Doris Salcedo – Nischenkunst in Istanbul
Nicht zu verwechseln mit einer überdimensionalen Anhäufung Sperrmüll oder einer monoton verlaufenden Haushaltsauflösung, ist die, zugegeben nicht ganz neue, aber immer wieder imposante, Installation von Doris Salcedo. Für die internationale Biennale 2003 in Istanbul stapelte die Kolumbianerin, die auch ansonsten ein Fable für alltägliche Materialien und ihre Gebrauchsspuren zu haben scheint, rund 1600 Stühle zwischen zwei Hauswänden.
Vielleicht diente Salcedos Stapelstuhlaktion als Vorlage für die um sich greifenden akrobatischen Kuschelaktionen in anderen urbanen Nischen.













Kommentare zu diesem Beitrag
this is just fucking amazing. it is hard to believe how many chairs could be used for such an strange and terrific idea!
von Martin am 25.04.10