The beauty lies within
An diesem Thema fasziniert nicht nur sein ungemein hoher ästhetischer Anspruch, nein – Yuken Teruya sagte etwas, was gerne gehört wird:
“I feel that my work shouldn’t only have the function of conveying the artist’s message. My works have a right to simply be beautiful or offer any kind of attraction.”
Denn wie oft haben wir, als mittelmäßig kompetente Liebhaber der Kunst, das Gefühl wir müssten hinter die Message des Künstlers steigen, sie verstehen, sie interpretieren, etwas damit anfangen und im besten Falle sogar etwas sinnvolles darüber schreiben. Yuken gibt uns die Möglichkeit, seine Objekt einfach schön zu finden, sie anzuschauen und zu sagen “Schön!”, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, weil es scheint als hätten wir nicht mehr dazu zu sagen. Sogar der kleine Baum, den der gebürtige Japaner aus einer McDonald’s Tüte schnitt, könnte zwar einen tieferen politischen Sinn haben, muss er aber nicht.
Yuken Teruya benutzt alltägliche Gebrauchsgegenstände und schneidet neue kleine, wundervolle Dinge aus ihnen heraus. Natürlich hat die Arbeit des studierten Künstlers einen Bezug zu etwas Größerem. Das Verschwenden natürlicher Ressourcen, der steigende Konsumwahn, die Globalisierung – große Worte, reflektiert in kleinen, atemberaubend schönen Miniaturwelten, die übrigens alle aus einem Stück Papier oder Stoff geschnitten wurden, ohne etwas hinzuzufügen oder wegzunehmen.
Via WeFindWildness











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