Sukuma: For a Fair World III


24.03.09

Es ist soweit, der Gewinner des 2. Sukuma Millenium Awards steht fest: Michal Wilczek, aus Polen überzeugte die Jury mit seiner Idee. Er setzte sich gegen Bewerber aus 11 europäischen Ländern durch. Sein Entwurf wird nun als Werbespot für Fairtrade im Namen von Sukuma in Luxemburg produziert.

In den letzten Monaten berichteten wir bereits über den Filmpreis und die Organisation Sukuma. Wir starteten einen Aufruf an alle kreativen und filminteressierten Leser, die sich gerne mit einer Idee für einen Kinowerbespot für die weltweite Armutsbekämpfung einsetzten wollten. Die Resonanz war riesig und die Wahl fiel schwer. Michal Wilczek wird nun in seinem Gewinnerspot musikalisch von Superstar Moby begleitet, der das Projekt künstlerisch unterstützt. Schirmherrin ist die Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul.

Die besten Videos der Bewerber werden diesen Monat auf www.sukuma.net veröffentlicht und können von Euch, dem Publikum, in einem Online-Ranking bewertet werden. Für jede Stimmabgabe könnt ihr dort einen tollen Preis gewinnen.

Sobald der Siegerspot im Kasten ist, wird er euch exklusiv auf eurer Lieblingsseite TheJunction präsentiert, also dran bleiben. Interessierte können in unseren letzten beiden Beiträgen (Teil 1, Teil 2)  rund um das Thema Sukuma Millenium Award mehr erfahren.

 

Sukuma: For a Fair World II


23.12.08

Kurzes Update: Vor einigen Wochen berichteten wir erstmals über Sukuma und den dazugehörigen Filmwettbewerb “Sukuma Millennium Award“. Wir starteten einen Aufruf an alle kreativen und filminteressierten Leser, die sich gerne mit einem Kinowerbespot für die weltweite Armutsbekämpfung einsetzten wollen. Musikalisch wird der Gewinnerspot dann von Superstar Moby begleitet, der sich als das Projekt als Schirmherr unterstützt. Noch könnt ihr euch bis Ende Januar auf sukuma.net mit einem einseitigem Ideenvorschlag bewerben.

Im zweiten Teil unserer Aktion wollen wir euch nun den Begriff Fair Trade näher bringen. Fair Trade ist besonders in den letzten Jahren ein presentes Schlagwort. Nicht nur für bewusst-konsumierende, sondern auch für Otta Normal Verbraucher. Doch was genau ist eigentlich Fair Trade? Wie entstand es und in wie fern beeinflusst es mein tägliches Leben?

via: Transfair

1992 startete der gemeinnützige Verein TransFair seine Arbeit mit dem Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und durch den Fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.

TransFair handelt nicht selbst mit Waren. Der Verein vergibt vielmehr sein Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair ist also keine Marke, sondern zeichnet Produkte mit seinem Siegel aus, die zu festgelegten fairen Bedingungen gehandelt wurden. Zu den Aufgaben gehören Marketing und die Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit um damit das Fairtrade-Siegel und den Fairen Handel bekannter zu machen. Um die Unabhängigkeit und Effizienz der Kontrolle der Fairhandelsregeln zu verbessern wird die Überwachung der Einhaltung der Regeln von Seiten unserer Lizenznehmer seit Januar 2007 von Flo-Cert Germany übernommen.

Seit 2003 ziert das internationale Fairtrade-Logo (unten rechts) auch die Produkte in Deutschland und ersetzt das für 10 Jahre gültige TransFair-Logo (unten links). Sie können nun fair gehandelte Produkte in vielen europäischen Ländern an dem einheitlichen Fairtrade-Siegel erkennen. Erhalten blieb der vertraute TransFair-Schriftzug, und die Ziele – der Einsatz für einen gerechten Handel zwischen Nord und Süd – bleiben unverändert.

Mit dem 15jährigen Jubiläum verzichtete TransFair auf die Nennung der Wortmarke “TransFair” im Produktsiegel. Damit ist die Umstellungsphase nach vier Jahren auf das international einheitliche Siegel in der Wort- und Bildmarke abgeschlossen. Das einheitliche Siegel (oben) erleichtert den internationalen Warenverkehr.

Oder ihr schaut direkt unter: www.transfair.org

 

Sukuma – For a Fair World


20.11.08

Die Anzahl neuer sozialer Projekte in Deutschland ist immens. Selten gelingt es jedoch karitativen Vereinen, freien Organisationen oder den ehrenamtlichen Helfern die Aufmerksamkeit zu erzeugen, die für die Umsetzung einer Idee notwendig ist.

Einer der wenigen, der diesen endlosen Prozess überstanden hat, ist Sascha Kornek, Vorstand von Sukuma arts e.V. Ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Realisierung der Entwicklungs- ziele der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der weltweiten Armut zu fördern und der zugleich Veranstalter des von Bürgern initiierten Wettbewerbs ‘Sukuma Millennium Award‘ ist. Der Wettbewerb soll daran erinnern, dass entwicklungs- politische Nachhaltigkeit durch persönliches Engagement aufgebaut wird. Denn es ist der Bürger selbst, der andere für die genannte Thematik begeistern kann.

Wie funktioniert’s?
Einmal im Jahr gibt Sukuma jedem Teilnehmer die Möglichkeit, mit einer Werbespot-Idee, auf einer A4 Seite beschrieben, einen europäischen Filmpreis zu gewinnen. Das beste Konzept wird dann, in Kollaboration mit prominenten Künstlern, für die Kinoleinwand produziert. Um eine hohe Reichweite zu garantieren und möglichst viele Menschen für die Förderung der Entwicklungsziele zu begeistern, stehen der Organisation zahlreiche namhafte Partner zur Seite, wie TransFair, Oxfam, Dr. Hauschka und das Bundesentwicklungsministerium, um nur einige zu nennen.

TheJunction unterstützt das Projekt, indem wir regelmäßig über die Entwicklungen des ‘Sukuma Millennium Awards‘ berichten und euch die Institution Sukuma sowie die Fair-Trade-Bewegung durch verschiedene Beiträge und Aktionen näher bringen werden. Wir glauben an die Wichtigkeit dieser komplexen Thematik und wollen dazu beitragen, dass unsere Generation, unsere Gesellschaft und jeder Einzelne durch intelligentes Konsumieren dabei hilft, die Erde zu einem faireren Ort zu machen. Also lasst euch inspirieren, macht mit und sendet eure Ideen an award@sukuma.net.

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Hier der Spot des ‘Sukuma Millenium Award 2008′. Der Gewinner Niklas Warnecke aus Berlin weist im Spot anschaulich auf die Ausbeutung von Kaffeebauern hin. Musikalische Unterstützung bekam er von der Band MIA, die das Projekt ebenfalls ehrenamtlich fördert.

Kleiner Hinweis: Im nächsten Jahr wird kein Geringerer als Soundexperte Moby das Projekt begleiten.