background, in a city with an unmercifully fast pace and seemingly insatiable need for change.”

D. D'AURIA AND SONS PORK STORE, 1938-2006, LITTLE ITALY OF THE BRONX, 2004

D. D’AURIA AND SONS PORK STORE, 1938-2006, LITTLE ITALY OF THE BRONX, 2004
REYNOLD'S BAR, ONE OF THE LAST IRISH BARS IN THE NEIGHBORHOOD, MANHATTAN, 2004

REYNOLD’S BAR, ONE OF THE LAST IRISH BARS IN THE NEIGHBORHOOD, MANHATTAN, 2004

Das Gesicht einer Stadt machen nicht nur seine Bewohner aus, sondern gleichermaßen der Anblick der Straßen, der Häuser und ihrer Fassaden. Wallmarts, Malls, Starbucks, Burger Kings und Videotheken nehmen momentan in den USA, wie auch hierzulande, den Platz historischer Einzelhändler ein. Wer ähnlich euphorisch über die Eröffnung des dritten Einkaufszentrum auf dem Alexanderplatz ist, der weiß, was es bedeutet, wenn die persönliche Note einer Stadt verschwindet.

Dieser Bildband von James und Karla Murray dokumentiert die Überreste ‘der Gesichter New Yorks’. Ihr Charm und ihr Charakter, für den die Stadt einst so bekannt war, steht auf der Kippe und wird überrannt von der eigenen Schnelligkeit und vom Wandel der Metropole. Lange Interviews und ergreifende Fotografien findet ihr in ‘Store Front: The Disappearing Face on NY‘, erhältlich auf Amazon.

MANHATTAN FURRIER, BROOKLYN, 2004

MANHATTAN FURRIER, BROOKLYN, 2004

Via PinkandGreen

 

So viele Steine sind nötig


05.05.09

“There are as many reasons against stoning as there are stones in every wall. Together they become a powerful communication tool.”

Leo Burnett, Frankfurt, entwickelte diese einfallsreiche Kampagne für die International Society for Human Rights. ‘Stop Stoning’ ist die Message der eingerahmten Ziegelsteine, die die Menge an Steinen aufzeigen, die nötig ist, um einen Menschen zu töten. So einfach und doch so eindringlich.

Creative Directors: Peter Buck, Udo Leichauer
Executive Crative Director: Kerrin Nausch
Chief Creative Officer: Andreas Pauli
Art Director: Sergio Bernardo, Albert Schlierbach
Copywriter: Leonardo Assad

 

Quick Press: Footprints of a Buddhist


03.05.09

© Reuters

© Reuters

Via Offbeatearth und MediaDigest

 

Quick Press: Couture Cuisine


30.04.09

Via Farpitz