TheJunction x Fashion Week bei Nacht
Es ist geschafft! Eine lange heiße Woche Modewahnsinn ist vorbei und wir ziehen unser Resümee und unsere imaginären Hüte.
Weit ab von Laufstegen, Front-Rows, Mercedes-Benz und Werbegeschenken war der abendliche Terminplan prall gefüllt. Und da die lang erwartete Rückkehr der Bread & Butter eine zusätzliche Party- und Besucherwelle mit in die Stadt brachte, war jeder Abend vollgestopft mit Konzerten, Ausstellungen und Aftershow-Sausen.


Los ging’s am Dienstag mit dem Eröffnungskonzert der Bread & Butter. Bei einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 99% warteten wir 3 gefühlte Stunden in der brütenden Hitze vor der Columbiahalle auf den Beginn des Mando-Diao-Konzertes und den darauf folgenden Monsunregen. Ich, die bekanntlich mit Indie-Musik nicht sehr viel anfangen kann, redete mir erfolglos ein, als Special Guest Justin Timberlake erwarten zu können, der sich für einen Besuch auf der Messe angekündigt hatte. Schön wär’s gewesen! Dafür machte Papa Wowereit auf Opening-Act und verdarb mir damit meine pupertäre Groupie-Vorfreude. Nichtsdestotrotz spielten sich die Schweden in die Herzen des Publikums der restlos überfüllten Halle, zertrümmerten das ein oder andere technische Equipment in gewohnter Rockstar-Marnier und bereiteten uns einen netten Auftakt in eine noch nettere Modewoche.
Mittwochabend verbrachte ein Teil von TheJunction im geliebten Firmament Store zum Launch des neuen Asics Salmon x Bread&Butter. Streetwear, Häppchen, Drinks und Oldschool-HipHop waren ein netter Kontrast zum ereignisreichen Fashion-Week-Tag im Hotel de Rome mit Madame Stegner und einigen BloggerkollegInnen. Danach ging es auf einen kurzen Abstecher zur Torstraße ins Extrafein für ein paar warme Biere, nette Gesellschaft und Straßenfest-Atmosphäre. Das Highlight des Abends sollte dann die Reebok Pumps Party in der Villa werden, die in meinem Kalender zuvor mit neonrotem Edding dick markiert wurde. Nun gut, da ich schon am Vorabend von meiner Vorfreude nichts hatte, stellte sich ziemlich schnell heraus, dass meine Müdigkeit immer größer wurde und die Menschentraube vor den Toren des alten Partyhauses auf der Landsberger Allee nicht kleiner. Ich gab auf. Wie ich am nächsten Morgen erfuhr, hätte sich meine Geduld ausgezahlt. Gut zu wissen.
Gott sei Dank gab’s da ja noch den Donnerstag, den Höhepunkt der Fashion Week Chaos-Tage. Levi’s Unbuttoned im Astra und Vice Bread&Butter Party im Michelberger Hotel. Wer von euch da war weiß, was ich meine. Für nettes entspannteres Outdoor-Feeling und dem dazugehörigen Soundtrack war das Levi’s Event perfekt. Spät ging’s los mit The Subways, die oberkörperfrei einen vollgepackten Abend musikalischer Highlights einläuteten. Esser, Amanda Blanck, Crookers und schließlich Boyz Noize stürmten dann zu später Stunde die Bühne und hielten, was zuvor versprochen wurde. 501 lange Minuten progressiver Live-Musik.

Zwischendurch ging’s rüber zur Vice Party. Randale! Hunderte von Menschen verstopften die Bars auf der Jagd nach Finlandia-Grapefruit-Tonic ohne Eis und ein überfüllter, aber gut gelaunter Innenhof feierte zu Mixhell, Appalloosa, Little Picture und Goldie Locks. Mit Abstand eine der schönsten Vice-Abende seit langem. Bilder gibt’s wie immer genügende von Katja und auf der Vice Seite.
Freitag hieß es dann, nach einer kurzen Nacht und einem heißen Tag am Bebelplatz und auf der BBB: durchatmen! Während der Rest der Stadt im WMF, im Roadrunners oder mit Papa Michalsky feierte, genoss ich einen relaxten Longboard-Abend in Kreuzberg – eine Wohltat!
Der letzte Fashion-Week-Tag war dann ein nettes Misch-Masch aus Bloggertreffen, Abendessen und Party. Zunächst kehrten wir auf freundliche Einladung einiger Modebloggerinnen im YamYam ein, diskutierten über den Werdegang unseres Lieblingsmediums, schüttelten Hände und aßen unglaublich gute koreanische Snacks. Danach dann ab zu Julia und Ben für Pastasalat, Corona und nettes Beisammensitzen. Danke dafür! Abends ließen wir uns auf altbewehrtes ein: Norman im Cookies auf der Achtung Party, ich für ein kurzes “Hallo” ins Picknick. DJ Hell und Fetisch beendeten im Cookies mit hunderten Fashion-Wütigen eine 5-Sterne-Deluxe-Modewoche, im Picknick war mal wieder Open-Air-Sommer-Hände-Hoch-Alarm.
Jetzt wollt ihr sicherlich einen knallharten letzten Satz à la “unterm Strich” hören. Könnt ihr haben: Fashion is for fashion people – Party ist für alle da!











Kommentare zu diesem Beitrag
ick danke vielmals…sage ihnen aber dass dit tatsächlich viel besser kommt, wenn man ooch da war. für nächstet jahr jetzte…sozusagen.
von Isabelle – TheJunction am 7.07.09Schöner Beitrag liebe Isa. Dank deiner Infos muss man nicht mal selbst da gewesen sein, um zu wissen, was los war ;-)
von Lifestylover am 7.07.09