KesselsKramer – Schlimmer geht‘s immer

Es gab etliche lustige Momente auf der TYPO Berlin aber die Präsentation der KesselsKramer-Kampagne für das Hans Brinker Budget Hotel, während des Vortrags von Erik Kessels, hat in Punkto Lachpotential alles andere in den Schatten gestellt. Das Backpacker-Paradies in Amsterdam hat im Laufe der 15 Jahre, in denen KK für die Kommunikationsstrategie des Hotels verantwortlich war, ungeahnte Kompatibilität für Werbetrends bewiesen. Man gab sich designaffin und umweltbewusst, machte bei Vorher-Nachher-Aktionen mit und scheute auch nicht den Vergleich mit der Konkurrenz, schaute vor die eigene Haustür und gab Gästen gern den fleißigen Zimmerservice für daheim mit auf den Nachhauseweg. Und wer jetzt denkt schlimmer gehts nicht, kennt noch nicht den exklusiven Weckruf und die Ausstattung im Sanitärbereich. Während seiner Ausführungen hat Kessels betont, das die wirklichen Zustände im Brinker genauso wären wie abgebildet, sehr beruhigend. Mit der simplen Strategie, unbequeme Tatsachen zu betonen und zu steigern, haben KesselsKramer das Flodder-Image des Brinker Hotels optimal genutzt und daraus ein Kultobjekt gemacht. Mittlerweile gibt es sogar ein Buch über die Langzeitkampagne es heisst, wen wunderts: The Worst.

















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