Architecture of Change. Baukunst im Einklang mit der Natur
Wenn man so beobachtet, wie dieser Tage unsere Welt noch rasanter den Bach runter geht, mag man sich wundern, wieso nicht endlich mal im großen Stil etwas unternommen wird. Es kann doch nicht sein, dass es gebündelten Kräften aus Wissenschaft, Wirtschaft und Medien nicht gelingt, ihre Schwerpunkte und Interessen so zu verlagern, dass es der Masse möglich wird, sich all die fancy umweltbewussten und energiesparenden Produkte wie „Kein-Liter-Autos” oder sich selbst versorgende Häuser leisten zu können. Gerade im Bereich der Architektur hat sich in den letzten Jahren nämlich sehr viel getan. Wie weit die Baukunst mittlerweile den Weg Richtung Umweltverträglichkeit und Zukunftsfähigkeit gegangen ist, zeigt das vor kurzem erschienene Buch Architecture of Change. Sustainability and Humanity in the Built Environment von Kristin und Lukas Feireiss.
Hier werden Projekte aus Architektur und Forschung vorgestellt, die Wissenschaft, Kreativität, technologische Innovationen und gesellschaftliche Verantwortung bündeln, um im Einklang oder in Wechselseitigkeit mit der Umwelt zu stehen. Die Objekte folgen darüber hinaus einem hohen ästethischen Ansatz. Beispielhaft für die Vereinbarkeit beider Aspekte kann sicherlich die Neue Monte Rosa-Hütte gelten, die inmitten eines Schweizer Naturreservates am Fuße eines Gletschers erbaut wurde.
Architecture of Change stellt nicht nur bereits umgesetzte Projekte vor, sondern lenkt den Blick auch auf neue Initiativen und Innovationen, um Architekten und Stadtplanern Inspiration und Möglichkeiten aufzuweisen. Insgesamt zeigt Architecture of Change mehr als vierzig internationale Projekte, von Entwicklungsprojekten in Bangladesh bis zu experimentellen Denkansätzen im Hochwasserschutz oder modernen Hochhäusern im urbanen Kontext.











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