Olaf Hajek
Olaf Hajek ist einer der bekanntesten deutschen Illustratoren. Mit Leichtigkeit überschreitet er permanent die Grenzen zwischen Illustrationen für Magazine und freien künstlerischen Arbeiten und hat in zahllosen Bildern seinen ganz persönlichen Stil kultiviert. In Hajeks Bildern vermischen sich die Grenzen zwischen Realität und Phantasie, südamerikanische Folklorekultur, Mythologie, Religion, Geschichte und Geographie. Hajek kombiniert damit zwei Konzepte, die in der westlichen Welt als gegensätzlich gelten: Realität und Mythologie, Phantasie oder Magie. Der Berliner bezieht sich gern auf Wunder, Heldentaten, Halluzinationen und Märchenmotive. Er verschiebt und kombiniert – durchaus mit artistischer Virtuosität und intellektuellem Kalkül – disparate Realitätsausschnitte und bettet diese in… [weiterlesen]
Quick Press: ‘Conversation’ by Eva Han
Via Swatch Young Illustrators Award
Martin Haake – human being shapes
Der Mensch ist das zentrale Element in Martin Haakes Collagen. Um den Menschen herum knüpfen sich Beziehungen, kreisen Stimmungen, entstehen Geschichten. Der in Oldenburg geborene Künstler studierte zunächst in Berlin und arbeitete als freier Illustrator in Hamburg, London und heute Berlin. Mit seinen freien Arbeiten war er bereits auf verschiedenen europäischen Ausstellungen vertreten. Nach einer Phase, in der vor allem Zeichnungen entstanden, wandte er sich bald ganz der klassisch-manuellen Collage zu. Charakteristisch für seine Arbeitsmethode ist dabei Haakes humorvoller Blick; entweder steht dabei eine Grundidee am Anfang, die ihn auf der Suche nach verwertbarem Bildmaterial leitet, oder das zufällige Auffinden… [weiterlesen]
‘framework of a billboard’ by Tim Dinter
Das ist das Schicksal des Großstadtcowboys. Eingeklemmt in den Rahmen einer Werbetafel scheint der Westernheld durch die steinerne Prärie zu galoppieren, umzingelt von Beton, Autos, Wohnhäusern. Hinter dem Reklame-Cowboy leuchtet es orange, als reite der einsame Held vor einem Sonnenuntergang. Die Farbe kommt von einem weiteren Wohnhaus, das hinter zwei grauen Brandmauern hervorlugt. Mit wenigen Strichen und Farbtupfern hat der Zeichner eine typische Straßenszene aus Mitte festgehalten und sie zur Metapher erhoben für das Wechselspiel zwischen Alt und Neu, zwischen Aufbruch und Verharren, das für Viertel wie dieses symptomatisch ist. Es ist der Blick des Zugezogenen, der Dinters Werk prägt,… [weiterlesen]










