Go to the internet and complain: Homo-Ehen und warum heute eigentlich kein glücklicher Tag ist

Das oberste US-Gericht hat also beschlossen, dass Homo-Ehen ok sind. Schön. Eigentlich sollte ich jubeln, tanzen und frohlocken. Kann ich aber nicht. Stattdessen bekomme ich Bauchweh und muss mich schlimm darüber ärgern, WARUM ZUR HÖLLE DIE ENTSCHEIDUNG KNAPP WAR und WAS VERDAMMT NOCHMAL IN DEN HIRNEN DER MENSCHEN FALSCH LÄUFT, dass sie gleichgeschlechtliche Liebe nicht akzeptieren können. Ich meine…what the fuck. Es macht mich traurig und wütend, so wütend, dass es so lange dauert, Menschen einzutrichtern, dass es doch vollkommen scheißegal ist, wer nun wen liebt und dass wir als fortschrittliche Menschen nicht zum Rasseerhalt und zu Fortpflanzungszwecken Titten und… [weiterlesen]

Versunkene Schätze in Serie, Teil Zwei: Chemielehrer auf Abwegen in Breaking Bad

Dürfen wir vorstellen: Walter White, 50 Jahre alt, Highschool-Chemielehrer in Albuquerque, verheiratet, zwei Kinder. Der etwas andere Held der US-Serie Breaking Bad. Ein ganz unauffälliger Mitbürger, wie man sie tausendfach auf der Straße trifft und sich nie nach ihnen umdreht. Walter White ist Otto Normalverbraucher par excellence: Seit vielen Jahren ist er verheiratet mit Skyler – Luft und Leidenschaft hat die Beziehung längst verloren. Die zweite Schwangerschaft seiner Frau war ungeplant und das Haus, in dem sie wohnen, ist dank Hypotheken auch eher Last als Freude. Doch dann plötzlich gibt es einen Katalysator, der Walter auf extreme Weise zurück ins… [weiterlesen]

Quentin Tarantinos neuester Streich Django Unchained: Sklavenaufstand einmal ganz anders

Tarantino ist ein postmodernes Wunderkind: Mit jedem Film, den er kreiert, bleibt er sich einerseits treu und erfindet sich andererseits immer wieder neu. Dabei strotzen seine Werke immer vor aberwitzigen Dialogen, popkulturellen Querverweisen, toller Musik, starken Frauen und schrägen Typen. Vor allem aber bleibt eines immer gleich: Nie setzt sich Tarantino bei seinen Filmen Grenzen. Genres werden querbeet vermischt oder Geschichte mal eben umgeschrieben. Nachdem er bereits einige Drehbücher wie das zu True Romance geschrieben hatte, erschien 1992 sein Regiedebüt Reservoir Dogs. Spätestens 1994 war der Hype um Tarantino dank Pulp Fiction endgültig ausgebrochen. Kaum jemand schien cooler als er…. [weiterlesen]